1601 Kureten (kretische Lokalsagen)
&έλγιιν ißovlov το κτνπω τε οπίων και κινήσειμελών καί ρνϋμφ, κα&άπερ q piffos εχει, wasan die Kobaloi und das Dionysoskind erinnert.So erscheinen sie denn als πρόπολοι des Zeus ,in einem ähnlichen Verhältnis, wie die Satyrnzu Dionysos , Str. 468, 11. (Vereinzelt ist dieSage bei Opp. Kyn. 3, 7ff., wonach sie vonKronos zur Strafe für den Trug in Löwen ver-wandelt wären, aber von Zeus zum Lohne die
kommen vor in den Stiftungslegenden von(S)aoros-Eleuthera (Steph. Byg. v. ”Acaqogund ’EIsv&bqui), Bisvvog (neben Zeus ver-ehrt, Stepli. Byz), Txavig (Steph. Byg.) undunter Vermischung mit den Korybanten Hiera-pytna (früher Kvqßa; vgl. Str. 472, 19. Steph.Byg. Herodian 1 , 252, 7), sowie Knossos; (vgl.
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wie Hesychs KovQyxsaai, Kqrjaiv und Kovgrjxcovs&vog Kqtjxcqv, haben diese Angaben nicht dengeringsten historisch - ethnographischen Wert(gegen Hoeclc 1, 256ff.), und man würde irren,wollte man in ihrem Inhalt den Ausgangspunktder Sagenbildung erblicken (göttlich gewordeneAltvordern). Dahin gehört der mehrfach er-wähnte Kuretenkönig Kr es, sowie der gleich-falls erwähnte Name Kuretis für Kreta (vgl.Herrschaft in der Tierwelt erhielten, wobei io noch Ovid . Met. 8, 153). Kureten als Ktisten
an die Löwen der Kybele gedacht ist.) ’ ' .
Schon Euripides weifs von dieser Hinein-ziehung der Kureten in die Zeuskindheits-sage; vgl. Aioysvsxoqsg svavloi, Bacch. 120 ff.
Demnächst scheint Kallimachos der frühesteZeuge, Hymn . 1, 52ff. (vgl. Maafs, Hermes 25,
400ff.): o via äs Kovqyxsg cs tcsqi nQvkiv coq-yifiavxo \ x ev%sa xsjilpyovxsg, tva Kqo-vog ovaaiv fixyv | aeniäog siaatoi Kaiyy aso kovqi^o vxog. Das Lokal derSage in Kreta ist keineswegs einheit-lich überliefert. Um von der Meinungdes Skepsiers abzusehen, der die Ur-sprünglichkeit der Rheaverehrung inKreta überhaupt leugnete und mit Zu-hilfenahme von geographischen Homo-nymieen, wie Ide, Dikte etc., sie nachseiner asiatischen Heimat verlegte, soist doch auch bei solchen, die an demkretischen Lokale festhalten, die Sceneschwankend, vgl. Rohde, Psyche 1, 120.
Allgemein sprechen von Kreta Eurip.
Batch. 120. Str. 468,11. Diod. 5,65,lu.ö.
Vom Berge Dikte, auf den auch diekretische Inschrift mit Täva AiKxaiovverweist (Gauer, Hel. 2 116, 12/13),sprechen Arat . Phain. 35 (vgl. Maafs,
Aratea 262; 342). Hion. Hai. ant. Rom .
2, 61. Apd. 1, 1, 6. Lucr. 2, 663. Verg.
Georg. 4,152. Von Späteren seien aus dergrofsen Zahl hervorgehoben AgathoklesBah. b. Ath. 9, 375 f. ( F. II. G. 4, 289).
Max. Tyr. diss. 16 p. 284 R. NonnosDion. 46, 15 (aber Koryb.). Myth.Vat.
1,104. 2,16. DieGrotteamIda(vgl. Plat.legg. 1, 625 b u. Porph. antr. Nymph. 20;neuerdings aufgefunden; vgl. Edbricius,
Mitt. d. ath. Inst. 10, 59 ff. u. Halbherr
1) (Adrasteia?) und zwei Kureten, das Zeuskind umtanzend,Belief der Ara Capitolina (nach Baumeister, Denkmäler S. 2134).
Mus. IM. 2, 690 ff. Ob. Sp. 1531.1553 ff.) nennen Euseb. Hieron. 2 p. 13 Sch. Sehol. Soph. Ai. 699.Apoll Rhod. 2, 1234. 3,134. Xenion svxoig tcsqi 50 Nonn. 14, 35. 3, 63). — Die KovQgxav glix-iu
Kqfjrrjg (Mt. ilf. v. ’Aqhsgiov), Aglaosthenes, Naxiac.fr. 1 ( F. II. G. 4, 293). Anon. Studem. anecd.var. 1 , 224. Pomp. Mela 2, 7,3 2, sowie Nonn. 14,27ff. (Koryb.) 28, 293, mithin inkonsequent, wassich aber schon in guter Zeit findet, bei Kall ,hymn. 1, 4, 47. 6 (vgl. über die Motive bei Kall .Maafs, Aratea 341 ff.) sowie mit den obigenStellen verglichen Ap. Rh. 1, 1130. Hiodor 5,70, 2. 4. 6. Über Steph. Byg. v. NkvIIiov, sVffci
soll aber auch direkt eine bestimmte Phase derKulturentwicklung darstellen. Noch brachten siedem Kronos Menschenopfer und zwar maiäag(Istros cvvay . zuiv Kqtjx. ßvGuyiv b. Porph. ahst.2, 56 und daraus Euseb. praep. evang. 4,16,156 A= F. H. G. 1, 424, 47; vgl. andre Stellen obenSp. 1501. 1506. 1533, sowie unten Sp. 1615), doch .wohl eine sakralantiquarische Ausdeutung desWaffentanzes um ein Kind, wobei man sich wohl
φασϊν άπο&έβΡαι xovg Κονρήζας μεχα των 60 dachte, dafs auf Rheas Bitten die Kureten beim
Σπαρτιατών (sic!) τον Αία; vgl. Lobeck 1147,sowie oben Sp. 1469 u. 1534.
ß) Eine besondere Gruppe von Sagen fafst dieKureten als menschliche Bewohner Kretas imsaturnischen und folgenden Zeitalter, offenbarmit unter dem Einflüsse der Thatsache, dafs manvon wirklichen Volksstämmen des Namenswufste. Trotz solcher Nachrichten und Glossen,Roscheu, Lexikon der gr. u. röm. Mytliol. II.
Zeuskind eine Ausnahme machten, und für dasrationalistische Bedürfnis den Vorteil gewann,dafs der Betrug des Kronos glaublicher und ver-ständlicher wurde. Aus einem näheren Ver-hältnisse der Kureten zu Kronos ist wohl auchder rationalistische Deutungsversuch hei Euseb.pr. ev. 3, 11, 114 A hervorgegangen, der dieKureten als σύμβολα των καιρών fafst, τον
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