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dea Steines. Vielleicht beruht auch die Drei-köpfigkeit nur auf einem Versehen seitensCaylus’ und seines Zeichners infolge schlechterErhaltung des Steins. Dafs derselbe that-sächlich beschädigt ist, zeigt die am oberenTeile auf der Abbildung sichtbare Abschabung,welche Pelersen irrig für den Mond in Wolkenansah. Ferner dürften hierher gehören zweiGemmen der Bibliotheque imperiale bei Cha-• bouillet p. 222 nr. 1616: Geres, ouplutöt Xoanon,ou simulacre de Ceres, sur une base. La deesseest representee debout, avec le modius, eile tientd’une tnain un fouet et de l’autre des epis etdes pavots. Cornaline brülee. Bapportee deSyrie [!!!] par M. Guys und nr. 1677. Memesujet. Cornaline. Das Fehlen der Stiere be-weist nichts gegen unsere Deutung; bei derGrazer Statuette fehlen dieselben gleichfalls.Der von Studniczka schon richtig nach derAbbildung bei Lajard, Gülte de Venus PI. 14 G, 16erkannte Typus des Steins der SammlungMertens-Schaffbausen wird im Gat. of engr.gems in the Brit. Mus. p. 109 nr. 775 irrigbeschrieben als: Artemis of Ephesus , betweenAphrodite and Athene, all three Standing tofront. Artemis wears modius, holds flail in r.hand, and ears of corn in l. hand; at her feettwo animals ... Onyx . Mertens and CastellaniColls; cfr. Baspe p. 152 nr. 2057. Soufre deStosch = Winckelmann, Cat. de Stosch p. 79. ;Ähnlich scheint zu sein ein Diaspro rosso desMuseo Borgiano 3. cl. 9 div. nr. 32 b . I)oc.ined. 3 p. 477: Diana Efesia . . .; tiene nell’abbassata destra una torcia breve (wohl eineÄhre), nell’ alzata s. un flagro. Intorno al sitodelle ginocchia sono due bovi gibbosi . .. Allasua destra trovasi Astarte, alla sinistra Mer-curio ..."
Wenigstens erwähnt sei sehliefslieh nochder im Gatalogue des ant. gr. rom. ... com- <posant la coli, de MM. de Eegervary de PulskyParis 1868 p. 47 nr. 752 verzeichnete Steiu:Les trois grands Dieux de la Syrie, assis surdes trones formes de lions. Sardoine, wenn-gleich man sich aus der allzu knappen Be-schreibung kein rechtes Bild der darauf dar-gestellten Gottheiten machen kann. [Drexler.]Keyx (Kfjvg), 1) König der mit den Doriernverwandten Malier in Trachis, Freund undVerwandter des Herakles (Bruderssohn desAmphitryon, Schol. Soph. Trach. 39), ein treff-licher, von den Göttern geliebter Fürst, Hesiod .Scut. 354. 472 ff. Trachis, das Herakles ge-gründet ( Steph. B. v. Xgdjpg), wurde vondiesem öfter besucht und war längere Zeit derWohnsitz seiner Familie, Soph. Trach. Paus.1, 32, 5. Apollod. 2, 7, 6. Diod . 4, 36. Tzetz.Lyk. 50. Auch des Herakles Kinder fandennach dessen Tod Schutz bei Keyx; doch zwangihn die Macht des Eurystheus, sie von sich izu lassen, Apollod. 2, 8, 1. Diod . 4, 57. Heka-tuios bei Longin. de subl. c. 27; s. Heraklesund Herakliden. Seine Tochter Themistonoewar mit dem Aressohn Kyknos vermählt, undals dieser von Herakles im Zweikampf erlegtworden war, begrub Keyx seine Leiche, fies.Scut. 356. 472 ff. Hippasos, ein Sohn des Keyx,zog mit Herakles gegen Oichalia und fiel,
Kibyras
Apollod. 2, 7, 7. Auch Hylas heifst ein Sohndes Keyx bei Ant. Lib. 26. Über das liesiodeischeGedicht von der Hochzeit des Keyx, welcheer wohl einem Sohn oder einer Tochter aus-richtete und zu welcher Herakles als Freund undnaher Verwandter ungeladen kam (Athen . 5,178),s. Müller, Dor. 1, 457. 2, 481. Preller, Gr. Myth.2, 247 u. 248, 1 . — Müller, Dor. 1 , 416. Preller2, 246 ff. — 2) Sohn des Heosphoros und derNymphe Philonis, Gemahl der Alkyone, einerTochter des Windgottes Aiolos. Beide Gattennannten einander aus Hochmut Zeus und Hera und wurden deshalb zur Strafe in Vögel ver-wandelt, Keyx in einen Taucher (k?j'i>£, *»}£),Alkyone in einen Meereisvogel (äiuvwv), eineaus einem alten Naturmärchen entstandeneGeschichte, Hyg. f. 65. Schol. II. 9, 562. Schol.Aristoph. Av. 250. Apollod. 1, 7, 4. Ov. Met.11, 410—750. Serv. Verg. Ge. 1, 399. DieserKeyx wird öfter mit nr. 1 vermengt; Ovid z. B. und Schol. Aristoph. nennen ihn Königvon Trachis, Apollodor nennt seine GattinAlkyone, Tochter des thessalischen Aiolos,Preller, Myth. 2, 248 ff’.; s. Alkyone nr. 3.[Mehr bei De Vit, Gnom. s. v. Ceyx. Roscher.][S. auch v. Wilamowitz - Möllendorf, Hermes18 (1883) p. 417 Anm. 2. Merkwürdig ist dievon Ahrens, Kleine Schriften 1 p. 504—505gegebene Zusammenstellung yon Krjvlg (jtr/ij,K avrj'g, nuva%, näß <zij, tiavys, y.dßr/g) aus yaj--ceigmit Agios und Pavas d. i. Adonis , und vonyfjQvlos, KtiQvXos, ksiqos mit Kigig, Kiqqis,Kvqis, d. i. gleichfalls Adonis , sowie die Deu-tung desselben als Morgenstern. „Die Sym-bolisierung des ’Arnog durch diese Seevögelrührt offenbar daher, dafs man sich den Mor-genstern bei seinem Verschwinden ins Meerstürzend dachte wie einen Tauchervogel.“Drexler.] — 3) Sohn des Hyllos und der lole,Tzetz. L. 804. [Stoll.]
Kiauis (Klares), nach J. de Witte , Etudessur les vases peints. Paris 1865 p. 45 undDumont et Ghaplain, Des ceramigues de laGrece propre p. 251 f. Name eines der Pferdedes Hektor auf einer Vase von Caere mit Dar-stellung des Abschieds des Hektor von seinenEltern. Im C. I. Gr. 7379, wo der NameKvavCg gelesen wird, und von Luckenbach,Das Verhältnis der griech. Vasenbilder zu denGedichten des epischen Kyklos p. 544, welcherrichtig Kianis liest, wird das Wort als Nameeiner der der Scene beigegebenen Jungfrauengefafst. [Drexler.]
Kibyra (CIBYRA), beigeschriebener Nameeiner amazonenhaft geschürzten mit Helm undLanze ausgerüsteten weiblichen Figur, derPersonifikation der Stadt Kibyra , auf der sog.puteolanisclien Basis; vgl. 0. Jahn, Ber. d.Sachs. Ges. d. Wiss. 1851 S. 119ff. u. Taf. I—IV; Baumeister , Denkm. d. kl. Alt. S. 1295 ff.Fig. 1441. [Roscher.]. [Das Haupt der Stadt-göttin mit Mauerkrone und Schleier und derBeischrift KIBYPA erscheint auf dem Obversautonomer Münzen der Stadt Kibyra , Mi. 4,258, 375. S. 7, 533, 241. Berliner Cabinetaus Sammlung von Prokesch Osten. Drexler.]
[Höfer.]