Band 
[Zweiunddreissigster Theil. - Achtunddreissigster Theil.]
Seite
83
JPEG-Download
 

Nricse u. öenarsl. Leöcnslauf.

_ 83

Hedascb) wird das?" — „Man sagt nur Schul- und Jugend-^ (setzt' ich dazu), nie aber Kollegien- und Altersfreunde:h? eben darum muß man früh gewonnene Herzen festhalten,^ u>an nachher auf den spitzigen Stoppeln des Alters nichtsh"?A(iches mehr findet." — „Nun, so gebt einander (sagte meinL„Nch, die Trauungsformel parodirend, und that selber dieE§we) die rechte Hand und sagt Ja!" — „Ist das Ihr Ernst,><b ^^fial (sagte Poshardt), und meinen Sie es so mit mir wie

Li.'t Ihnen?"-„Herr Sechser (fing Zeitman an, der den

dein - Kälte fallen ließ, den er bisher der moralischen under AMerlichen Würde und sogar dem Argwohn schuldig war,b "uf Geld oder auf seine Tochter), ich bin ein Christ, einund bin Ihr alter Freund, und überhaupt in diesem Rebel-lier Lebensnebel — wie können Sie mich so fragen?"—Undi»i>d?"^ Hin Auge an, feucht zu zittern, wahrlich nicht heuchlerisch,ckn-» weil sein poetischer oratorischer Stand leicht in eignebi°k>o Rührung setzt. — „Alter Schulkamerad, alter Fritz (soP^r.'O^wan), alte Liebe rostet nicht, da ist meine Hand" (sagteidg^Wl mitzwei großen Thränen der Natur)—„O mein guter Vater!"

nn^tta mit liebevollen gerührten Blicken, die anfangs ausM ^-btißverständniß unserer Lebhaftigkeit näher gekommen war.treu^.Lut, Liebe! (sagt' er fein-fein-fein-seinwollend, aberer ,"ch und lustig) geh nur wieder!" Er wußte gar nicht, daß^ruhrt war.

den Kellte sich aus Fenster und schaute weich in die blühende,thautzitternde Natur, die unter Sonnenblicken wie be-^llheng -Ke. Und als Vito blöde zu ihr trat, sah sie ihn rechtohne ms Auge und legte ihre Hand auf seine und sagte,

t>-n , weibliche Stufenfolge der Versöhnung, mit dem fliegen-' /inerDichterin: „Wirwollen wieder gut sein, Veit!"

. "o dieser „..r

^drückt wurde^ nicht nur gut, sondern entzückt, entrückt,

At- Viktor, so find' ich die Menschen immer menschlich und

d°n ^Enn man sich nur die Mühe nicht verdrießen läßt,

doch hllEN wie von der dlux voinioa einige giftige Häute, oder^tzisLn,-"blw oder großstädtischen oder standesmäßigen Hülsenhast Du einen Kern vor Dir, der sich essen läßt.?er MEr des Menschen ist, daß er so viel kleine hat, und

Khr j^^'Ehler ist, daß wir das ganze Jahr die Wahrheit, wienans kM>uchen Person durchaus einige Mangel zuzutrauenbei EN wären, uns und Andern vorpredigen und gleich-t«ver einzelnen nichts weniger erwarten als einen Defekt,

6 *

mit dem Abendstern der Liehe auf und