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[Neununddreissigster Theil. - Vierundvierzigster Theil.]
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Kiönlmidische Prozesse. II.

nachabmt, nicht nöthig, um Verzeihung zu bitten, daß er Beidenoch elender vereinigt. Die Künstler verlausen den wohlriechen-den Staub, den das Holz unter der Bearbeitung abgeworfen, zun>Räuchern. Gerade so mögen die Epigrammen, welche diesen Bandbeschließen, als Abfälle von den vorhergehenden Satiren, aleStaub, der aber freilich nach Weihrauch nicht riecht, oder, wennIhr wollt, als Feilstaub, den die kritische Feile den satirische»Waffen zum Besten ihrer Schärfe abgenommen, mit unterlaufen-Jchweißnickt, ob ihreKlinqen spitzig sind! klingend sind sie wenigstensnicht, d. h. sie sind prosaisch. Warum es freilich jetzo noch Modedas Sinngedicht mit Füßen und mit Reimen zu belästigen, mag Apoü"wissen. Die Kürze, zu welcher man ihm dadurch zu verhelfen glaub»wird nicht selten eben dem Reime und dem Aersmaaße aufgeopfert-denn nur an Wernike's Versen sind. wie am Meerigel, die Füßegleich Stacheln: und wenn Ihr denn auch endlich durch eine lange Alle?von vielen Versen den Witz des letzten eingeholt, so habt Ihr doch niäN-als ein Epigramm, welches, gleich den Ochfenhörnern, zwar am En°sspitzig, aber auch bis dahin hohl ist. Ja, nicht seltenschwindet noch dazu die Spitze der Allee, wenn Ihr an das En°^

derselben gekommen. Vielleicht ist ein prosaisches Epigrammdarum Ketzer als ein versifizirtes, weil ich nur das erstere inaaiekann. Man hat den Fuchs so oft getadelt, daß er die Traube 'welche er entbehren muß, sauer schilt! ich dächte, man lobte wdoch einmal dafür, daß er die Trauben, die er ersprungcn, lsüß ausgiebt. Die Achnlichkeit meines Buchs mit einer Pv eglottenbibel, d. h. die Ungleichheit der Schreibart, hab' ich hu §einmal entschuldigt: aber wird durch die Wiederholung des Mb' ,,nicht die Wiederholung der Entschuldigung nöthig? Müßte walso nicht Denen, die wie Moses verbieten, das Feld mit manw .lei Samen zu besäen, noch einmal sagen, daß nickt blosEkel nöthige, im Genuß der Schönheiten, und also in der ^ahmung derselben, den Unbeständigen zu machen, sondernauch die Unähnlichkeit der Lagen die Unähnlichkeit derart diktire? Die Philosophie kann wol eine allgemeine Spr«erfinden: auch bietet Herr E. G. Berger ihr hiezu diewenigstens die drei Schreibfinger: allein einem Montaigne ^auch manchem schlechten Kops ist es unmöglich, immer oSprache zu reden und dem Felle der Gedanken diejenigekeit in der Farbe abzugewinnen, welche nach den Esr» ^suchen das Fell des Chamäleons beobachtet. Des ^I'?jHjssegiebt es in diesem Theile weniger als im vorigen, wo «emu ^die Prozesse anfingen und endigten und die Hntichnaue »Schuhschnalle schimmerten; inzwischen droht die Vorrede,