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Zweiter Band, erste Abteilung. Iache - Kyzikos.
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1025-1026
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Kelainos

Keleos

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maireus, Tzetz. Lyk. 132. 219. Heyne, Apollocl.Obss. p. 273. Müller, Orch. 466. Völcker, Iapet.Geschl. 75. 108. 240. Gerhard, Gr. M. 2 § 834.Stammtf. 2 p. 228 D. 4. E. 1. Preller, Gr. M.

1 , 383. 3) Tochter des Ergeus, welche demPoseidon den Euphemos, Lykos und Nykteusgebar, Hyg. f. 157; vgl. nr. 2. 4) Mutter derTragasia, der Gemahlin des Miletos, dem sieden Kaunos und die Byblis gebar, Nilcainetosb. Partiten. 11 (vgl. Kalaino). 5) Tochter iodes Hyamos, eines Sohns des Lykoros, vonApollon Mutter des Delphos, Paus. 10, 6, 2.

6) Eine der Harpyien (s. A.), Verg. Am. 3, 211.Serv. Aen. 3, 209. Hyg. Praef. p. 31 B. Val.Place. 4, 453. 499. [Mythogr. V. 1, 111. 2, 13.

3, 5, 5. Claudian 20, 378. R.] 7) EineAmazone, von Herakles erlegt, Diod . 4, 16.

8) [Eine Quellnymphe Kelaino wollen Ch. Le-normant u. de Witte, Elite eeramogr. 2 PL 64auf einer Vase mit Darstellung der Verurtei- 20lung des Marsyas erkennen in einer Frau,welche an einen Felsen gelehnt mit über-geschlagenen Beinen hinter Marsyas stebt.Gerhard, Ant. Büdw. Taf. 27 dachte an eineMuse oder die Ortsgöttin Phrygiens , Stephani,

G. r. p. la. 1862 p. 131 nr. 2, p. 137 ff. anApate. Overbeck ( Apollon p. 439 nr. 15, p. 442

443; Atlas TU. 24 nr. 23) verwirft die bis-

herigen Deutungen, ohne selbst eine neue zugeben. Drexler.] [Stoll.] 30

Kelainos (KsXouvog) , 1) Sohn des Poseidonund der Danaide Kelaino , Strab. 12, 579.[Sein Haupt erscheint mit der Binde ge-schmückt mit der Beischrift KGAAINOC aufautonomen Münzen von Apameia Kibotos ,Mi. S. 7, 510, 146. Imhoof, Griech. Münzenp. 729 nr. 651 Taf. 12, 3. Drexler.] [DenBerggott des KsXaivös Xoepog erkennt Over-beck, Apollon p. 467 in einer sitzendenmännlichen Figur auf einem Sarkophag mit 40der Darstellung des Wettstreits des Apollonund Marsyas , Fröhner, Notice de la sculpt.ant. du musee imp. du Louvre p. 107 ff. nr. 85.Mon. d. Inst. 4 tav. 18. Overbeck, Apollonp. 456, A nr. 8; Atlas Tfl. 25 nr. 9. Drexler.]

2) Sohn des Phlyos, eines Erdgeborenen zuEleusis , Vater des Kaukon, der die Mysteriender grofsen Göttinnen von Eleusis nach Mes-senien brachte, Paus. 4, 1, 4. [Stoll.]

Kelaithros (KsXai&Qog), Gründer der böo- sotischen Stadt Kelaithra in der Nähe von Arne,Steph. B. v. KsXcu'&qcc. [Stoll.]

Kelbidas (Aelfh'das), Gründer der archa-ischen Stadt Triteia, angeblich aus dem os-kischen (unteritalischen) Kyme stammend( Pausanias 7, 22, 4); d. h. wohl umgekehrt(nach der Rück- oder Doppelwanderung): vonTriteia in Achaia aus Kyme besiedelnd, wohlder Vollname zu KsXyig, dem 'Maischen Dak-tylen, Begleiter des Damnameneus und Akmon oo(Phoronis frg. 2 Ki.), die mit der Adresteiezusammen aus der Sikyonia und Aigialeia nachdem Idaübertragen sind (vgl. Pauly, Bealencykl.

3. Aufl. 'Adrasteia) = ZnsXyig, dem Bruderdes Damnameneus und Lykos, dem arkadi-schen Teichine bei Nonnos 37, 334 und be-sonders 14, 39 ff.; vgl. Fleckeisen JB. 20, 1891165 ff. Diese drei Teichinen werden nach Rhodos Roscher, Lexikon der gr. ii. röm. Mytkol. II.

vertrieben von den Heliossöhnen Makareus(Eponym der arkadischen oder messenischenMakaria), Auges (= dem eleischen HeliossohnAugeias, -es) und Thrinax (Kponymos von Thri-nakia = Peloponnesos, v. Wilamowitz, Homer .Untersuch. S. 169): also aus der Peloponne-sos. Nach Eusebios .zu 1787 und 1737 a. Ch.und Synkellos p. 238, 12, ähnlich Orosius 1, 7zu 1070 a. u. c. (vgl. Lobeck, Agl. 2 p. 1181,1202, 1195 b ) weichen die Teichinen infolge einesKampfes mit Phoroneus, Karyaten und Par-rhasiern, wahrscheinlich also aus Arkadien , woauch die in die telchinischen Zauberkünsteverflochtene Styx fliefst. Unweit dieses Grenz-flusses liegt Triteia, und über Acha'ia gehtüberhaupt der Strom der peloponnesisehenAuswanderung nach Unteritalien und Rhodos .So war also KsXßCSag - ΚέΧμις nach Triteiawohl aus der nordarkadischen Telchinenheimatübertragen. Vgl. Kelmis. | K. Tümpel.]Keledones (ΚηΧηδόνες), bezaubernde Sänge-rinnen, ähnlich den Seirenen. Von ihren goldnenBildern, die über dem Giebel des mythischen,von Hephaistos erbauten ehernen Tempels zuDelphi sich befunden haben sollten, s&ngPindarin einem Paian an den pythischen Apollon (fr.25 p. 268 Boeckh. fr. 30 Bergk), Paus. 10,5, 5. Athen . 7, 290 e. Eustath. Öd. 1689, 30.1709, 56. Philostratos V. Apoll. 6, 11 nenntsie χρνααί ί'νγγες, Σειρήνων τινά επηχονααι.πει&ώ. Iluschke und Boettiger im Neuen T.Merkur 1800, 2 p. 38 ff. Boeckh zu Find. 1. 1.Lobeck, Agl. 2, 906. [ Stephani, C. r. p. l'a.

1866 p. 19 Anm. 3, p. 58. II. Schräder, HieSirenen. Berlin 1868 p. 101. Drexler.] [Stoll.]Keleos (ΚεΧεός), 1) alter König in Eleusis ,welcher die Demeter, als sie. die verloreneTochter suchend, in Eleusis erschien, in seinemHause gastlich aufnahm, Ilom. H. in Cer.Apollod. 1, 5, 1. 3, 14, 7. Paus. 1, 39, 1. SchotAristoph. Fqu. 698. Serv. V. Georg. 1, 147.Philarg. V. Georg. 1, 165. Hesych. s. v.; einaltes Thema attischer Gesänge, Preller, Hem. u.Perseph . 106 Anm. 71. Der homerische Hymnusauf Demeter erzählt, wie Demeter in der Gestalteiner trauernden Frau am Jungfrauenbrunnenzu Eleusis von denWasser holenden Töchtern desKeleos getroffen und in ihr väterliches Haus zuihrer Mutter Metaneira [od. Neaira; s. unt.] ge-führt ward, welche ihr als einer dienendenMagddie Pflege ihres jüngst geborenen SöhnchensDemophon (s. d.) übertrug. Demeter wollte demKind durch ihre Wartung und Pflege Unsterb-lichkeit und ewige Jagend verschaffen, wurdeaber durch die thörichte Dazwischenkunft derMutter in ihrem Werke unterbrochen und ver-liefe erzürnt das Haus. Indem sie sich jetzt alsGöttin zu erkennen giebt, befiehlt sie ihr einenTempel zu bauen; Keleos läfst in einer so-gleich berufenen Volksversammlung den Tem-pelbau beschliefsen, der unter dem wunder-th'ätigen Beistand der Göttin schnell vollendetwird (v. 94300). Hier nahm Demeter ihrenSitz, und bevor sie den Ort verliefe, um inden Olympos zurückzukehren, lehrte sie nochden König Keleos und die ihm beigeordnetenFürsten Triptolemos , Diokles und Eumolposdie Gebräuche ihres heiligen Dienstes (v. 473

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