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Epona
Epona
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Epona[e ] et Genio Leuc(orum ) gewidmete Al-tar (s. oben): auf der einen Seite desselbensteht Epona zwischen zwei Füllen oder Maul-tieren, deren eines sie mit der Hand zu lieb-kosen scheint, während das andere zu derGöttin emporbiickt (aufser Robert a. a. 0. vgl.
J. Arneth, Die neuesten archäologischen Fundein Cilli, in Sitz.-Ber. der Wiener Akad. phil.-hist. CI. 32, 1859 S. 582 nr. 14. Chassot vonFlorencourt in Bonner Jahrb. 3 S. 49 f.). Un- iozweifelhaft richtig hat also Reifferscheid (An-nali d. inst. 35, 1863 S. 127 f.) das für Epona Darstellungen charakteristische Merkmal darinerkannt, dafs die Göttin inmitten zweier odermehrerer Pferde, Esel oder Maultiere abgebil-det wird, an die sie meist schützend oderliebkosend ihre Hände legt oder denen sieFutter reicht (vgl. J. Becker in Bonn . Jahrb.
26 S. 100. 55/56, 1875 S. 203 f. und F. Hett-ner im Katalog des Kgl. Rhein . Mus. Vaterland. 20Altertümer bei der Universität BonnS. 79 zu nr. 215); das scheinen auchdie Worte des Minuc. Felix und Ter-tullian anzudeuten: nisi quod vos ettotos asinos in stabulis cum vestra velsua Epona consecratis und vos tamennon negabitis et iumenta omnia et to-tos cantherios (resp. totos asinos) cumsua Epona coli a vobis. Aufser jenemdurch Inschrift gesicherten Bilde sinddaher mit Recht folgende Denkmälerauf Epona bezogen worden:
1) Epona , auf einem Thronsesselzwischen vier (2 + 2) Mauleseln oderFüllen sitzend, reicht denselben aufihrem Schofse Futter; Gemälde ausdem sog. Romulus-Circus : G. L. Bian-coni, Bescrizione den Circhi etc. publ.da C. Fea, Roma 1789 Taf. 16, da-nach Abbildung p. 1287/88; Cattaneo,
Equejade, monumento antico di bronzofiel Museo Naz. Unglterese, consideratone’ suoi rapporti coli’ antichitä figu-rata, Milano 1819 Taf. 3 und Taf. 4nr. 1 nach einer späteren, von derBianconis in Details des Kopfes derGöttin abweichenden Zeichnung; beiBianconi S. 105 f. als Siegerin in dencircensischen Spielen oder Herrin einersiegreichen Truppe mit ihrem sieg- Epona,reichen Viergespann aufgefafst.
2) Epona mit einer patera in der Rechtenund einem Scepter in der Linken sitzt zwi-schen zwei Füllen auf einem Thronsessel; ge-schnittener Stein des Museums Bocchi in Adria,von Reifferscheid publiciert in Annali d. inst.
38, 1866 Taf. K nr. 3, auf Epona bezogen das.
35 S. 127; nebenstehende Abbildung; von Brunnim Bull. dell. inst. 1863 S. 35 irrtümlich alsVesta erklärt. go
3) Epona zwischen zwei Füllen oder Maul-tieren sitzend und an dieselben die Händelegend; Marmorstatuette in Rom : Marucchi,Una rarissima statua della dea Epona, in An-nali a. a. 0. Tf. S, p. 239 ff., s. d. Abbildung.
,, 1) Unterer Teil einer ähnlichen Marmor-Statuette wie nr. 3, die Haltung der Arme destrümmerhaften Zustandes wegen nicht erkenn-
bar; gefunden am Monte Testaccio in Rom :Marucchi a. a. 0. S. 248 Anm. 1.
5) Epona in einer Nische zwischen zweiPferden, auf die sie die Hände legt, auf einemThronsessel sitzend; Bronzetäfelchen, gefunden1845 bei Ofen: Arneth nr. 20, der eine Abbil-dung davon bei Häufler, Histor.-topogr. Skiz-zen von Ofen und Pest anführt; gute Zeichnungim Nachlasse ·/. Beckers.
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Marmorstatuette in Rom nacli Annali dell’ Inst. 1881;
Bd. 53. T. S. (vgl. S. 1289, 61 ff.)
6) Epona zwischen zwei Pferden stehend;Bronzegruppe der ehemaligen Sammlung Feger-vary de Pulsky, angeführtvon Robert a. a. 0 S. 17.
7) Epona zwischen zweieinander die Köpfe zukeh-renden Pferden sitzend; Re-lief von Öhringen , jetzt inStuttgart : Mommsen imAreh. Anz. 1861 S. 229 ’h Epona (geschn. Stein
8) Epona zwischen zwei nach Annali dell’ Inst.Pferden, die hinter der Göt- 18 6S Tav. k nr. 3).tin hervorkommend nach
aufsen gehen, an dieselben angelehnt stehendoder halb sitzend, im linken Arm ein Füllhornnach Art der Fortuna, in der auf das eine Pferd,