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Erster Band, erste Abteilung. Aba - Evan.
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1409-1410
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1409 Eupolemeia

(s. d.) Bei Ryg. praef. in. ist Euphrosynemit vielen verschiedenartigen Geschwistern einKind der Nacht und des Erebos, ebenso wieGratia hei Cic. de N. Ώ. 3, 17, 44. Orph.Hymn. 2,8 ist εύφροβύνη ein Beiname derNacht. [Stoll.]

Eupolemeia (Εΰπολεμεια), Tochter des Myr-midon aus Phthia, welche dem Hermes amFlusse Amphrysos den Aithalides, den Heroldder Argonauten, gebar, Apoll. Bhod. 1, 55.

[Stoll.]

Eupompe ( Ευπόμπη ), eine derNereiden(s.d.),Res. Theog. 261. Schümann, Op. Ac. 2, 166 (De-duca). Braun, Gr. Götterl. § 89. Bei Apollod.1, 2, 7 in dem Verzeichnis der Nereiden fehltEupompe, dagegen hat er Eumolpe, das viel-leicht in Eupompe zu ändern ist. [Stoll.]Euporia (Ευπορία). Ein υμνητης Ευπορίας&εας Βεληλας wird erwähnt auf e. Inschriftdes 3.Jahrh. nach Chr. aus dem Peiraieus: G.

I. A. 3, 1280 a. [Roscher.]

Euporie (Ένπορίη), 1) eine der Horen (s. d.),Hyg. f. 183. 2) Beiname der Artemis aufRhodos, Hesych . u. Phavorin. s. v: Heffter, Göt-terdienste auf Rhodos 3, 50. Preller, Grieeh.Mythol. 1, 243, 1; vgl. Euporia. [Stoll.]Euripides (Ευριπίδης) , ein Sohn des Apol-lon und der Kleobule, Hyg. f. 161. [Stoll.]Eurises inschriftlich auf einem Altar ausParis , Orelli 1993 (vgl. Esus u. Cernunnos) alsÜberschrift über einem Relief, welches mehrereKrieger (Menschen oder Götter?) darstellt.

[Steuding.]

EuromOS (Ευρωμος) , Sohn des KariersIdrieus, nach welchem die karische Stadt Euro-mos benannt war, Steph. Byz. s. v. [Stoll.]Europa (Ευρώπη , ης, f.) , 1) Beiname derDemeter als Amme des Trophonios zu Leba -deia , Paus. 9, 39, 4. 5. 0. Müller, Orchom.

p. I54f. Gerhard, Gr. Mythol. § 154. 211, 3 c.408, 3b. [ Η . Ό. Müller, Mythol. der grieeh.

Stämme 1, 234. 2, 263. Crusius], Nach 0. Müllera. a. 0. p. 263 = 2) Europa , Tochter des Tityos,Mutter des Euphemos (s. d.) von Poseidon ,Find. Pyth. 4, 46. Schol. z. Apoll. Rhod. Arg.

I, 181. 4, 1562. Hygin. f. 14. Gerhard § 242,2e. 3 c. 3) Tochter des Okeanos und derTethys, Hes. Theog. 357. Eustath. z. Dion.Ferieg. 270 n. Schol., oder der Parthenope,Andren im Schol. Aesch . Pers. 185 = Exeg.

II, 135, 13 = Mich. Apost. 16, 19 = Tzetz.z. Lykophr. 894. 1283 = Eudoc. Viol. p. 439nr. 1018.· 4) Okeanide, nach welcher dereine Teil der Erde benannt worden, Apionπερί επωνύμων und Aristot. Theog. im Schol.Eurip. Bhes. 28. 5) Eine Thrakierin, vonwelcher der nördliche Teil der Erde den Namenerhielt, Regesipp Palleniaca im Schol. Eur.Bhes. 28.· 6) Gemahlin des Phoroneus undMutter der Niobe, mit welcher Zeus den Argosund Pebasgos zeugte, Schol. Em. Orest. 932.7) Tochter des Neilos, Gemahlin des Danaos,Apoll, 2, 1, 5. Tzetz. hist. 7, 371, doch heifstbei Phleg. Troll, frg . 59. 60 (Müller, Fragm.Hist. Gr. 3, 623. 4, 432) die Gemahlin desDanaos (und Aigyptos) Euryope. 8) Nameder von Thyestes verführten Gemahlin desAtreus, Lact. Plac. z. Stat. Theb. 3, 306.

Rosciier, Lexikon der gr. u. röm. Mythol.

Europa 1410

[9) Bakchantin auf einem Relief in Villa Al-bani (abgebildet bei Xoega, Bassir. 70), dersogen. Apotheose des Herakles: Heydemann,Satyr- und Bakchennamen S. 34, wo auch diesonstige Litteratur angegeben ist. Roscher.]10) Die Geliebted^s Zeus, Tochter desPhoi-nix (Rom. II. 14, 321. Hesiod u. Bakchyl. imSchoiril. 12, 292 [397]. Rellan. im Schol. II.

2, 494. Apollod. 3, 1 , 1 . Antimach. bei Steph.Byz. s. v. Tsvyrioaos u. Evqcoitr]. Gonon Narr.32. 37. Palaeph. 16) und der Perimede (Paus.7, 4,1), oder der Kassiepeia (Eust. z. II. 14, 321p. 989), oder der Telephas sa (Mosch. Id. 2, 7.42) oder der Telephe (Schol. Eur. Phoen. 5vergl. auch Steph. Byz. s. v. 0aoo g), oderTochter des Agenor (Herod. 4, 147. Eurip.Phoen. 281. 291 nebst Ärgum. u. Schol. z. V.5 u. 217. Apoll. Bhod. 3, 1179. 1186 u. Schol.Riod. Sic. 5, 78. Luc. Rial. Mar. 15, 1. dedeaSyr. 4. Schol, IT. 14, 321. Steph. Byz. s. v.EvqiÖT trj. Norm. Dion. 8, 183 ff. 40, 356 ff. 47,697. Eudoc. Viol. p. 162 nr. 363. Varro L.L. 5, 31. Ov. Met. 2, 858. Ryg. f. 155. 178.Festus s. v. Europam) und der Telephassa(Apollod. 3,1,1) oder der Telephae (Schol. Eur.Bhes. 28. Steph. Byz. s. v. AagSuvoq), oder derArgiope (Hyg. f. 178. Schol. Apoll. Bhod.

3, 1186; Kadmos nach Pherekydes Sohn derArgiope), oder der Tyro (Ioann. Antioch. fr.6, 15; vgl. Müller, Eragm. Hist. Gr. 4, 544).

Zeus erblickt die schöne Königstochter, alssie mit ihren Gespielinnen am Gestade vonSidon oder Tyrus (vgl. Müller, Orchom. p. 114)Blumen pflückt, entbrennt von heftiger Liebeund verwandelt sich in einen Stier. Schmei-chelnd naht das bräunlich-blonde (oder glän-zend weifse) Tier mit den schönen, halbmond-förmig gebogenen Hörnern dem Mädchen, lagertsich zu ihren Eüfsen und blickt so sanft ausfreundlich lachenden Augen, dafs Europa , dieschönste und übermütigste von allen, es so-gar wagt, sich auf den Rücken des reizendenTieres zu setzen, indem sie ihre Gespielinnenein Gleiches zu thun auffordert. Aber kaumsitzt sie, als der Stier sich erhebt, zum Meereeilt und mit seiner schönen Last in die Wogenspringt, die Poseidon dem Bruder ebnet,während Tritonen und Nereiden, ja selbstAphrodite dem Dahinziehenden das Geleitgeben. Die erschrockene, behende Jungfrauaber bricht in laute Klagen aus und hältängstlich mit der einen Hand sich am Homedes Stieres fest, mit der andern sucht sie dasim Winde flatternde Gewand zusammenzuhaltenund vor Benetzung durch die Finten zu be-wahren. Doch der Gott tröstet die Klagendeund trägt sie nach Kreta , wo er ihr am lenäi-schen Flufs oder einer Quelle bei Gortys unterder Platane beiwohnt, die zum Gedächtnisdessen mit immergrünen Blättern (Theophrast.Rist. pl. 1, 15. Plin. N. H. 12 § 5. Solin.11, 9) begabt ist, oder wo in der diktäischenHöhle die Horen das bräutliche Lager bereitethaben, Hesiod im Schol. II. 12, 292 (397).Mosch. Id. 2. Anakreontea 35 (52). Tmc. Rial.Mar. 15. Apollod. 3, 1, 1. Nonn. Rion. 1,46ff. 321ff. Bätr. 79. Meleager Anthol. Pal.1, 33 nr. 116. Hör. Od. 3, 27, 2öff. Ov. Met.

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