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Amazonen in d. Kunst
Ambrosia u. Nektar
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Komposition mit feinabgewogener Symmetrieder Nebengruppen der berühmte Wiener Sarko-phag ( Sacken, die ant. Stülpt. Taf. 2. 3)_, einfrüher in Vigna Altoviti zu Rom befindlicher,und die Reihe der besonders in Rom häufigenPenthesileiasarkophage, z. B. Visconti Mus. P.
CI. 5, 21, auf deren Deckel dann auch wohlandere Scenen der ilischen Sage dargestelltsind, Millin Gail. myth. n. 592; vgl. auch denetruskischen Monum. 8, 18 und den schönen iobemalten aus Corneto Monum. 9, 60. Die übri-gen Sarkophage scheiden sich hinsichtlich derauf ihnen dargestellten Gruppen in zwei Klas-sen; die eine, welche mehr Scenen der Nieder-lage als des Kampfes zeigt ( Arch. Ztg. 1876
Ambi. sagrus primus operi. po l. I. Der Nameist wohl aus ambhi = um, zu beiden Seitenund einer Ableitung von saghura — haltend,gewaltig, gebildet, so dafs er der Bedeutungnach mit conservator oder den Beinamen tutor,tutator, custos zusammenfallen würde.
[Steuding.]
Ambrakia (’JgßgaKi'a) 1) Tochter des Phor-bas, Mutter des Deiamenos. St. B. v. z/s-igagsvai. ■— 2) Tochter des Augeias. St. B.s. v. u. JEust. zu Bionys. Per. 492. — 8) Toch-ter des Melaneus, Schwester des Eurytos.Ant. Lib. 4. Von ihnen soll der Ort Ambra-kia den Namen haben. [Bernhard.]
Ambrax ('Agßqag), Sohn des Thesprotos,
cVVt
Taf. 7) schliefst sich vielleicht an Athen an,die andere, von welcher das Umgekehrte gilt,ist nur in Rom und Italien vertreten, vgl.z. B. Foggini Bassiril. d. Mus. Cap. tav. 23.Über die Darstellungen des Dodekaathlos vgl.Annatt 1864 p. 304ff. 1868 p. 249ff. Die Mo- donumente, auf welchen die Amazonen als Re-präsentanten von Städten oder Ländernerscheinen, sind nicht zahlreich; das frühestescheint das sogenannte Schwert des Tiberius(. Lersch, Bonner Winclcelmannsprogr. 1849) mitder Darstellung der die Doppelaxt haltendenVindelicia zu sein. Auf der puteolanischenBasis vereinigt keine der 14 kleinasiatischenStädtefiguren die Tracht einer Amazone mitden ihr eigentümlichen Waffen; ebensowenig 50ist dies der Pall bei den auf der Piazza Pietrazu Rom gefundenen Darstellungen der Provin-ciae, und unter den kleinasiatischen Münzender Kaiserzeit bieten nur diejenigen Smyrnashäufige und zweifellose Amazonentypen. Phi-lologus 1870 S. 530 ff. [A. Klügmann.] [Auchdie neuerdings von Benndorf aufgefundenen inWien befindlichen Reliefs des Heroon vonGjöl-baschi (Lykien ) enthalten einen Kampf zwischenGriechen und Amazonen: vgl. darüber den so„ Verlauf. Bericht über zwei österr. archaeol. Ex-peditionen nach Kleinasien“ von 0 . Benndorf ,Wien 1883, sowie die „Archäolog.-epigraph.Mittheilungen aus Oesterreich “ 6, 2. [Roscher.]
Ambas s. Abas 12.
Ambisagrus, Beiname des Iuppiter auf derInschrift eines kleinen Altars aus Aquileia , C.
1. L. 5, 790; I. 0. M. @ (= conservator) et
Enkel des Lykaon , nach welchem die StadtAmbrakia benannt war, Steph. B. s. v. ’AgßgaKia.Eustath. z. Bionys. Per. 492. Bionys. A. 11.1, 50 nennt ihn Sohn des Dexamenos, Kö-nig von Ambrakia. [Stoll.]
Ambrosia, l)Ambrosia(aj<.(3po<><.a)und Nek-tar (rsVr ag). Gewöhnlich ist unter Ambrosiadie Speise, unter Nektar der Trank der Göt-ter zu verstehen, auf deren Genufs wesentlichihre Unsterblichkeit mit beruhte (vgl. die Sa-gen von Demophoon und Achilleus , welchedurch Salben mit Ambrosia unsterblich wer-den sollten, von Tantalos, der nach Find. Ol.1 , 91 durch den Genufs von Ambrosia undNektar unsterblich geworden war, sowie Stel-len wie II. E340f. T 38f. Hes. Theog. 793ff.Od. s 197, endlich die Gleichsetzung vondgßgoGia und a&avaaia Luc, Bial. Beor. 4.Scliol. Find. P. 9, 113). In den homerischenGedichten werden Ambrosia und Nektar in demangegebenen Sinne häufig neben einander ge-stellt {II. T 352. Od. s 199 u. 92. i 359; vgl.auch Hymn. Merc. 248. in Cer. 49. Hes. Theog.639, 796), ebenso wie airog gSs norgg, GirosKal gs&v, Giros Kal olvog u. s. w. Bisweilenwird auch jeder der beiden Ausdrücke allein,ohne den andern, gebraucht {II. A 597. A 3.Ocl. g 62. Hymn. in Ap, Bel. 10). Sehr son-derbar ist daher Hymn. in Ven. 231 die Ne-beneinanderstellung von airtg %’ dgßgoGig rs,wofür wahrscheinlich airm dgßQOGim (vgl. äg-ßgoGiov siSkq u. ähnl. II. N 35. E 369) zuschreiben ist. Aber schon in den homerischenGedichten kommt Ambrosia aufserdem auch