829 Kaclmos (in Theben: b. f Hesiod * ete.)
logische Zwecke gerichteter Darstellung denihm unverständlichen Spartenkampf ausge-merz t. — 7. Der Schlul's des Abenteuers er-gänzt sich aus Apollod. 3, 4, 2 : Κάδμος δεot#’ ων εκτεινεν άΐδιον ενιαυτόν (poetischerAusdruck) έ&ήτενσεν "Αρει' ήν δε δ ενιαυτόςτότε οκτώ έτη, vgl. den konfusen Bericht desSchol Hom. II B 494 (Hellem, fr. 8 FHG. 1p. 47) οργιβ&έντος δε "Αρε ως καί μέλλοντοςΚάδοον άναιρεΐν, έκώλνβεν ό Ζευς, και ίο'Αρμονίαν αντω σννωκιαε, την "Α'ρεως καιΑφροδίτης' πρότερον δε εκέλευσεν αυτόνάντϊ τής άναιρέβεως τον δράκοντος ενιαυτόν
Kadmos (in Theben: b. ^esiod’ etc.) 830
nr. 3226), von dem lucanischen KünstlerAssteas (bei Millingen Mon. ined. 1, 27. Mus.Horb . 14, 28, vgl. Abb. 1) zeigt die Kampf-scene mit dem bescheidenen Personal desEuripides: 1. A&HNH als Schutzgöttin undRatgeberin, in der Mitte die Hauptperson,KAAMOE, mit dem boiotischen Helm, Schwertund Speer in der Linken, in der Rechten denhochgeschwungenen Steinblock. Das Wasser-gefäfs, das uns an den Zweck des Angriffserinnert, ist der R. entsunken; von „Gefährten“keine Spur. Auf höherer Staffel erscheinendie Ortsgottheiten: IZMHNOE als weifsbärtiger
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1) Kadmos mit Hilfe der Athene den Drachen tötend; anwesend Ismenos, Krenaie, Thebe, Vasenbild desAssteas (nach Millingen , Mon. ined. 1, 27.)
ΰητενοαι κτλ. (trotz des Schlufscitats wegenschol. Apoll. 1 , 916 = Hellem, fr. 129 nichtaus Hellanikos, vgl. Schwarte, He schol. Hom.P· 458/66). Aus den Worten άνϋ 1 ’ ών έκτει-νεν ist zu schliefsen, dafs Kadmos , wie beiNonnos 4, 427 ff., zunächst selbst in denKampf eingreift und παλιμφνέων καλά μηνήμηοε γιγάντων (Norm. 4, 442).*) — 8. Vondenselben Vorlagen angeregt sind einige in denwesentlichen Zügen übereinstimmende Vasen-bdder freieren Stils. Das eine (in Neapel ,
*) Das späte Schol. Tzetz. Lykophr. 3 p. 391 verwirrtKadmos und Kekrops, Sparten und Erechthiden und be-ruht schwerlich auf antiker Überlieferung.
Alter mit dem Skeptron, ΚΡΗΝΑΙΕ, eindiademgeschmücktes Mädchen — doch wohlals Nymphe der umstrittenen κρήνη ’Αρητιάςaufzufassen (vgl. den nympha Ismcnide natus. .Crencteus, Stat. Theb. 9, 320*)) —, und, miteiner in Mythus undKunst nicht ungewöhnlichen„Prolepse“, die königliche, an das Here-Idealerinnernde Gestalt der ΘΗΒΗ. Die Darstellunggeht in den Versen des Euripidcs ohne Rest auf.DieVase bei Millingen, Mon.ined. 2, 25 = G.M.18, 395 ( Inghirami, Vasi fitt. 239) weicht nur inNebenpunkten von der eben besprochenen ab.
*) Der Artikel fehlt Bd. 1 Sp. 930; s. Krenaios. Heyde-mann S. 36 erkennt „ein Brustbild des Thors Krenaiai (?)“.