Äa» Lampaner Thal.
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Uochene Wurm darf sich emporkrümmen gegen den Schöpfer, undsagen: „„Du hast mich nicht zum Leiden schaffen dürfen.
„Und wer giebt dem Wurm das Recht zu dieser Foderungrfragte Karlson. , ^ .
Gione sagte sanft: „Der Allqütige selber, der unsMitleiden giebt und der in uns Allen spricht, um uns zu p'ruhigen, und der ja allein in uns die Ansprüche an ihn und rHoffnungen auf ihn erschaffen hat." ,
Dieses schöne sanfte Wort, mein Viktor, konnte ssteiaMnicht alle Wellen meiner erschütterten Seele legen. Aus einHause in der Ferne hauchten uns Turteltauben zitternde, ausSeele gezogne Klagestimmen nach. Um meine innern Augen "Thränen versammelten sich alle die Gestalten, deren Herzen p?Schuld und ohne Freuden*) waren, die hienieden keinen e>nMWunsch erreichten und die, unter dem Frost und Schneegen^des Verhängnisses erliegend, sich, wie Mensch^ im Erfn.ere 'nur einzuschlafen sehnten — und all-.-»«« dRtalten, diesehr geliebt und zu viel verloren haben, und deren Wundeeher genest, als bis sie der Tod erweitert, wie eine ;erborl>eGlocke so lange den dumpfen Ton behält, bis man den Rw j ^gröhert — und die nächsten Gestalten neben mir und so "andere weibliche, deren zartere Seele das Schicksal gerade ,Marter am Meisten, wie die Narzissen dem Gott der Hölle, w>vm fAuch Deine wahre Bemerkung kam dazu, daß Du nie das ,Schmerz und Vergangenheit vor einem weiblichenausgesprochen, ohne ein leises Senszen über das Bündiubzwei Worte aus der leidenden Brust zu hören, weil die 2vc
>) SS giebt dreierlei Menschen: einigen wurde in diesem Leben «>" A" ,i»'beschert, andern ein livadu» patrum. worin ungefähr Freude und -wieg«'ander gleich wiegen, und endlich einigen eine Hölle, worin der DrrM'a?bnieri^Menschen, die zwanzisi Jahre auf dem Krankenbette voll körperlicher ww ^,hrlagen. die die Zeit nicht abstumpft wie geistige. diese waren doch M«'unglücklich als glücklich und würben ohne Unsterblichkeit ein ewiger „ ,>üa'für das höchste moralische Wesen bleiben. Und giebt eS keinen losch«" ..M-heNlichen. so steht es doch in der Gewalt eines Tyrannen, aus einer iDlarterbank unter der Assistenz eines ArzteS und eine» Philosophenzu machen. Wenigstens dieser hätte dann auf eine außerweltliche n g, alsseiner Leiden Anspruch, weil der Ewige kein Wesen, das sich mehr oerrfreut, entstehen lassen darf. „ uns««..
Dazu kömmt, daß vor dem unendlichen Aug« zwar der GegeniM" istSchmerze«, aber nie dieser selber als Täuschung erscheinen kann. ,..,jd>emenschliche Qual wesentlich von der thierischen verschieben r da» ,Thur i wir"Wunden, etwa wie wir im Schlafe, sieht sie aber nicht; sein ^ de«'nicht durch daS Erwarten, da» Erinnern und da» Beivusn .^jcht.selben dreifach verlängert und geschärft; er ist ein flüchtiger Stich undUnd daher bekam nur unser Auge Thränen.