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Hera ist motiviert durch die Schönheit dieserVögel und das regenbogenartige Spiel ihrerFarben.“ Preller a. a. 0. Lange, vermischte Sehr.S. 211. Die treue Liebe dieses Paares, diesieh bis in den Tot bewährt, motiviert dieVerwandlung bei Hygin. F. 65: Als Keyx ineinem Schiffbruch umgekommen war, stürztesich die liebende Gattin aus Schmerz in dasMeer, und nun wurden beide von den Götternin Eisvögel verwandelt. Ähnliches erzähltOvid . Met. 11, 410—750, indem er Keyx, denSohn des Phosphoros, und Alkyone, die Toch-ter des Windgottes Aiolos und der Aigiale,welche wahrscheinlich den westlichen Griechenangehörten, nach Trachis versetzt. — 4) Toch-ter des attisch-megarischen Räubers Skiron,welche, von dem Vater aufgefordert, sich einenGatten zu suchen, glaubte, nach Belieben sichjedem Manne hingeben zu dürfen; deshalb vondem erzürnten Vater ins Meer gestürzt, wardsie der Vogel Alkyone. Probus zu Verg. Ge. 1extr. s. Müller, fr. hist. gr. 4 p. 514. — 5)Ein Nebenname der Kleopatra, der Gemahlindes Meleagros, welche von den Eltern Alkyone genannt wurde, weil ihre Mutter Marpessa,von Apollon geraubt, geweint hatte, üHvovogτιολντιεν&έος oir.uv εχονΰα. II. 9, 561 ff. NachHygin. F. 172 grämte sie sich, nachdem Me-leagros gestorben, zu Tode. — (i) Alkyone er-zeugte mit Perieres den Halirrhothios.den Vater ;des Seros (Semos, Samos?) aus Mantinea , derzur Zeit des Herakles zuerst in Olympia mitdem Viergespann siegte. Schol. Pind. Ol. 10,83. Hesiod. fr. 95 (Götti.). — 7) Eine Schwesterdes Eurystheus, von dem Kentauren Homadosbewältigt, der deswegen von Herakles erschla-gen ward. Diod. 4, 12. Wohl dieselbe, welchevon Apollod. 2, 4, 5 Alkinoe genannt wird. '
[Stoll.]
Alkyoneus (’AHvovsvg), 1) einer der gewal- .tigsten und riesigsten unter den Giganten, diebei Apollod. 1,6,1 Söhne des Uranos undder Ge, bei Hygin. Praef. Söhne des Tartarosund der Ge heifsen. Pindar in dem von Schnei-detein (Philol. 1, 421 ff. 437) zuerst herausgege-benen Fragmente aus Hippolyt, ref. luter. 5, 7p. 136 (Bergk, Lyr. Gr. p. 105811'.) führt ihn,den phlegräischen Alkyoneus, πρεββντατον Γι-γάντων, unter den menschlichen Autochthonenauf, er nennt ihn Isihm. 6(5), 32(46) ονρεϊ l'eov. iIn der Gigantenschlacht auf dem phlegräischenFelde, das man gewöhnlich auf die thrakischeHalbinsel Pallene verlegte, spielte Alkyoneus eine Hauptrolle. In derselben durchbohrte ihnHerakles mit seinem Pfeil; da aber Alkyoneusunsterblich war, wenn er auf dem Boden, woer entstanden, kämpfte, und jetzt auf der Erdewieder warm und lebendig wurde, so zog ihnHerakles auf Rat der Athene über die Grenzenvon Pallene hinaus, worauf er starb. [C. 1. Gr. <3145 R.] Apollod. 1 , 6, 1 . Tzetz. Lykophr. 63.Herakles, den Alkyoneus unter Anleitung derAthene mit Pfeilschüssen tötend, 0. Müller,Dcnkm. d. a. K. 2, n. 881. Vgl. Hirt, BilderbuchS. 198. Nach Pind.Nem. 4, 27(40) erlegte Hera-kles inGemeinschaftmit seinem Waö'engenossenTelamon (vgl. Isthm. 6(5), 32. Schol. Ap. M.1, 1289) den grofsen gewaltigen Kämpfer in
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Phlegrä, nachdem er Troja erobert und aufKos , von wo er nach Pallene ging ( Apollod.2, 7, 1), die Meroper bezwungen; der Riesehatte aber vorher mit einem grofsen Stein 12vierspännige Wagen zertrümmert und auf den-selben 24 Genossen des Herakles getötet. DerScholiast zu Pind. Nem. a. a. 0. verlegt diesenKampf auf den Isthmus von Korinth, wo He-rakles die Rinder des Geryones aus Erytheiavorbeitrieb. Nachdem der Riese die 24 Ge-fährten des Herakles mit dem Felsblock ge-tötet, schleuderte er ihn gegen diesen; deraber schlug mit der Keule den Fels ab undtötete den Alkyoneus. Der Felsblock soll nochauf dem I sthmus liegen. Der korinthische Isth-mus ist hier mit dem tlirakischen bei Palleneverwechselt. Schol, Pind. Isthm. a. a. O. Auchvon Alkyoneus wird gesagt, dafs er die Rinderdes Helios aus Erytheia weggetrieben, ApoLlod. 1, 6, 1. Deshalb nennt ihn Pindar Nem.6, 36 τον βονβόταν. Vgl. die Scholien. DieseSage ist Veranlassung geworden, dafs derKampf des Herakles und des Alkyoneus , dersonst einen Teil der Gigantomachie bildete,eine Episode der Geryoneis ward. Siehe dieVasenbilder, herausgegeben und erklärt von0. Jahn, Berichte der sächs. Gesellschaft 1853.t. 5, 7—9. S. 135-—145 und Stephani Parerg.arehaeol. 15 ( mel. greco-rom. 1) S. 587ff. Prel-ler gr. Mythol. 1, S. 58. 2, S. 206f. Nach Plii-lostr. Her. p. 671 u. Glaudian. rapt. Pros. 3,184 dachte man sich später in Neapel denAlkyoneus unter dem Vesuv liegend, wie Ty-phoeus unter dem Ätna , wie. andre Gigantenunter Kos, Mykonos und unter Bergen . — 2)Sohn des Diomos und der Meganeira. Als.das Ungeheuer Lamia oder Sybaris, das in ei-ner Höhle der Kirphis bei Krissa hausete,die Delpliier schwer bedrängte und das Ora-kel verkündete, dafs sie, um von dem Unheilbefreit zu werden, einen Jüngling bei je-ner Höhle aussetzen sollten, traf das Losden Alkyoneus, einen schönen Jüngling undeinzigen Sohn. Er wurde, als Opfer be-kränzt, zu der Höhle geführt. Da begegneteihm durch göttliche Schickung Eurybatos, derSohn des Euphemos, und als er, von derSchönheit des Jünglings überrascht, nach demZwecke des Zuges gefragt, liefs er sich selbstan die Stelle führen, ergriff das Ungeheuerund stürzte es vom Felsen herab. Aus diesementsprang nun eine Quelle, die den NamenSybaris erhielt. Anton. Lib. 8. — 3) EinÄthiope, Gefährte des Memnon vor Troja .Quint. Sm. 2, 364. [Stoll.] DavonAlkyonides (fAlnvovlSsg), die Töchter desGiganten Alkyoneus, welche sich nach demTode des Vaters von dem Vorgebirge Kana-straion auf Pallene ins Meer stürzten und vonAmphitrite in Eisvögel (άλν.νόνες) verwandeltwurden. Ihre Namen waren Phthonia, Chtho-nia, Anthe, Methone, Alkippe, Pallene, Drimo,Asteria. Vgl. Hegesander b. Bekker An. 377,30. Suid. s. v. ’Akuvoviösg fgioca. Fust. z.Ilom. 776, 18. 36. [Roscher.] [Stoll.]
Almo s. Tyrrhus. Verg. Aen. 7, 532. 575.Almops (’Αλμωιρ), ein Riese, Sohn des Po-seidon und der Helle, nach welchem die Land-