Band 
Zweiter Band, erste Abteilung. Iache - Kyzikos.
Seite
841-842
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841 Kadmos (in Theben: b. 'Hesiod ete.)

S. 306 (K. mit dem Schwert im Drachenkampf')und nicht völlig sicher gedeuteten Gemmen (vgl.Catal. of gems of the Br. M. 1343. Mus.Florent. Gems. vol. II, T. XXXV, 4 p. 32 f.), dasInnenbild einer Vase aus der Krim , Eremitagenr. 2189 (abgebildet Compte-rendu 1860 pl. 5 =Abb. 3 Sp. 839, von Stephani falsch auf Orestes Bedeutet). Schon Heydemann S. 36 hat es aufKadmos bezogen, und Stephani hat später (C.

Kadmos (in Theben: b. 'Hesiod etc.) 842

klärt die Einführung solcher Gespannebei der Hochzeit nicht. Die Bestien sindMeinasiatisehe Reminiscenzen ... v. Wilamo-witz hat hier die Lücke in seiner Erklärung,nach welcher das Bestiengespann als unorga-nisches Rudiment erscheint, selbst blofsgelegt.Eine Ergänzung ergiebt sich aus dem Vor-herigen zwanglos, wie sie, ohne Einsicht indie mythologischen Zusammenhänge, schon

B. 1881 S. 93) wenigstens eingeräumt, dafs io 1884 von A. Herzog a. a. 0. S. 15 geahnt

auf dem Bildedie Bekämpfung des Drachensvon Theben ebensogut gemeint sein könne.Es ist der Moment vor dem Kampfe. DerHeld trägt zwei Lanzen (die Schwertseite istnicht sichtbar); das Schöpfgefäfs steht ihm zuFüfsen. Athene , dereine Nike entgegen-flattert, spricht ihmzu. Links von ihmOrtsnympken und einPalmbaum, der ver-mutlich seine Her-kunft aus Phönizien andeuten soll (andersHeydemann S. 37).

Rechts vom Helden,durch ein Diademausgezeichnet, Har-monia, vom Drachen bewacht (nicht Thebe[Heydemann], da dieOrtsnymphe in derepisch-mythischenÜberlieferung keineselbständige Rollespi eit); ihr zuHäup tenHermes und vermut-lich Aphrodite (an-ders Heydemann).

Verstreute Lorbeer-zweige sollen dasLokal wohl als apolli-nisch kennzeichnen.

Auch hier erscheintHarmonia als Preisdes Drachenkampfes.

25. Nach gleicherRichtung führt dasSp. 84 1 f. ms d. Wien .

Vorlegeblätt. C, VII,

3 reproducierte zu-letzt von Herzog(Göttervereine 12 f.)

ist. Pelias will die Tochter nur dem geben,der Eber und Löwe anschirrt: Admetos voll-bringt es durch Apoll (ob. Bd. 1, Sp. 68). Einenähnlichen Agon mufs man auch hier vermuten:und besonders sinnvoll ist es nun, dafs das

yumn

4) Kassmos und Harmonia auf dem Hochzeitswagen, von Apollon geleitet(nach den Wiener Vorlegeblättern C, "VII, 3).

u. TJ.v.Wilamowitz (Isyllos 187 ff.) besprocheneschwarzfigurige Vasenbild aus Rhegion . Ganzneu ist KABSMOS und HAPMONIA auf demvon Löwe und Eber gezogenen Wagen, da-neben Apollon , die Phorminx spielend, v. Wila-

mowitz bemerkt:Die Gewalt seines Liedes1 -· ....

bezwungene Bestienpaar dann den Hochzeits-wagen zieht.*) 26. Die Richtigkeit dieserVermutung wird urkundlich bestätigt durchdie litterariseh reicher bezeugte lasonsage,welche, schon längst als Dublette des Kadmos-

, . - mythos erkannt, zahlreiche altertümliche Züge

beweist Apollon , wenn er . . . die Bestien an 60 allein erhalten hat. Ehe der Held sein Zielametos Wagen schirrt: Es ist wohl ver- erringt, mufs er nicht nur einen andern c Spar-

s andlich, dafs er dasselbe für Αρμονία thut, tenkampf bestehen, sondern auch ein Paar

(eien Kamen auf die Macht der Musik hin- feuerschnaubende Stiere ins Joch spannen

d' M ü °^· Bä· 1 Sp. 1832], hat doch (ob. Bd. 1 Sp. 505, 64; Sp. 512, 30); es gelingt

Mauern Theb e ens M bewi iT* 1 ^ *> Heiden leisten äw,«*«, a ie sich vielfach

und Artemis ^ nu · V- Da ? Α Ρ θΠθη riier· ^ * B · ^ «*· 8 . 27 ^entur iam gnjpesmq+·· τι * * * , W1 'den liere bezwingen, p.quis etc. So könnten Hinde und Greif auf der Berliner

«1- natürlich und hellenisch: aber das er- Vase gemeint sein.