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selten dut'cl'».
springer auf ihren Händen Gruppen tragen, sr> balanciren sie a»Iihren Zeptern Völker. Ja, sogar berühmte Autoren härten sich!zusehends so kräftig gegen Auszeichnung ab, daß sie zuletzt das!größte Lob viel leichter ertragen als den kleinsten Tadel.--
Der Bräutigam Fibel sollte in sein Hochzeitshaus noch ein«andere Glücksgöttin und rrmitrssLo äs pluisirs hineinbekommen,als er schon darin hatte an seiner Braut. Ein Extraposthor»wurde geblasen. Nach einer Stunde meldete der Wirthssohn eine»wildfremden Herrn Magister Pelz an, welcher, sagt' er, denKrug voll Bauern ganz außer sich setze, weil er ihnen die kleinste»Punkte ihrer bisherigen Prozesse auswendig vorsage. Sogleich'trat Pelz selber herein, noch ein frischer Jüngling nach Römische:»Sprachgebrauch, nämlich 45 Jahre alt, mit langem Naufer undHut, großen Hiebschmarren auf einem entschiedenen Gesichte undeiner überlangen, aber schief geschneuzten Nase und fragte nachHerrn Fibel; „er sei, sagte er, der Vetter des Buchdruckers,,welchem Herr Fibel die Taschenpresse abgekauft. — Da ihm nu»der Druckerherr gesagt, daß er ein neues treffliches Werk übetdas ABC unter der Feder habe und noch nicht unter der Presst,,so biet' er ihm hiemit seine Dienste an, indem er ein ganzes'Semester lang ein Drnckerfaktor gewesen; er zeige deshalb hierals Probebogen einige Druckbogen vor." — Fibel sah die deutsche»,lateinischen, griechischen Druckbogen mitten im hochzeitliche»Rausche nicht oberflächlich, sondern scharf und nüchtern durckund mußte sie ganz genehmigen. Freilich konnte mulbmaßlmPelz die Musterbogen bequem aus sedem Buche gerissen habe»!aber Fibel sagte sich gleich heimlich beim ersten Erblick: „Dara»erkennt man doch den Mann von Wort. Er fängt gleich mit dckThat an; aber wie wollte man sich denn sonst auf Einen ver-lassen?"
„ Druckerfirniß — fügte Pelz unter dem Bogenbesehen hin»'
— kocht wol kein Gelehrter so schwarz als ick; aber die Saclchhält schwer, und ich will ebenso gut eine Glocke in der Glocke»'grübe gießen, als Druckerschwärze im Kessel sieden; denn es kom»»so viel aus die Lust an, und Gott weiß aus was."
„Herr Magister Pelz — antwortete endlich der Bräutige»"
— ich glaube, Sie haben mir bis daher geschlt, und wir könne"in Gottes Namen das Werk ansangen, wenn Sie hier bleibe»;An Geldern und Manuskripten und Pressen fehlt es uns ja nichts
„Ich lasse mir's gefallen," sagte Pelz. Die Braut aber st"ihn sehr scharf an (er sie auch) und sagte nichts; — sie wol»vielleicht am hohen und Sonn-Tage der Flittcrwochc ibrem künftig""Manne noch nicht widersträuben. —