Band 
[Zweiunddreissigster Theil. - Achtunddreissigster Theil.]
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Friedens -Nredigt.

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Leiber. In England bestand bisher die größere Liebe des Vater-Mds, der Familie, der Weiber, folglich die rechte Ausgleichunghäuslichen und außerhäuslichen Glückseligkeit.

Vielleicht hat diese Ichsucht durch die letzten Marterjahre^utschlands mehr verloren als gewonnen. Seit Langem haben-^ reichen Deutschen nicht so viel für arme Deutsche gethan als- ßt die verarmten. — Auch verträgt sich der Krieg als ein viel-Ages Bündnis; zu einem Zwecke, um entweder abzutreiben oderAusreifen, schon weniger mit Ichsucht. — Ferner: Noth ver-jsAdst nothwendiger und fester als Lust, weil mehr daran gelegenh die Wunde abzuwehren, als den Kitzel austuhaschen. — Endlich:Deicht haben die bisherigen Aequinokzialstürme uns dasgArland wie einen- Frühling aufgedeckt, mancher Schnee isttz^uwlzen, und wir sehen das Hofsnu-ngsgrün des theuern

X.

vermischte Grlrgrnhrits-Sprüche.

»lz teilen in einem Kriege erscheinen jetzt mehr Friedensschlüsselv^uust nack einem Kriege; so sieht man oft auf dem Meer,^ bei Sonnenschein stürmt, mehr als zwanzig Regenbogenstatt der wenigen hohen nach einem Landgewitter.

^be zwar Manches gegen unsere jetzigen Jeremiaden-Npsl M?r doch auch Vieles für sie, das hier solgt. WährendUrAktz sckileicht ungehört der mit Tuch umwickelte Pestkarren^ben Straße, und keine Tvdtenglocke sagt das ausgedehnetan. Aber ordentlich neu belebt wird Jeder, wenn erordentliches Leichengeläute vernimmt! Er weiß nun,vorüber — und das Wohl heran! Es ist schön, daßM Kloster abbrannte, ohne daß einer der Mönche

^tzdrigen brach;*) es ist schöner, daß unsere Länder keineu-Kloster sind, sondern reden.

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