Band 
[Zweiunddreissigster Theil. - Achtunddreissigster Theil.]
Seite
15
JPEG-Download
 

Aricfe n. öevorst. Leöen»tauf.

_ 15

k>b^ ^eber an. Ueberhaupt ändert eine Frau ihre Meinungenschein, Ein Mann, weil jene sie auf Gefühle und auf An-baut, dieser sie mehr auf Schlüsse und oft auf fremdedii 77' und weil die männlichen Sätze öfters nur Wahllinder,schiia--» -EN aber eigene sind. Euere sind lebendige Empfin-°s>er»«' b'E keinen Schlüssen weichen, sondern die nur der Zeit,nn es in der kürzesten sein soll, einer andern lebendigenDabei habt Ihr eine eigne Gabe, Euere vorigen Empfin-tzrsA, Mer die regierende zu vergessen, wodurch Ihr ein schönesdieEuerer Unfehlbarkeit und Unveränderlichkeit erbeutet; sochals in bute mit schwachem Gedächtniß kannte, die Letzteres nie-ch°rin^"EN wurden, blos weil sie die Fälle nicht behalten konnten,xl'E etwas nicht behalten hatten. —ich j« Wmlische Kinder, die vorige testamentarische Verfügung mußsieht/'"ein Kodizill repetiren, so wichtig und schwierig erscheintElches freilich nähmet Ihr gern Gründe an, wenn Ihr Euch —»Hde "ur Euere Väter vermögen — wie ein musivisches Ge-eder ^Mschneiden und so verdoppeln und Euch als eineZwillings-E°n>itet- ichkester Eueres Ichs vor Euch hinstellen und beschauenZkyomnl ^ aber Ihr könntzs ja nicht. Ihr leset alle Herzen, aus-ch>it n Euer lesendes. Und doch muß man, was Ihr nichtu„^aus, um sich zu heilen oder zu erhalten, sich oft rechtK durchgreifend befragen: „Was verlangst Du eigentlich?"Ncken ^ E" zehn Gefühle sich wie Kinder hinter einander ver-gilt-»', das letzte will nicht reden. — Nur ein Beispiel, IhrM bei-» s§Et Ihr keines, daß ein recht gutes Mädchen zerfließendUM^Wcht (und berauschend) an Mond und Sternenhimmel und^hrlick 'ü. immerfort hing, ausgenommen in der — Ehe? —^>r , n>eiß, wie es ist, und verarge wenig; aber das sei

pichen atz ihr Herz mit dem Johannes in Düsseldorf *) zu ver-hing in der Galerie eine hübsche Wasserfarbige^dggchaft ohne viel Aufsehen. Zufällig wollte der Inspektor> M nls bmses ordis pietus einmal an dem Stücke putzen undAdler auf einmal der Aermel eines zweiten Gemäldes dar-z^dscha?» ^ er schabte weiter — und endlich sprang aus derk?ühnn ! der ganze ölsarbige Johannes hervor, der sich eben so, Mde gemacht. Würde man aber nicht oft, wenn man dieMich "Mrmn's in manchem weiblichen Herzen näher prüfte und^Uez gAfeuerte, unter der schönen Natur einen schönen Jo-^"treffen — oder einen schönen Hans, oder Jean, oderIhr Guten! -

' ^°«>°rg-s Reisen ,c.. Ist« Tb