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[Neununddreissigster Theil. - Vierundvierzigster Theil.]
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grünt,»,dische Nrozesse. l.

dem fremde Verbesserung so gleichgültig wie seine eigene ist, d«mit gichtcrischer Hand ein Rezept gegen die Gicht zusammensetztder der Katze gleicht, die für die Ausrottung der Mäuse, wela>°an einer Rinde ein Wenig nagen, sich durch Töpfe voll Milch ^lohnt, die sie insgeheim ausfällst, oder den Richtern, die oft nEstehlen als die Diebe, die sie bestrafen, der ferner das Gedeihs»der Thorheiten für die bessere Ernte seiner Satire wünscht, g'^denl Todtengräber, der für die Fortdauer der Pest betet, um mev'Todten begraben zu können, und der endlich wol gar zur Gehmder Thorheiten, die er zeichnen will, eine freiwillige Ursache Ewie der Maler Parrhasius einen abgelebten Mann zu Tode gu,c>u'um von seinem Schmerze die Züge für ein Gemälde des gepelEten Prometheus zu borgen. Freilich malt der Heide den SaMebenso wie der Christ den Teufel: aber das Gebetbuch giebt amdem Teufel den schönen Namen l,ucilei-, den Cicero dem Morgc»'sterne giebt. .

Zu No. II. Die Aufklärung des geistlichen Standes istausgebreitet, als sie scheint: sie ist mehr in den Büchern a>s .,den Köpfen. Der gemeine Mann glanbt, die ganze Welt gen e»mit ihm um 12 Uhr der Mittagssonne, und gewisse menschens"»',,liche Schriftsteller urtheilen wie der Pastor des Montaigne -,Aber Intoleranz spinnt noch ihr Gewebe in den Winkeln der.sistorien, und das große Aegypten beberbergt noch dicke F>nn^>niß neben dem lichten Gosen. Alte Kirchen sind dunkel u»v,^meisten Rathbäuser in unerträglichem Geschmack gebaut.kenne viele Theologen, welche die Orthodoxie für ihren stund die Heterodvxie für ihren Kopf lernen:um gut "> z,Gramen zu bestehen," sagen sie. So heirathet man oft ein *ligtes Gesicht des Geldes wegen und entschädigt dafür dargeborne Gefühl des Schönen durch eine Konkubine, diepost der Ehe. So kleidet sich ein armenischer Kaufmann i".^ jg.stantinopel öffentlich desto schlechter, je reicher er zu Hg"!f,

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So täuscht die Raupe durch die Achnlichkeit ihrer Farbe mu.

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Näbrblatte die Naubbegier der Vogels. So spielteNärrischen vor jenem Könige. Daß die Freiheit im Denken ^in den höbern als in den niedern Ständen wohnt, daß «per-Verhältniß mehre hcterodoxe Landgeistliche als hetcrodoxe ^,iintendenten giebt, hab' ich oft bemerkt. Der vornehme -»ißt, was dem gemeinen Mann ekelt, z. B. Frösche- Die e»Fächer des Rcpositoriums sind die engsten, und nur kurze ^

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