Band 
[Zweiunddreissigster Theil. - Achtunddreissigster Theil.]
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Anest n. vevorst. Lebenelauf.

Sophokles , die Hippokrene ein heiliges Weihwasser, und ihrein Altar der Nemesis und ganz gebaut auf einen morali!«Sinai? —

„Inzwischen wird auch diese Zeit ihre Sonnenwende fü'°Das Menschenherz verstäubt, aber nie sein Ziel. Wie nachNaturkundigern ein ganzes Pflanzen- und Thierreich sich niedersW^mußte als Blumenerde und Unterlage für das Menschenreich, ^die Asche der schlimmern Zeiten das Düngesalz der bessern. ^ ^verbessere und revoluzionire nur vor allen Dingen statt der 2^sein Ich; dann giebt sich Alles, weil die Zeit aus Ichs bestes ^arbeite und grabe still mit seiner Lampe an der Stirn indunkeln Bezirke und Schachte fort, unbekümmert um das Aul- ^Abrauschen der Wasserwerke; und falls die Flammen, worei"^Grubenlichter die Bergschwaden setzen, ihn ergriffen,doch für die künftigen Knappen die Luft gesäubert. — — AberAlle so; die Unermeßlichkeit des Raums bewilligen wir denWickelungen des Universums gern; hingegen die Unermeßlich^'^Zeit schlagen wir ihnen ab, als gehörten nicht beide zu^ „DaS tausendjährige Reich des Alls soll (verlangen wir) nrnrö'unserem Geburtstage draußen eben ausgeschifft vor der Thüre Iund uns gratuliren, damit wir auch davon Profitiren." ^ ^ ,s.

Aber, wie gesagt, es ist noch ungewiß, ob ich mich gera^^cden berühmten Gelehrten ausgedrückt; denn ich schreib' es HÜ*aus dem Kopf.

Jean Paul F

r. stricht

Weimar , am Fastnachtstage 17S».