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[Zweiunddreissigster Theil. - Achtunddreissigster Theil.]
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Leben Fibel',.

Schultern besteigt und um einen ganzen Mann höher noch ein-mal so viel sieht und ihm dabei Schwielen tritt und seinemKopfe den Hintern zukehrt. Aber in diesen Fall kommen wir Alle,und auch ein Fibel kann einst nach Jahrhunderten so übertreffenwerden, daß Schüler auf den Schultern thronen. — Indeßicwiffe grauweiße Köpfe werden, wie ungehopste weiße Biere, niegell; sie glauben, wenn sie sich auf das stellen, was sie ihrenKopf nennen, gefüllten Weinflaschen zu ähnlichen, welche, ausden Kopf gestürzt, sich länger erhalten. — Zuweilen hab' ich solcheNeider eines Bluse »Pferd-Reiters gern den Hunden verglichen,welche einem Pferde, je schneller es durch die Gaffen fliegt, destoheftiger nachfahren und nachbellen. Aber wahrlich, ihr Fehde-handschuh ist kein Handschuh — und jeder Kunstrichter muß wieH. D. ABCdarius das Werk, das er angreift, abgreifen undabnützen und dabei denken: „mein Tadel ist unparteiisch, aberdas Buch ist trefflich, und ich streit' ihm auch nur die Unsterb-lichkeit in der Mitwelt, nicht in der Nachwelt ab."

Es soll keine Anzüglichkeit obwalten, wenn Akademist hierleicht anfragt, ob ABCdarius ein Werk, das sein eigner Landes-herr laut genehmigt und hoch gestellt, ohne ein gelehrtes Maje-stätsverbrechen tieser hängen dürfe? Der ABCdarius verdientfreilich nicht unsere Schonung und die Auslassung jeder Persön-lichkeit, da er selber den Seligen mit dieser jede Minute angreiftund als Kampfhahn sich nicht blos niit Flügel- oder Schreib-federn bewaffnet, sondern wie die englischen Streithähue an denSporen mit Federmessern, nämlich mit Anzüglichkeiten, uutekwelchen Akademist nur der Vorrückung des dreifachen Käses unddes Bocks erwähnt. Ein Mann, der Fibel's Leben und Haus-halten näher kennt, müßte doch willen, wie so Vieles ist uu°wie eben ein Biograph die feinsten Züge eines Schriftstellers au-seinem Leben leicht erklärt. Es kann Fibeln unmöglich Schaudsmachen, daß er und seine Vor-Verwandtschaft dem Gott Jupit^geglichen, welcher noch als Dauphin sich von einer Ziege ernähr^Nun ist diese Ziege-Amalthea ein so kurzes Ding, gegen eine laug'Kuh gehalten, die in keinen kurzen Niehstall hineingeht, daß vobjeher Arme, die von Viehzucht lebten, ihren Viehstand eben ^dieses läppische Springthierchen eingezogen und sich von dienFranziskaner und Rumsordischen Milchsuppe erhalten haben. Del',mehr sollten Gelehrte es am edeln Wohlseligen loben, daß er wSohn seiner Eltern die gedruckte Ziege auf seinen Gehirnhügeuherumklettern läßt. „

Akademist beantwortet alle gelehrten (sie!) Einwendung?des H. D. Carlstadt blos mit der einfachen Frage: was wol st