Soli!. Taltenpredigten.
^"^.deutlicheren Bilde — warm wie Eselsmilch, so wie sie vonThiere kommt, genossen werden.
^ Endlich sollte ich mich wundern, wenn Sie nicht mehr alsdü» hingesetzt und Folgendes erwogen hätten: daß Krüppel-ech^ besondern Freibrief genießen. Allerdings giebt's inIsin "^deutenden Stadt einen Mann, der ihn am Äusgezeichnet-d^.^nießt; jeden Tag giebt er das Seinige in Druck und ergreifttausend Leser, ohne je von einem Kunstrichter (dies istFreibrief) getadelt worden zu sein, so sehr er sich"nh Örtlich wiederholt, wiewol grade dies seine Leser verlangen
'jmrnich wiederholt, wiewol grade dies seine L'eser verlangenbj^ ^en daraus bestehen, daß er nichts in Druck gebe als täglichE M Namen seiner Stazion, wovon er — Postmeister ist.^»dek ^ ^rech' ich von den gedruckten Städtenamen auf Briesen,er § ° bat der Trödelautor doch den Antheil am Freibriefe, daßdir N' selten und oft zu spät beurtheilt wird. Wenn nämlichvgs "chUurichter mit Staupbesen, Prangern, Rädern und Stricken!kj^ ,Er reitenden Post ankommen in Zeitungspacketen, um ihm"endiges Haar, ja kein graues zu lasien, so hat er ohnehindwapTUehr, und Alles liegt schon sanft und tief begraben. Betrübtbliiwp ^eht es unsterblichen Werken. Wie sonst die zartduftende»R her scharfen Zwiebel wächst, so entspringt umgekehrti» ujH. poetischen Blume die beißende Kritik. Verdienste reizenMr^.als zur Haussuchung nach Sünden, und man erfüllt^ Gegentheil des preußischen Gesetzes, Las blos Unter-' welche Verdienstmedaillen haben, von der Fuchtel frei-^ erstaune oft, daß noch so Viele göttlich schreiben.
M», ^siNius die Götter für weniger glücklich hält als die Men-» i>en Ulm tzjbsx sich das Leben nehmen, jene aber unsterblich?^>>dsg,Nuen , so ist dieser Satz, obwol für sterbliche MenschenMeg Lch, doch für deren unsterbliche Werke grundwahr. Ver-Freund Stöcklein, und setzen Sie blos aus SpaßMg» „j^Wche Jlias auf oder, wenn's Ihrem Humor mehr zu-i b cv?'^ophanisches Lustspiel; glauben Sie mir, daß Sie»n ">>r so köstlichen Meisterstücke unter dem Arm —
"ilichtzk nicht genug bewundern können, und weshalb ichNert,"or Ihnen niederknien möchte — durch ein Jahr-Nen k"sid Volk nach dem andern kritische Spießruthen oderein!!.'-" müßen — jeder frischgeborne Rezensent setzt vonV^ihbuE an einem so seltenen Werke aus (ich wollt', ich hätte'L, rl>ljj,""on bei der Hand oder bei den Haaren, blos um einenV^schr°il>"^ Sie zu rächen). Nicht etwa einmal, wie Ihre' »>ü> s , werden Sie rezensirt, sondern ein paar tausend-wrtgestochen, so lang es Federn dazu giebt. Daher