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καί ηγεμόνα ταύτην της δδον ποιηοάμενος κτίζειτάς Θήβας [soweit = Pausan. 9, 12, 2. 9, 19, 4Μυκαληβδν . . . ένομαβ&ήναι διότι και ή βονςενταύθα έμυκήαατο κτλ.; s. Steph. Byz. s. ν. undApollod. 4, 1 είτα ßo'i σνντνχών εν τοίς Πελά-γοντος*) βονκολίοις κτΧ .] ομωνύμους τωνΑιγυπτίων Θηβών, έπεί το ανέκαθεν Αιγύ-πτιος ήν δ Κάδμος, και [?j] Βοιωτία δε άπ'οτής βοός εκλήθη. (Vgl. Ovid. Metam. 3, 13Boeotiaqueillavocato.) — 18 . Über den Drachen-kampf vermittelt uns eine abweichende Über-lieferung Pherekydes Schol . Eurip. Phoen. 662p. 318 Sehw.: δ δε Φερεκύδης ( Φερεκράτηςcodd., corr. Valchenaer) ξίφει (φηαϊν άναιρε-θήναι τδν δράκοντα): bei hesiod bezwang derHeld das Ungetüm durch einen Steinwurf;Ovid Met. 3, 70 stimmt zu Pherekydes, undläfst (wohl nach mythographischer Vorlagebeide Kampfarten verbindend) den Stein vonden Schuppen des Drachen abprallen; beiNonnos enthauptet der Held den Drachen mitdem Schwerte. — 19 . Derselbe Gewährsmannstellte auch die Spartensage anders dar, vgl.Schol. Apoll, 3, 1178 (= fr. ii FHG. 1 p. 83)Φερεκύδης iv τή πέμπτη ούτως φηοίν επειδήΚάδμος κατωκία&η έν Θήβησιν, Άρης διδοΐαντφ και Αθηναίη τον δφιος τούς ήμίοειςδδ όντας, τους δε ήμίοεις Αίήτη' και δΚάδμος αυτίκα οπείρει αυτούς εις τήν άρου-ραν, Άρε ος κελεύοαντος [«ατά Άρεος βούληοινauch hellanilcos, s. oben nr. 6: ein abweichen-der Zug, den Euripides Heralcl . 252 <3 yijsλοχενμαθ’ oug Άρης οπείρει ποτέ κτλ. im Wider-spruch mit der Darstellung in den Phönissenund BaJcchen aus der Quelle des Pherekydes über-nommen hat, vgl. v. Wilamowitz , Eurip. Heralcl.II 103; nur wird die Aussaat, wie bei Stesicho-ros ob. nr. 5, der Gottheit selbst zu geschrieben],καί αντφ αναφύονται ανδρες (πολλοί) ώπλιαμένοι.Ό δε Κάδμος δείοας βάλλει αυτούς Χίθοιοιν.Οι δε δοκέοντες ν φ’ εαυτών βάλλεο&αι,κτείνουοί τε άλλήλους και θνήοκοναι, πλήνπέντε άνδρών κτλ., s. nr. 6. — 20. Ebenso inkürzerer Fassung Schol. Pind. Isthm. 7, 13.Apollcä. 3, 4, 1, und aus derselben QuelleApollon . JEthod. 3, 1179: „Aietes gab demIason χαλεπούς ές αε&λον οδόντας | Άονίοιοδράκοντας, δν Ώ,γνγίη ένϊ Θήβη \ Κάδμος, οτ’Ευρώπην διζήμενος είοαφίκανεν, ] πέφνενΑρητιάδη κρήνη έπίονρον έόντα, \ ένθα καίεννάΰθη πομπή βοδς ήν οι Απόλλων | ώπαοεμαντοσυνηοι προηγήτειραν δδοίο. Athene teilte diese Zähne zwischen Aietes, αντφ τεψονήϊ ‘ (1185) καί ρ’ δ μεν Άονίοιοιν έπιοπείραςπεδίοιοιν | Κάδμος Άγηνορίδης γαιηγενή εί'οατολαόν, | Άρεος (= Kampf?) άμώοντος οοοι υπόδουρί λίποντο **) κτλ. Vgl. Aisch. Sept. 412Σπάρτων απ' άνδρών ών Άρης (episch?) έφεί-αατο. — Aus dieser Überlieferungsschicht magauch die Notiz des Memnon bei Phot, bibh 228
*) Wenn Schwartz , De Schol. Hom. p. 64/457 sagt: con~fuse rem narrat Apollodorus , so kann ich. ihm nicht bei-stimmen. Er wird hier Apollodor mit dem kurz vorhererwähnten Hygin verwechselt haben, der p. 34, 19 in derThat an Deutlichkeit zu wünschen übrig läfst.
**) Spiro p. 11 nimmt Abhängigkeit von Euripides an,
wegen des Anschlusses an die Argonautensage kaum mitliecht.
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losgebrochen sein, der zufolge das bithynischeAstakos benannt ist nach dem thehischenAstakos, τίνα των λεγομένων Σπαρτών, s. untennr. 75. — 21 . Der in derlasonsage bei ’Eimelos’(fr. 9 p. 191 K., oben Sp. 506. 511. ScholApollon . 3, 1372) und in dem vielfach über-lieferten modernen Märchenschwank 'vomtapfern Schneiderlein ’*) erhaltene Zug, dafsder Held die Kiesen durch eine sehr naiveList zum Wechselkampf veranlafst, setzt diebislang (nach der Tradition der Kataloge)recht zusammenhangslos erscheinende Sage inein ganz neues Licht. In märchenhaft novel-listischer Weise**) bethätigt der Held, nach-dem er seine Kraft und Fechterkunst im Kampfmit dem Drachen erprobt hat, nun seine Schlau-heit und Geistesgegenwart, ein Zug, der ausalter Poesie und volksmäfsiger Sagenüber-lieferung herstammen mag, ohne dafs er des-halb in diesem Zusammenhänge ursprünglichsein miifste. 22 . Ein zweiter Anhaltspunktist die Thatsacbe, dafs Ares — in böser Ab-sicht — den Helden die Zähne säen heifst, nicht(wie in den Katalogen) Athene , die jedoch auch— wohl als Schutzgöttin — zugegen ist. Ares ist Vater der Harmonia***), wie AietesVater der Medea . Also schon hiernach könnenwir dem Schlüsse nicht ausweichen, dafs indieser Sagenversion die Bestehung desDrachen- und Spartenabenteuers eineder Bedingungen war, unter welchenKadmos die Harmonia heimführte.Dasselbe hat H. JO. Müller (2 p. 322) schonaus dem euhemeristischen Berichte des spätenDerkylos geschlossen. Vgl. Schol. Eurip. Phoen.7 p. 248 Schw. (fr. 4 FHG . 4 p. 387, ΑέρκνΙ osΘηβαίον τίνος Αράκοντος, Άρεως δε υιού φΐ]5»είναι τήν Αρμονίαν θυγατέρα, ον φονενβα;Κάδμος εγημεν Αρμονίαν. Ähnlich auch Palaeph.6, 7, der aber Harmonia zur Schwester desDrakon macht. Wir haben hier offenbar zweiselbständige Versuche vor uns, die märchen-hafte Überlieferung bei Pherekydes (Harmonia durch den Drachen bewacht) ins Menschlicheumzudeuten. — 23 . Jetzt erst haben wir dieQuelle blofsgelegt, aus welcher der Künstlerdes bekannten, vor allem von Welcher (A. D.3, 385ff.) besprochenen Vasenbildesf) aus Vulci
*) Grimm KHM X, 20 p. 90 (1882), siehe III 3 p. 29.Vgl. auch ' Eulenspiegel ’ mit den Dieben im Volksbuch,8. Hist.
**) Vgl. die treffenden Ausführungen von Erdmanns·dorffer, D. Zeitalter der Novelle S. IS ff. des S.-A. Pherekydesüberliefert auch sonst märchenhafte Züge, von welchendie Vulgärepik nichts wissen will, vgl. z. B. fr. 50 p. 85,wo das Lauscherohr und der Wunderstab des Tiresias völlig im Stil des Märchens gehalten sind.
***) Nach Apollon . Rhod. 2, 992 stammen die Amazonenvon Ares und Harmonia ab; als älteren Gewährsmannnennen die Scholien S. 438 Pherekydes ; aus derselben QuelleSchol. 11. Γ 189 ''-Aqbco? de y.al Ιάρμενίας νύμφη? Ναί'όο;■^υγαΐέρε? tloiv, wo kaum 'Λρμονία? zu korrigieren ist,da Harmonia Eponym der Armenioi geworden zu seinscheint·, s. Sp. 856, 6Qff. Die Legende könnte diesemauch sonst von Pherekydes vertretenen Zweige der Kadmos -sage zugehörig sein: Kadmos als Rival des Areshei Harmonia (-Aphrodite) pafste gut in die obengewonnene Voraussetzung. Näheres unter nr. 65 Sp. 8ot>,
f) [Oder dessen Vorlage; nach Reisch , der uns seineGründe leider nicht mitteilt, ein grofses Gemälde des
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