Ich Ichlug häufig in der Destillazion über den Helm dasPhlegma der (Erdkugel nieder, die Polarwüsten, die Eismeere,die russischen Wälder, die Eisberge und Hundsgrotten, und extra-Hirte mir dann eine schöne Nebenerde, ein Nebenplanetchen, ausdem Ueberrest: man kann eine sehr hübsche, aber kleine zusammen-geschmolzene Erde zusammenbringen, wenn man die Heize deralten exzerpirt und ordnet. Man nehme zu den Hohlen seinerMiniatur- und Ditto-Erde die von Antiparos und von Bau-mann — zu den Ebenen die Rheingegcnden — zu den Bergenden Hybla und Tabor und Montblanc — zu den Inseln dieJreundschastsinseln, die seligen und die Pappelinsel — zu denForsten Wenlworth's Park, Daphnens Hain und einige Eckstammeaus dem Paphischen — zu einen« guten Thal das Seisersdorserund das Kam paner: so besitzt man neben dieser wüsten schmu-tzigen Welt die schönste Bei- und Nachwelt, ein Dessertservice
von Belang, einen Vorhimmel zwischen Vorhöllen.--
Ich habe absichtlich das Kampaner Thal mit in meinen Ex-trakt und Absud geworfen, weil ich keines weiß, worin ich lieberauswachen oder sterben oder lieben möchte als eben darin; ichließe das Thal, wenn ich zu sprechen hätte, nicht einmal mitden Tempe- und Rosenthälern und Olympen verschütten, höchstensmit Utopien. Den Lesern ist das Thal schon hinlänglich ausihren geographischen Schulstunden und aus den Reisen ArthurÄsung s bekannt, der's noch säst stärker lobt als ich. )
Daher stieg — das muß ich annehmen — im Juli 1796 dieGlücksgöttin von ihrer Kugel aus unsere und füllte meine Hand— statt mit ihren Kunkellehnen und Mußtheilen und goldenenKälbern und Vließen — mit weiter nichts als mit ihrer eignenund führte mich daran — daraus erkannt' ich die Göttin — >nsKampaner Thal. Wahrlich, ein Mensch braucht nur hin-
einzusehen, so hat er (wie ich) mehr, als der Teufel Christo undLudwig XIV. bot und den Päpsten gab.