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[Zweiunddreissigster Theil. - Achtunddreissigster Theil.]
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Levc» Tivel'«.

die körperliche für eine Gabe Gottes an, an welcher ihn dies amMeisten freute, dass er durch sie mehr zum früheren Lesen derBibel (durch sein ABC-Buch) und zum schönen Ernähren seinerMutter und Frau und der väterlichen Thierverlasscnschaft helfenkönnen. Ja, zuletzt wurde ihm dieses Nachschleichen und Nieder-schreiben der drei biographischen Staatsinquisitoren fast so ver- ;drießlich, daß er, da er nicht niesen konnte, ohne ins Lebens- >Protokoll hinein zu niesen, und keinen Schritt thun, ohne die drei >angeschnallten lebendigen Schrittzähler hinter sich — (sie hätten !gern seinen Lutherischen Tisch- und Bettreden ausgeputzt, wären ,sie nicht von Tisch und Bett geschieden gewesen) — das; er, sag' ich,sich's als eine besondere Gefälligkeit von der Akademie ausbat,in jedem Monate eine Woche ganz frei für sich zu behalten, ausder gar nichts ausgezogen und eingetragen werden sollte und mitwelcher er so frank und frei umspringen könnte, als besätz' erwirklich diese Lebenswoche als Eigenthümer — — aber thut erdies denn nicht auch sonst und letzt selber von Woche zu Woche?

Ueberhaupt ein wunderlicher Heiliger und Seliger! O, einAnderer hätte Gott gedankt, daß er drei Evangelisten, und rechnet ^man mich vollends dazu, vier Evangelisten seines Lebens bsskommen, von welchen die Drei nie zu nahe (wie schon Kant '» jund Schiller's Lebenstzeschreiber beweisen) dem Helden anwohnenkonnten. Ja, nicht einmal blos unter einem Dache sollte derHeldensänger mit seinem Helden sich aufhalten, sondern sogarunter einer Hirnschale, wodurch, da nur Einer darunter Plavhat, natürlich der Held und sein Sänger in Eines zusammenfallenund mit einander das herausgeben, was man eine Selbstleben»'beschreibung, Autobiographie, Lontessions u. s. w. nennt; aberwelcher Vortheil, da alsdann der Selbstbeschreiber allein die ist'heimsten Ehren- und Schandthaten weis; und sie am Zartestenvon sich erfährt!

Wahrlich! Fibel hätte das Glück mehr schätzen können-Leute um sich zu haben, die ihren Helden warm aufgreifen rE §ungemein kenntlich abbosseln in Wachs und ihn so der Nächst^,wie ausgebälgt hinstellen. I-ouis XIV. lieh seine beiden Gescbseb'schreiber Boileau und Racine sogar seinen Feldzügen — als ^Gegenständen der Demokritischen Satire des Einen und c ,Heraklitischen Trauerspiele des Andern — nachfahren, damit i >selber das Unsterbliche sähen, was sie zu verewigen hätten, , .

aus dem Schlachtentzlut Weingeist abzögen, um den Monarc»darein konservirt zu hängen. — Traten nicht immer einmehrere Studenten in Wittenberg dem großen Luther aus den -stM,nach und hielten ihre Schreibtaseln unter, um sür die NacV"