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Zweiter Band, erste Abteilung. Iache - Kyzikos.
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1327-1328
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1327 Kora u. Demeter (Gott . d. Landbaues)

Auch ihre Rolle im Erysichthonmythos (s. Bd. 1Sp. 1373 ff.) zeigt sie als Spenderin der nähren-den Frucht.

Demeters Verhältnis zur Fruchtbarkeit undzum Landbaue ist in allen Einzelbeziehungenganz besonders durch eine grofse Anzahl Bei-worte bezeichnet worden, die ihr in Poesieund Kult beigelegt wurden, s. Preller, Ώ. u. P.S. 317ff. Guigniaut, Sei. de lAnt. 3 S. 636 ff.Welcher, Gr. Götterl. 2, 469, am vollständig-sten bei Band, Epikleidien S. 18 ff. undBruchmann, Epitheta deorwn S. 73 ff.; 190 ff.Als Mutter, der Gaia am nächsten verwandt,

μήτηρ . πάντων φυτών τε και ζώων

nennt sie Philo , Oe vit. contempl. 1 heilstsie παμμήτειρα, Orph. hymn. 40, 1; βίου παμ-μήτωρ, Nonn. Pion. 19, 82, von dem Leben,das sie spendet, ζωοδότειρα und φνσίξοος,Nicet. bei Westermann, Myth. gr. 356. Sie ver-leiht Reichtum, πανδότειρα, όλβιοδωτις, πλον-τοδότειρα, Orph. hymn. 40 und bei Biod. 1,12, 4. Sie ist als die Ernährerin βωτιάνειρα,Nicet. a. a. Ο.; πολνφόρβη, Bes. Theog. 912;πολυτρόφος, Callim. Hymn. 6, 12; φερίαβιος ,Antiph. Agr. fr gm. 1; δμπνία, Scolionbei Athen .15, 694. Schol. Apoll. Rh. 4, 998. Nonn. 11,213. Paroem. gr. Append. 4, 20. Suid. s. v.δμπνιος f; Etym . 31. 625, 46; vgl. 788, 27.Et. Gud. 428, 27; s. dazu G. Curtius, Grund-züge S. 464. Als Senderin des Wachs-tumes ist sie Anesidora, Paus. 1, 31, 2. Plut.Quaest. conv. 9, 14, 4; vgl. Hesych. s. v. Άνα'ξι-δώρα, was natürlich nur gekünstelte Umformungist, und Ανξι&αλής, Orph. Hymn. 40. Das Erst-lingsopfer der &alvata empfängt sie als 9αλυσιάς,Nonn. Pion. 40, 347; 19, 86. Als Göttin derReife endlich ist sie ώρία auf einer Münze vonSmyrna und ώρηφόρος bei Hom. H. in Ger.54. 192. 492. Eustath. ad II. 1156, 60; vgl.das Scholion bei Ath. 15, 694 und Biod. Zon.in Anth. gr. 2, 80; ferner Παμπανώ, Hesych. s. v.πάμπανον, τελεσφόρος, C. I. G. 2175. Vgl. auchBruchmann, Epitheta deorum s. v. Αημήτηρ.

Mit zusammenfassendem Namen heifsen ihreGaben σίτος und sie selbst in Syrakus Σιτ<ά(in Kos lag das Damatrion im Stadtteile Sitea).Vom καρπός ist sie (und auch Kora) καρπο-φόρος, Ar. ran. 382. Paus. 8, 53, 3, und inInschriften von Paros, Mytilene, Ephesos undPessinus; πολύκαρπος , Theocr. Id. 10, 42.Aristocles bei Ael. nat. an. 11, 4; εύκαρπος,Philipp. Thess. in Anth. gr. 2, 233. Nicarch.ebd. 2, 351. Nonn. 13, 189; χλοόκαρπος, Orph.H. 40,5; καρποποιός, Eurip. Ehes. 964; καρπο-τόκος, Strat. Bard. in Anth. gr. 2, 374; άγλα-όκαρπος, Hom. H. in Cer. 4. Orph. Ενχ. πρ.Μονά. 6. Porph. bei Euseb. Praep. ev. 5, 13;Φερέκαρπος heifst Kora Nonn. 31, 37. Nachdem Weizen, der hauptsächlich für Griechen-land in Betracht kommenden Getreideart, istDemeter φιλόπυροδ Phil. Thess. in Anth. gr.2, 217 und πυροφόρος, Eur. Phoen. 694, wäh-rend auf die Gerste durch ζείδωρος, Nicet.a. a. 0. und höchst wahrscheinlich auch durchOil co bezw. Τονλω (Semos bei Athen . 14, 618 d .Schol. Apoll. Rh. 1, 972), angespielt wird.Nach den Ähren beifst Demeter πολνσταχυς,Theokr. 10, 42; φερέσταχνς, Nonn. 27, 338;

Kora u. Demeter (Thesmophoros) 1328

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erajt'uoTQoqpos, Orph. H. 40, 3; σταχνηκόμο;,Nonn. 1, 194, heifst sie von dem Ährenkränzeebendarum auch σταχνοπλόκαμος , Orph. Lith.

242, und σταχνοατέφανος, Phil. Thess. in Anth,gr. 2, 215; vgl. Hör. ca. saec. 30. Vonder grünenden Saat wird sie selbst Chloegenannt im Kulte von Athen und Mykonos ,vgl. auch Eustath. ad II. 773, 2; nach Mann-hardt, Myth. Forsch. S. 227 ist dies nurhypokoristische Form für χλόη φόρος, Schol [Ar. Lys. 835. Euseb. Praep. ev. 3, 11. Von IIder Farbe des reifen Getreides heifst sie |aidb/,Hom. E 500. Hymn. in Cer. 302. Eustatha. a. Ο.; ξαν&οφνής, Nonn. Pion. 6, 113; |

^αν&οκόμης, ebd. 11, 395 und lateinisch flava, >Ovid . Amor. 3, 10, 3. Verg. Georg. 1, 96; vgl.

Serv. z. d. St. und Myth . Vat. 3, 7, 1.

Auf das Gedeihen des Getreides bezieht essich auch, wenn Demeter ελήγηρις, διά το νπϊ>της τον Ήλιον ελης γηράν in allerdings zweifel-los falscher Etymologie genannt wird ( Eustath.ad II. 1197, 52. Hesych. s. v. Άχειρώ) oder auchκανστις und άμφίκαυστις (Hesych. s. vv. Etym.

M. 90, 32), oder wenn die -am Hermos wohnen-den Gorgonier sie als Abwehrerin des demGetreide gefährlichen Mehltaues Έρνοίβηnennen, Etym. Gud. 210, 26. Eine Gruppevon Beinamen ist von den ländlichen Ver-richtungen entlehnt. Als Lehrerin der Aussaatist sie Σπερμείη, Orph. Hymn. 40, 15; für die IErnte ist sie die Sichelträgerin δρεπανηφόρος,Nonn. Pion. 6, 104; 41, 23, und auch die troi-zenische Amaia kann nur als Schnitterin ver- 1standen werden. Nach den Garben heifstDemeter άμαλλοφόρος, Nonn. Pion. 17, 153;

26, 244. Eustath. 1162, 27, und άμαλλοτόκος,Nonn. a. a. 0. 31, 38; 45, 101; 48, 678; auchder m. E. auf Gerste ovlai bezügliche Nameΐονλώ wird aufGarben bezogen. Nach denπίονες όγμοι, den fetten Schwaden (Hom. H.in Cer. 455), nennt sie επόγμιος Addaios inAnth. gr. 2, 241; vgl. Suid. s. v. ογμιος ; Orion. ,114, 32. Eustath. ad II. 1161, 59. Von derTenne stammen die Namen άλωάς und άλφίζ,Theokr. 7,155 mit Schol. z. d. St. Nonn. 30, 68;εναλωσία, Hesych. s. v.; αλωαίη, Orph. Hymn.

40, 5; ενρνάλως, Nonn. Pionys. 7, 82; von der |Scheuer αωρΐτις, Orph. a. a. Ο.; πολναωρος, .Addaios a. a. 0.; von der Getreidesoll wii)ge ,

λικμαίη, Biod. Zon. in Anth. gr. 2, 80; vom Ge- .

treidemafse endlich πονλνμεδιμνος, Kallim. H.in Cer. 2,112. Die auf die Brotbereitung ab-zielenden Beinamen sind bereits oben erwähnt.

E. Demeter Thesmophoros und Thesmo-phorien.

Von den Formen, unter welchen uns De- ,meter im Kulte entgegentritt, ist keine andereso häufig als die der Thesmophoros, der ingleicher Eigenschaft Persephone beigeselltwird (Ar. Thesm. 83. 282; Eccl. 442; Pindar. .fr gm. 8 Boeckh; Paus. 1,31,1; Athen . 3,109f;

G. I. G. 2907) während der mit (Kora) Miseverbundene Dionysos Thesmophoros (Orph. 1

Hymn. 42,1) wohl nur ein singulärer Einfall ist.ln Pheneos wurde Demeter Thesmia genannt und I

bei Cornut. 28 Thesmothetis, bei Vergib Aen.

4, 58 Legifera. Aufser für Athen , über