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Gronlmidische Prozesse. I.
selber sich unter keine Presse einzudrängen vermochte, ihre bestenStellen den „Grönländischen Prozessen" zum Drucke abtreten mußte— was Aller zehnmal ausführlicher in der möglichen Selberleben-'beschreibung vorkommen kann.
EraSmuS' Lobrede, Popen« Dunziade und Uoung'S Satire»waren seine satirischen Musen und Bonnen und HauSfranzösinne»-bei welchen er im Komischen etwa» thun wollte. Jetzo sieht "freilich ein, daß man nur zwischen ernster Bitterkeit und freiesScherz, zwischen Juvenal-PcrsiuS und zwischen Horaz oder Arist°'phaneS, oder Swift oder Sterne oder Shakespeare , welche Alle u»ihrem Komischen dem Jnvenal-Persius entgegenstehen, ausschließt»zu wählen und sich zu entscheiden habe, indem die widerspänWHin- und Hermischung des SpottzvrnS mit der Lust, der BEpredigt mit dem Lustspiel immer nur entweder eine falsche, stselber aufreibende Ironie oder eine ebensolche Strafredc und fo^lich Beides auf einmal gebären kann. Verschrieben sich aber die sa»'rischen Musterbilder lateinisch und englisch so gewaltig: wie möge»nicht erst satirische „Skizzen" sich vergreifen? — Nun, wer frag-der hält ja hier die Antwort in der Hand. ^
Doch weist, darf ich sagen, da» zweite Bändchen schonächt« Farben der Ironie vor, nicht blos, weil e» mehr über Schu'stellerei, wo jeder junge Mensch zu Hause ist, sich lustig ma^will, sondern auch — und vorzüglich — weil cS ein halbesspäter geschrieben wurde. Aber man sieht, wie der Mensch »bessert, zumal ein junger! . .
Inzwischen durfte an diesen Aushängebogen der JugendAlter als Korrektor nur die groben Errata oder Druckfehler »bessern, aber es durfte nicht das ganze Werk Umdrucken, nicht »kcrvillische Lettern anstatt der Mönch-schrift erwählen, nochNeueste an die Stelle der Aeltesten sehen. Der Leser will, wieGeschäftsmann, in die Reisepässe oder Schuldscheine der Jugend >»Spätere» hereinkorrigirt sehen; sie sollen als Dokumente geltem
Er trete daher in dieses Buch nur al« in ein buntfär >3Stufenkabinet von lauter Gleichnissen, freilich von mehr Glim»