Kallisto
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Αρκτοφΰλαξ unter die Sterne versetzt; Artemis ,die unterdes den Sachverhalt erfahren, fügt,um ihre frühere Härte wieder gut zu machen,noch die "Αρκτος μικρά hinzu. — Die letzteUmgestaltung erfährt die Sage durch Ovid (Metam. 2, 409—530 und Fast. 2, 155—192),welcher Hesiod-Amphis-Eraiosthenes mit Kalli-mackos kontaminiert und den später erfundenenSchlufs (Tethys) erweitert: JL , die als Jagd
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Brit. Mus. Peloponnesus S. 190 Taf. XXXV,nr. 15, Methydrion], Hermes mit dem Ar-kaskinde [Pheneos], Arkas spielend (Revuenumism. 1865 t. 7, 5). Bin bei Valencia ge-fundenes silbernes Gefäfs aus dem 3. Jahrb.n. Chr. zeigt Zeus in 4 Liebesabenteuern, an4. Stelle als Artemis der K. nahend ( Froehner ,Musees de France 1873 t. 5). — Nicht hierher-gehörig ist die Bärin auf den Münzen von
genossin der Diana Keuschheit gelobt, wird von io Mantineia aus dem 5. Jalirh. ( Franz p. 242 ff.),
Iuppiter in und auf Fälschung beruhen die DarstellungenGestalt der der Poniatowslci-Gemmen (vgl. Förster, Raul·Diana über- u. Mückle, d. P. p. 116).
raseht; bei Deutung: Dafs Kcdhatm ursprünglich
einem Bade mit Artemis KalXiavrj, unter deren Heiligtumals schwan- man sie begraben glaubte, identisch gewesen,ger erkannt, ist seit 0. Müller, Proleg. p. 73 ff. u. Bor. 1 s ,
wird sie von 376 wohl allgemein angenommen. Zur Nymphe
Diana ver- wurde sie, als die Vorstellung von der jung-stofsen,naeh 20 fraulichen (homer.) Artemis die herrschendeGeburt ihres wurde (s. Artemis Bd. 1 Sp. 579 f.). Dafs dieBärin der Artemis in Arkadien heilig war, er-giebt sich, wenn man die Sagen von K. undAtalante, beide Gefährtinnen der Artemis undeinst A. selbst, die eine in eine Bärin ver-wandelt, die andere von einer Bärin gesäugt,mit dem Symbol von Mantineia auf den
Münze von Orchomenos in Arkadien .
Av.: Artemis knieend, Itev.: Kallisto vom Pfeile durchbohrt und Arkas (nachAnh. Ztg. 1864. Taf. 183 nr. 4.)
Kindes aber
von der eifersüchtigen Iuno in eine Bärin ver-wandelt; nach 15 Jahren Umherirrens begegnetsie ihrem Sohne; als dieser den Speer auf sierichtet, werden beide von Iuppiter an denHimmel entrückt; Iuno aber beredet ihrePflegeeltern Oceanus und Tethys, ihre Neben-buhlerin fürimmer vomMeere auszuschliefsen.
Von Ovid hängen un- 0mittelbarbar die
tkographen ab (AVv. Metam.f. 177
3, 685. Myth. Fat. 2, 58 f.
Schol. zu Verg. Georg. 1,
246 u. ö. Isid. Hisp. JStym.
з, 35), auch Tzetzes zu lies.
Op. 564.—Eine verschollene ^
Überlieferung scheint an '3*
Stelle des Zeus den Apollon MalsVater des Arkas bezeich- f.net zu haben (vgl. Apollod. 3, 8,
2, 3. Tzetzes zu Lyk. 478.
Franz p. 343). — Ganz abwei-chend machte Huris frg. 26Orchomenos zum Vater desArkas (vgl. F. II. G. 2 p. 133).
Kunst dar Stellungen:
Polygnot stellte auf dem Unter-weltsgemälde in der delph.
Lesche K. auf einem Bären-fell ruhend dar (Paus. 10, 31,
10). Auf der Akropolis zuAthen standen die Statuen vonK. und Io nebeneinander, beidevon Deinomenes (Paus. 1,der Schlacht bei Leuktra weihten die Ar-kader (Paus. 10, 9, 5 nennt fälschlich dieTegeaten) die Statuen der K., des Arkas
и. a. nach Delphi, wovon die Weihinschrifterhalten ist (Mitt. d. d. arch. Inst. 1889S- 17). Auf arkad. Münzen des 4. Jahrh.sind dargestellt: K. vom Pfeil durchbohrt [Or-chomenos ; vgl. Catal. of greelc coins in the
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mmm,
Zeus als Artemis der Kallisto nalieud , anwesend Eros, Belief von einemSilbergefäfs (nach Froehner, Mus. de France 1873 T. 5).
25, 1). Nach so Münzen des 5. Jahrh., einer Bärin, zusammen-hält (Franz p. 243 ff.). Von einem Zusammen-hang des Sternbildes der Bärin mit der Sage(Lauer, Syst. d. gr. Myth. p. 295 f. Usenet·,Ith. Mus. 23, 334.[| Preller, Gr. Myth. I 4 , 305)kann in der älteren Zeit keine Rede sein;derselbe ist erst durch Kallimachos geschaffen.Das ursprüngliche Wesen der Göttin ist dunkel:Mondgöttin ist sie nach Welcher, Gr. Götterl.
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