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darauf folgenden Schlacht bei Glisas fiel Aigia-leus von der Iland des Königs und Anführersder Thebaner Laodamas, des Sohnes des Eteo-kles, aber diesen erschlug darauf Alkmaion;er rächte den Tod des Freundes, wie vor TrojaAchilleus den des Patroklos und des Antilo-chos an Hektor und Memnon . Apollod. 3, 7,3. Welcher, ep. Cyklus 2, 385. Nach Paus. 9,9, 2 (vgl. 9, 8, 3) erschlägt zwar Laodamasden Aigialeus, wird aber nicht in der Schlachtgetötet, sondern zieht mit den besiegten The-banern in der nächsten Nacht nach Illyrien .Ein Teil der Thebaner blieb in der Stadt zu-rück und wurde belagert. Da sie erkannten,da ('s sie sich nicht halten konnten, knüpftensie auf den Rat des Teiresias Unterhandlungenan, verliefsen aber in der Nacht mit Weib undKind heimlich die Stadt und retteten sich indie Weite. Die Argiver dringen in die Thoreein, Alkmaion voran, plündern und zerstörendie Stadt und setzen den Sohn des Polyneikes,Thersandros, als Herrscher des Landes ein.Apollod. 3, 7, 3. 4. Diod . 4, 60. Paus. 9, 5, 7.Bildsäulen des Alkmaion und der andern Epi-gonen zu Argos , Paus. 2, 20, 4, zu Delphi,Paus. 10, 10, 2. — Der Muttermord des Alk-maion, welcher dem des Orestes sehr ähnlichist, wird — und dies war die ältere Form derSage — von Ashlepiadcs bei Schol. Od. 11,326 (vgl. Eustath. zur Od. a. a. 0.) und wahr- 1scheinlich auch von dem kyklischen Epos Alk-maionis, sowie von Sophokles in seiner TragödieEpigonen oder Eriphyle vor den Auszug desAlkmaion gegen Theben verlegt. Welcher, ep.Cyhl. 2 S. 391. Grieclt. Trag. 1 S. 272. Damitstimmen auch Hygin. f. 73 u. Diod . 4, 66.Dieser erzählt, dafs Alkmaion , als er von denEpigonen zum Anführer erwählt worden war,nun auch selbst den Gott in Delphi über denFeldzug gegen Theben und über die Bestrafungder Mutter befragte; diese war nämlich vonAmphiaraos an seine Teilnahme am Kampfegeknüpft worden. Apollon befahl ihm bei-des zu thun, weil Eriphyle nicht blofs dasgoldene Halsband zum Verderben des Vaters,sondern auch den Peplos zum Untergange desSohnes genommen habe. Darauf berichtet nunDiodor von dem Muttermorde nichts, sondernerzählt blofs den Krieg gegen Theben; aber esversteht sich von selbst, dafs Alkmaion, wieer in dem einen dem Gotte folgte, so auchihm in dem andern gehorsam war und alsoseine Mutter noch vor dem Auszug tötete, wieAmphiaraos ihm vorgeschrieben. Welcher, gr.Trag. a. a. 0. Nach Apollod. 3, 7, 5, welcher derNeuerung irgend eines Tragikers folgte, töteteAlkmaion die Mutter nach seinem Zuge gegenTheben, nachdem er erfahren, dafs sie auchzu seinem Verderben Geschenke genommen, undnachdem Apollon ihn durch sein Orakel dazu an-getrieben. Alkmaion that dies entweder alleinoder mit seinem Bruder Amphilochos, der ihmzur Seite stand, wie Pylades dem Orestes .Dies letztere auch in des Sophokles Epigonen,Welcher, gr. Trag. 1 S. 270. 273. Nach derapollodorischen Version der Sage erklärt Over-beck Gail. 1 S. 159 f. die Darstellung auf demRevers einer Neapolitaner Vase bei Scotti, Illu-
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strazione di un vaso Italo-Greco. Napoli 1811als den Abschied des Alkmaion von seinerMutter, die ihn in den Krieg schickt: zweigerüstete Helden, deren einem AFIETOE bei-geschrieben ist, stehen auf einer Quadriga,und ein Weib, durch die Beischrift als Eri-phyle bezeichnet, schreitet vor den Pferdenher, die Rechte erhebend und rückwärts blickend.Auf dem Avers der Vase befindet sich der Ab-schied des Amphiaraos von Eriphyle. Overbecka. a. 0. S. 94 ff. Müller, Denhm. d. a. K. 1.n. 98. In der Tragödie Alkmaion von Asty-damas tötet Alkmaion seine Mutter, ohne siezu erkennen. W'elcher, gr. Trag. 3 S. 1056. —Infolge des Muttermordes wurde Alkmaion vonden Erinyen verfolgt (Hygin. /’. 73) und kamwahnsinnig zuerst nach Arkadien zu Oikleus,dann nach Psophis zu Phegeus, der ihn ent-sühnte und ihm seine Tochter Arsinoe (Alphe-siboia, Paus. 8, 24, 4) zur Ehe gab. Alkmaionschenkte dieser das Halsband und den Peplosder Harmonia . Als aber hernach Unfruchtbar-keit über das Land kam, oder nach Pausanias sein Wahnsinn sich nicht minderte, nahm erseine Zuflucht zu dem Orakel zu Delphi, dasihm weissagte, er solle zu Acheloos gehen,um von diesem Befreiung seiner Leiden zu er-halten. Apollod. 3, 7, 5. Bei Paus. 8, 24, 4u. Thuhyd. 2,102 wird dieser Ausspruch näherdahin bestimmt, dafs er in ein Land wandernmüsse, das erst nach der Zeit des Mutter-mordes entstanden sei und daher nicht mitdem Fluche der Mutter hätte belegt werdenkönnen. Er fand ein solches Land in der An-schwemmung am Ausflufs des Acheloos, in derGegend von Oineadai, wo er sich niederliefsund die Tochter des Acheloos Kallirrhoe hei-rathete, die ihm den Akarnan und Amphote-ros gebar. Nach Apollod. 3, 7, 5 kam er vonPsophis aus zuerst zu Oincus, dem durch seineGastlichkeit berühmten König von Kalydon,der ihn freundlich bewirtete, dann zu denThesprotern, die ihn verjagten, und zuletztzn den Quellen des Acheloos. Dieser entsühnteihn (vgl. Ovid . Fast. 2, 43) und gab ihm seineTochter Kallirrhoe zum Weibe, worauf er sichin der All^ivion des Acheloos niederliefs. Späterverlangte Kallirrhoe von ihm das Halsbandund den Peplos der Harmonia ; daher begabsich Alkmaion wider seinen Willen nach Pso-phis zu Phegeus und bat ihn um den Schmuck,unter dem Vorgeben, es sei ihm Befreiung vondem Wahnsinn verheifsen, wenn er das Hals-band und den Peplos nach Delphi weihe. (NachEphoros bei Athen . 6 p. 232 E hatte Alkmaionwirklich den Schmuck auf Befehl des Orakelsnach Delphi geweiht, damit er vom Wahnsinnbefreit würde.) Phegeus gab ihm beides; als eraber von einem Diener des Alkmaion erfuhr,dafs dieser den Schmuck der Kallirrhoe bringenwolle, so liefs er ihm durch seine Söhne Pro-noos und Agenor (Apollod. 3, 7, 6) oder To-menos und Axion (Paus. 8, 24, 4) auflauernund ihn ermorden. Arsinoe, die ihren Gemahlnoch immer liebte, zürnte ihren Brüdern wegendes Mordes; deshalb verschlossen sie dieselbein eine Kiste und brachten sie nach Tegea zuihrem Gastfreunde Agapenor, indem sie ihm
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