Band 
[Zweiunddreissigster Theil. - Achtunddreissigster Theil.]
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Diimmerimgen.

in Frankreich Herbst und Frühling und Winter und Sommerdurch einander zum neuen Weltspiele? Blühte Gallien voll i»der Provence , als die Römer diese zuerst eroberten und kro-vinoia, nannten? Oder mit den Dichtern der Provence? Oderunter Karl dem Großen besonders? Oder unter Heinrich IV. ? ^Oder unter Ludwig XIV. ? — Oder unter der Revoluzion? ^Oder unter Napoleon? — Hier wächst Klimax und AntiklinEin einander. Öder fragt über die Vollblütye der Deutsche»an: ob im Siege über das weltliche Rom ? — In der Niederläge vor dem geistlichen? — In der Zeit der Kreuzzüge? 7^Der Hanse? — Der Ritter? — Ob im fünfzehnten IMhundert — im sechzehnten — im jetzigen? — Wo ist b»sein Fortsatz von Flug oder Fall? Oder greifen nicht beide zusEmen, nur aber immer mit neuem Steigen und Fallen? — ^Irrthum war noch der, daß man Vergänglichkeit der Staatsoder Ablauf der Zeiten auf die Völker selber anwandte, wel» ,ja immer verjüngt auf den Gräbern ihrer Staaten aufsprE, ^und, wie die Italiener im Mittelalter, auf dem großen SiebAHügel-Golgatha der Welt später neue von nordischem Blut ^wässerte Wurzeln treiben und frische Griechenblüthen. Wie ko»-Ihr in den runden Todtentanz des umkehrenden Unterstem'menschlicher Schöpfungen, d. h. der Staaten, die göttlichenziehen, die Völker selber, in welchen nichts Anderes umkehrt^eben Anderes, welche auf unverwelklichem Stamme frische lebe.grüne Zweige den abgehauenen nachtreiben? — Freilich haA»schon lange auf ihren politischen Messias die Griechen auf ^Felsen und Inseln, — und ebenso manches in große 'Nisse verstrickte Volk. Aber Völker brauchen überall Zeit, undAufschub, wie den eines Frühlings, erstattet reichere Fülle- ^Heben sich nun die Völker auf ihren Staatengräber»neue Regionen empor — und kommen alle sich neu und a» ientwickelnden europäischen immer mehr in erregende Berühr?^ jbis zuletzt auch die der andern Welttheile in die große gaw»» !Säule und Geisterkette gerathen: wie könntet Ihr denn stp ^allgemeine Ausgleichung zum Schwerpunkte einer volle»"Zukunft aus bloßen einzelnen Staaten abmessen und ausreistErst müssen alle Völker unserer Kugel in einer gemew^sj»lichen Ausbildung neben einander stehen, damit kein 7zersetzend in das gebildete mische: — denn wo wäre die Alichkeit, daß die Kultur nicht endlich Volk nach Volk erfE.-^präge, und nicht vielmehr die Nothwendigkeit, daß ihre wa^F j MHerrschaft nichts zur Allherrschaft bedürfe als nur Zeit? 7" ^ >

brauchte man einige Fenster zu verhängen, so war das