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Erster Band, erste Abteilung. Aba - Evan.
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889-890
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Cheiron

Cheiron

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Hes. Th. 1002. Find. Pyth. 3, 1. 6, 22. 9, 30.Ap. Bhod. 1, 554. Verg. Georg. 3, 550. Nonn.Dion. 48,40. Philyreius heros, Ov. met. 2, 676.fast. 5, 383. 391; Kronide (und älter als Zeus),Find. Nem. 3, 47. Pyth. 3, 4. 4, 115. Sohndes Kronos und der Philyra, Apollod. 1,2, 4. Plin. 7, 196, einer Najade, Xen. Gyn.1, 4; in Rofsgestalt wohnte Kronos der Okea-nide Philyra bei, daher die ZwittergestaltCheirons, Gigantomachia bei Schot. Ap. Bhod.

1, 554. Pherek. b. Schot. Ap. Bh. 2, 1231. Ov.met. 6, 126; oder Kronos , im Beilager gestört,verwandelt sich in das Rots, Philyra flieht aufden Pelion und gebiert Cheiron, halb Rofs,halb Mann, Ap. Bhod. 2, 1231. Cheiron Po-seidons Sohn, Schot. II. 4,219; Ixions Sohnund Bruder des Peirithoos, Suid. Thessat. beiSchot. Ap. Bh. 1, 554. 2, 1231. Vermählt miteiner Najade {Hesiod ), mit Chariklo (Find.Pyth. 4, 103. Schot. Ap. Bh. 1, 554. Ov. met.

2, 636, Franjoisvase, Overl·. Gatt. Taf. 9, 1),Tochter des Apollon oder des Perses oder desOkeanos, Schot. Find. Pyth. 4, 181. Vaterdes Karystos, Schot. Find. Pyth. 4, 181;eines Aristaios, Schot. Ap. Bhod. 2, 498; derEnde'is, Gemahlin des Aiakos , Mutter desTelamon und Peleus, Schot. Find. Nem. 5, 12.Schot. II. 16, 14. Hyg. f. 14 u. a. (SkironsTochter ist Endeis bei Apoitod. 3, 12, 6, 4.Paus. 2, 29, 7. Flut. Thcs. 10); der Thetis,Schot. Ap. Bhod. 1, 558. Dict. 1, 14. 6,7;der Okyrrhoe, Ov. met. 2, 636; der Mela^nippe oder Euippe, Euripides bei Erat. cat.18. Hyg. p. astr. 2, 18. Pott. 4, 19. Chei-ron ist ein Dämon des thessalischen Pelion,Hotn. Hes. etc.; Xsigtoviöss anqai Katlim. hy.Del. 104; seine Höhle ( Xstqdviov avtqov) amGipfel nach dem pagasäischen Golf hin, Di-kaiarch ( frg. hist. 2, 262). Bursian, Geograph.1, 97; Find. Pyth. 9, 30. Ist7i.ro. 7, 41. Val.Fl. Arg. 1, 407. Quint. Smyrn. 4, 143 u. ö.;avTox&av sazCa Hesych., auch Philyras Ge-mach genannt, weil sie ihn da gebar und mitihm hauste, Find. Pyth. 4, 102. Nem. 3, 43.Katlim. hymn. Del. 118. Nonn. Dion. 48, 40.;sie lag über der kräuterreichen pelethronischenSchlucht (vgl. Find. Pyth. 3, 4), Nicand. Ther.440. 505. Schot. Nie. Ther. 438; daher Chei-ron der Pelethronier, Hes. nsls&qövios\der Pelion kräuterreich, Theophr. hist. pl. 9, i15, 4; Dikaiarch. Cheiron im Peloponnes beiMalea s. unten. Seine Menschenfreundlichkeit{Find. Pyth. 3, 5. Schot. Ap. Bh. 1,554) erfuhrzumeist der Heros des Pelion Peleus; diesemgab Cheiron, da Akastos (s. d.) auf der Jagdihn verlassen, ein Messer, womit er die ihmbegegnenden wilden Tiere tötete, Schot. Ap. Bh.1, 224; oder Akastos hatte das Messer in Kuh-mist versteckt, Cheiron aber rettete ihn ausden Händen der Kentauren(s. d.) und schaffte ihm idas Messer wieder, Hes. Frg. 110 Götti.·, Find.Nem. 4, 60 u. Schot. 88. 95. Apollod. 4, 13, 3;er berät ihn die Thetis zu gewinnen, Apol-lod. 3, 13, 5; ist auf Kunstdarstellungen desRingens von Peleus und Thetis öfter anwesend;die Vermählung findet in Cheirons Höhle statt;dorthin kommen die Götter und bringen Ge-schenke, Cheiron selbst vom Berggipfel den

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Eschenschaft, ΠηΙιάδα μελίην (s. übrigensK. Koch, Bäume Altgriechenlands 130), Ilias16, 143. 19, 390. Kypr. frg . 2 bei Schot. II.16, 140. Apollod. 3, 13, 5. Zu alledem siehePeleus. Staphylos περί Θεαααλίας^ Γ bei Schot.Ap. Bh. 4, 816 rationalisiert, Cheiron sei him-melskundig gewesen, habe Peleus mit Aktors,des Sohnes Myrmidons, Tochter Philomela (diese als Achills Mutter auch bei Da'imachos,) Schot. Ap. Bh. 1, 558) vermählt und hierzuRegen und Sturmzeit abgewartet, sodafs dievorher von ihm ausgesprengte Rede, Peleuswerde Thetis ehelichen und die Götter kämendazu mit Regen und Sturm, Glauben fand.Merisehenopfer für Peleus und Cheiron zu Pella,Giern. Al. protr. p. 37 P.; vergl. Preller- Plew

2, 397, 4. Cheiron selbst ist Jäger, typischmit Jagdbeute dargestellt, Overbeck, Gail. Tf.9, 1 . Arch. Ztg. 34 Tf. 17 u. a. Vorzüglich

i ist er kundig der heilkräftigen Kräuter undder Heilkunst, insbesondere Wundarzt; Ilias4, 219. 11, 831 u. a. unten; er erfand herbariamet medicamentariam, Plin. 7, 196. Ghironicaars Sidon. ep. 2, 12 extr. Kult des Cheiron imthessalischen Magnesia und Cheironiden in De-metrias, Dikaiarch; Hyg. f. 274; Flut. symp.

3, 1, 3. Müll. Orch. 249. Vgl. den Kentaurauf der Münze von Magnesia, Friedländer, Thes-salische Kunst n. 7. Menschenopfer in Pella,Preller-Plew. 2, 397. Χειρωνίρ ßißXos, medi-cinisches Buch, Epigr. adesp. 579, Anth. 7,158, 9. Χειρωνεία βίζα, Theophr. hist.pl. 9,11. Schot. Nicandr. Ther. 500. 858. Χειρωνεία,Chironia, Chironion, wächst im Peloponnes ,Plin. 25, 66, Centaurea Verg. Georg. 4, 270,heilkräftige Pflanzen, s. die Lexika. Cheironmit Asklepios und Apollon im pompejan. Wand-gemälde Helbig, n. 202. Spielt die Lyra, Val.Fl. Arg. 1, 139; vgl. die magnesische MünzeFriedländer, Thessal. Kunst n. 8. WeissagtAchills Gröfse bei Peleus Hochzeit, Eur. I. A.1064. Hör. Epod. 13, 11. Er ist Lehrer vie-ler Heroen gewesen. Von ihm hat Achill die Heilkunst, II. 11, 831, Asklepios ib. 4,2.19. Find. Pyth. 3, 45. Nem. 3, 55. Apollod.3, 10, 3, 7, weiterhin Iason Schot. Ap. Bhod.1, 554. Alkon, Vita Soph. 11; vgl. Meineke,com. gr. 2, 2, 683. Apollon , lustin. M. demonarch. 6. Kokytos, Ptol. Heph. 1 . Dieganze Erziehung der jungen Heroen, Unter-richt in Heilkunst, in Jagd, Musik, Kriegs-kunst, Gerechtigkeit wird ihm überwiesen, zu-nächst des Achill (nachhomerisch) Aristarch .zu II. 11, 832. Schol. Ap. Bh. 1 , 558; zuerstin den hesiod. Katalogen? Bdbert, Bildu. Lied124; Scene am amykläischen Thron, Paus. 3,

18, 12. Find. Pyth. 6, 21. Nem. 3, 59. Phe-rekydes? b. Apollod. 3, 13, 6. Eur. I. A. 209.Xen. com. 8, 23. Apollod. 3, 13, 6. Val. Fl.1 , 255. Luc. dial. mort. 15, 1 . Philostr. her.

19. imag. 2,2 u. a., vgl. auch die Kunstdarstel-lungen [s. Achilleus Kindheit] bes. CheironsUnterricht im Lyraspiel und im Reiten (aufseinem Rücken). Epische Unterweisungen anAchill , Χείρωνος νπο&ήκαι (zuerst die Götterund die Eltern ehren), bis auf den GrammatikerAristophanes für hesiodisch gehalten, Schol.Find. Pyth. 6, 19. Paus. 9, 31, 5 u. a. Frei-