Band 
[Zweiunddreissigster Theil. - Achtunddreissigster Theil.]
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Leben Mest«.

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Treppe hinunter zu thun. — So trieb er sich irre im weitenschlösse, weil Verir-Markgrafen gerade unter der Tafelzeit ganzschmackhaftere Sachen an Ort und Stelle zu bringen hatten alswn. Niemand litt mehr dabei als sein Hut, den er nach demHaarkräusler-Zeremoniell gewöhnlich als Findling vor jede vor-nehme Thür legte, die er aufmachte. Es war einer der neuesten,trefflichsten, aber engsten Hüte, welcher seine Stirne — da erunterwegs ihn sehr hereingedrückt hatte, weil er ihn weiten wollte,um ihn leichter abzunehmen — mit einem artigen Heiligenzirkeloder rothen Schnitt gerändert hatte. Sie stand ihm ganz erträglich,diese königliche Kopfbindc.

Nach der Tafelzeit gelangte er endlich ausgehungert in dasBlbliothekzimmer, worin er einen bejahrten Alaun ohne alleTressen und Bamlotten im Mittagsschlummer antraf. Statt selberniederzufallen, regte er den Mann an, sich aufzurichten, weil^ sich von ihm einige Auskunft über den Fürsten versprach.-- Welcher Sackermenter weckt mich da aus meinem besten Schlafe?Wer Teufel von den Leuten hat denn Ihn hereingelassen!"schrie der Markgraf. So hatte denn Fibel als wahrer Hof-Uiann mehr Nachdruck auf Bediente als auf den Herrn gesetzt,w wie der Tonkünstler auf die Vorschlagsnote mehr Gewicht desAusdrucks als aus die Hauptnote legt. Hier that er, doch mehraus Schrecken als vor Ehrfurcht, seinen sechsten Fußsall und steckteme Hände in die Tasche nach den ABC-Büchern, kniete aber soverblüfft und sprachlos mit seinem Stirnringe und Diffusions-raume*) fort und war, wie ein Schlagflüssiger, unvermögend,Mvd,e Hände aus den Taschen, geschweige damit etwas zu heben,^"vuch aber, da der Fürst nach dem ersten Knallfidibus des Er-vachens den knieenden, närrischen, an der Stirne wie von einemo'Eister roth adressirten Menschen ansah, sprang er auf undwte unbändig. Es war ein lustiger alter Herr.

> T» sich jst das Niederfallen vor Fürstenfüszen nicht lächerlich,,, j vrn gut angebracht, es sei nun, Last man sich hinwirft wie! vM Eamielwind und dem Blitze, um etwas Aehnlichem zutkm»' oder wie der Buzephalus, um einem Alexander nnter-bl und dienstbar zu sein, oder wie die Römer vor dem Papste,um gesegnet zu werden.

werd ^rfahrungs-Seelenkundigen kann viel darüber geschriebenFibel vom markgräslichen Gelächter aus einmalden an^^ri wurde, gleichsam als stelle durch dasselbe der Fürst^^menschen sich näher, wie etwan ein Gott, der lacht. Er trieb

l So heißt der Farbenrand der gewöhnlichen

Sehröhrengläler.