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Erster Band, erste Abteilung. Aba - Evan.
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Achilleus b. Homer

Achilleus b. Homer

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tlieta die häufigsten sind noäag convg, 7CO$d>Ki}g,nod'dqxjjg, xa%vg) und stärkste und tapferste 7,228, ist fisya näeiv ßq-AogA%aiolßiv noXsyoioxßKoto 1, 284. An Kampfeslust dem Kriegs-gotte gleich (IßogEvvaXCra 22, 132, äqrjiog 16,166 durchbricht er (qij^yvojq 7, 228) löwenmutig(&vftoXicav 7, 228) die Reihen der Feinde, allesvor sich herscheuchend und vernichtend undselbst den Kampf mit Göttern nicht scheuend(21, 265), denn Todesfurcht kennt er nicht, ioda ihm der Ruhm das Höchste ist (19, 240.20, 603. 9, 413). Als echtes Naturkind kennter in Hafs und Liebe keine Grenzen. Furcht-bar sind die Ausbrüche seiner Wut und seinesrasch auflodernden Zornes. Auf seinem Rechtebestehend vergiebt er dem, der ihn verletzt,nicht eher, als bis ihm volle Genugthuung ge-worden. Ist doch die ganze Ilias eine Verherr-lichung des Zorns des Achilles und seiner Fol-gen. Der Hafs gegen Agamemnon , durch 20die eigenmächtige Hinwegführung der Briseishervorgerufen, kann nur durch einen nochweit stärkeren Hafs in den Hintergrund ge-drängt werden, durch den Hafs gegen denHektor, der ihm den geliebten Gefährten ge-tötet. (9, 307 Antwort des Achilles auf dieBitte des Odysseus und Aias ; er weigert sich,am Kampfe teilzunehmen; selbst dem sterben-den und toten Hektor gegenüber kennt er keinMitleid 22, 345; die im Skamander gefangenen so12 trojanischen Jünglinge schlachtet er amScheiterhaufen des Patroklos mit eigner Hand23, 175.) Ebenso stark aber ist er in der Liebezum Freunde (18, 22 ff. 18, 81. Trauer um denTod des Patroklos ; nach dessen Tode überträgter seine Liebe auf Antilochos 23, 556. 23, 606),zur Briseis 9, 343, zu Vater 24, 507 und Mutter,welcher er alle seine Schmerzen anvertraut,bei der er in Nöten stets Hilfe sucht 1, 365.18, 79, trotz des starken Selbstbewufstseins, das 40ihn beseelt 9, 352. Feind alles verstecktenWesens 9, 324 liebt er rasches Handeln; langesErwägen ist nicht seine Sache; Bezeichnungen,welche seine Klugheit oder Weisheit preisen,fehlen. Nachdem sein Zorn verraucht, ist errasch versöhnlich gestimmt, und weiche, mildeGefühle bemächtigen sich seiner (19, 56 ff.Aussöhnung mit Agamemnon ; 24, 518 mitPriamos ), wie denn überhaupt eine gewisseWeichheit ein Grundzug seines Charakters soist. Fremdes und eignes Leid ruft rasch beiihm Thränen hervor 1, 349. 24, 507. Schwerempfindet er es, dafs ihm durch das rauheEingreifen des Schicksals der Genufs stil-len, friedlichen Familienglücks in der trautenHeimat versagt ist 9, 397. Die langen Tage,welche er dem Kampfe fern im Kreise seinerLieben am Gestade des Meeres zubringt, ver-kürzt er sich durch Spiel auf der Phorminxund Gesang 9, 186 ff. Gastfrei und freigebig 60empfängt er alle ihn Besuchenden 9, 197; selbstder bittüehende Feind findet gastliche Auf-nahme, nachdem der Groll vergessen 24, 621 ff.und den von Agamemnon entsandten Herolden,um die Briseis zu holen, läfst er das Unrechtihres Gebieters nicht entgelten 1, 335. DerPietät, welche er seinen Eltern gegenüber er-weist, entspricht der Gehorsam, welchen er

solchen, die über ihm stehen, leistet. Nichtverachtet er die Hilfe der Götter; im Kampfemit Skamandros ruft er den Zeus um Hilfean 21, 273; dem Befehle der Götter folgter auf der Stelle 1 , 216. 24, 239. 1 , 345. Ab-gesehen von den schon angeführten Epithetiswerden ihm folgende beigelegt: sofflos, dyv-litav, cpaiSifiog, peyaffuftos, Scdrpqatv, oßqifiog,xqazsqog, nsXdqiog, nXvzog. SovqluXvzog, dyavog,ffetog, &sosix£Xog, äioysvrjg, Siog, Sucpdog, oloog,TtxoXinoQ&og, %oiöa r cVog.

V or Troj a liegend zerstört er auf verheerendenRaubzügen 11 Städte im Gebiete Trojas zuLande und 12 zur See 9, 328. Er erobert undzerstört das kilikische Theben, tötet den KönigEetion, verbrennt ihn in seiner Rüstung undschüttet ihm ein Grabmal auf; dessen 7 Söhneerschlägt er und führt die Königin als Ge-fangene fort, löst sie aber später aus 6, 414 ff1, 366. Zur theban. Beute gehört das Neben-

Acliilleus (auf einer panathenüischen Amphora).

gespann Pedasos 16, 152. Die Briseis (diespätere Hippodameia ( Schol . ad II. 1, 392.Schol. Venet. in II. 1 , 392. Eustath. z. Horn. II.1 184. Tzetz. Hom. v. 350. Hesyeh. v. Tjrjro-ödysia) erbeutet er nebst andern Frauen aufdem siegreichen Zuge gegen Lyrnessos 2, 690.20, 193. Das trauliche Zusammenleben desAchilles und der Briseis auf Vasen bei Over-beck Gallerte heroischer Bildw. p. 386 f. Brunntroische Mise. 1868. B. 1. p. 61 ff. Die Dio-mede nimmt er mit andern Weibern bei derEinnahme von Lesbos gefangen 9, 664. 129,271. Ferner gehören zu seinen Sklavinnen lphisaus Skyros in Phrygien (von Späteren mit derInsel verwechselt, vgl. den Schol. z. d. Stelle)9, 668, Hekamede aus Tenedos 11, 624. Aufdem Zuge gegen Lyrnessos und Thebe töteter die Söhne des Buenos 2, 689, den Gemahl,