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Dritter Band, zweite Abteilung. Pasikrateia. - Pyxios.
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1681-1682
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1681 Pater (griech.)

Philodem. περί ενσ. 19 Gomperz. Menand. inj Rhet. Graeci ed. Spengel 3, 342. Dio Chrys.ur. 4 p. 67, 26 Dindorf. Tzetz. im Schol. Ar.Nuh. 2, vgl. Jahrh. f. Phil. Sappl. 16 (1888),585. Wie volkstümlich die Anrede Ζεν πάτερwar, zeigt die Beischrift einer sf. Vase desVatikan , durch die der Olverkäufer bittet: ώΖεν πάτερ, αίθε πλούσιος γεν[οίμαν, Kretschmera. a. Ο. 79, 2. Griech. Vaseninsehr. S. 80 nr. 48.Der ursprünglich durchaus wörtlich zu ver-stehenden Bedeutung von πατήρ als Vaterund Erzeuger und Ahnherr (vgl. E. Meyer,.Forsch. a. a. 0.) wird später ein ethischer Sinnuntergelegt, wie ihn auch das Christentum nochheute mit der Bezeichnung Gottes als 'Vaterverbindet, vgl. Justin. Mart, Apol. 2, 6 p. 212Otto·, το δε πατήρ καί θεός . . , ούκ ονόματαέστιν, αλλ ly. των εύποιϊών και έργων προσ-ρήσεις. So sagt Aristot. Eth. Nik. 8, 10, 3:ή . . πατρός προς νΐείς κοινωνία βασιλείας έχεισχήμα, των τέκνων γάρ τω πατρί μέλει, έν-τενθεν δε και "Ομηρος τον Αία πατέρα προσ-αγορεύει πατρική (aber nicht, wie im weiterenfolgt, τυραννική) γάρ αρχή βούλεται ή βασιλείαείναι, vgl. Anstot. Pol. 1, 5: ή των τέκνωνάρχή βασιλική το γάρ γεννήσαι καί κατά φι-λίαν άρχον καί κατά πρεσβείαν έστίν, 3περέστί βασιλικόν είδος αρχής διό καλώς "Ομηροςτον Αία προσηγόρενσεν, είπών 'πατήρ άνδριοντε θεών τε, τον βασιλέα τούτων απάντων.Aristid. or. 1 ρ. 10f. Eindorf·. 7,ενς πάντιονπατήρ καί ονρανοϋ καί γής καί θεών καί αν-θρώπων . . . απάντων ευεργέτης καί ΐφορος καίπροστάτης . . . οντος έλευθέριος, ούτος μειλίχιος,εικότως, ατε καί πατήρ. Eust. ad Hom. ΤΙ.147, 26: Ζευς... πατήρ ανδρών τε θεών τε,ήτοι κηδεμών.. άνόρών, vgl. ad Hom. Od.1606, 31. 11, 1057, 27 f. Dio Chrys. or. 1p. 9, 4. 10 = or. 12 p. 237, 8. 13: Ζευς μόνοςθεών πατήρ . . έπονομάζεται. . . πατήρ δέ οιμαιδιά τε τήν κηδεμονίαν καί τό πράον. ebenä. or.2 ρ. 37, 17: κηδεμών καί πατήρ κοινός ανθρώ-πων καί θεών Ζευς.

2) Beiname des Poseidon in Eleusis , woein ναός Προπνλαίας Άρτέμιδος καί ΠοσειδώνοςΠατρός stand, Paus. 1, 38, 6. Πατρός willLobeck, Aglaoph. 771 v in Πατρώου ändern.Nach Toepffer, Att. Geneal. 30 (vgl. Hitzig-Bluemner zu Paus. a. a. O. S. 357) steht derBeiname des Ρ. . Πατήρ, mit der Thatsacheim Zusammenhang, dafs die Eumolpiden denP. als ihren Ahnherrn verehrten. Über denTempel selbst vgl. Hitzig-Blnemner a. a. O.Bursian, Geogr. v. Griechen!, 329. Nach Sie-belis zu Paus. a. a. 0. heifst Poseidon πατήρals Vater der mit ihm zusammen verehrtenArtemis (vgl. Paus. 8, 37. 1. 6. 9), eine An-sicht, der sich auch Ruhensohn, Mysterien-heiligtümer S. 34. S. 210 Anm. 35 (vgl. S. 107)anschliefst. C. Boetticher, Philologus 22 (1865),231 bezieht den Beinamen darauf, dafs Posei-don Vater des Skiros (s. d.), 'des Schirmherrender eleusinischen Heiligtümer war. Preller-Robert 586, 3 vergleicht den Poseidon Ge-nethlios (s. d. nr. 3) und πατρογένειος ( Pint.Quaest. conv. 8, 8, 4); vgl. auch Genesios.

8,i Die s. v. Papas erwähnte Inschrift ausNakoleia lautet Αιί βροντώντι καί Πατρί Θεώ,

Pater (griech.) 1682

Ramsay, Journ. of hell. stud. 1882, 123; ver-mutlich ist mit dieser Inschrift die von Koerte,Athen . Mitt, 25 (1900), 442, nr. 74 publizierte,gleichfalls aus Nakoleia stammende InschriftΑί βροντώντι ευχήν καί πατρί θεώ identisch.Aus den höchst beachtenswerten Ausführungenvon Koerte a. a. 0. 442f. ergiebt sich, dafsRamsay a. a. 0. irrt, wenn er den πατήρ θεόςund den Zeus Bronton als eine Gottheit an-sieht, da ja durch das καί beide als gesondertgeschieden werden; damit fällt auch die Fol-gerung Ramsays, dafs der Zeus Bronton mitPapas ('s. diesen) identisch ist; wir habendemnach, falls in der Kopie von Ramsay dasWort ευχήν nicht aus irgend welchem Ver-sehen weggefallen ist, zwei gesonderte Götter,den Zeus Bronton und den Pater Theos. Zuder von Koerte mitgeteilten Inschrift machtdieser die Bemerkung, dafs, wenn Ζευς βρον-τών und Πατήρ θεός als zwei Götter nebeneinander ständen, ευχήν am Schlüsse stehenwürde, da nun mit ευχήν öfter die Weihungan den Gott abgeschlossen wird und mit καίder Tote hinzugefügt wird, der an der WeihungAnteil hat (z. B. Αιί βροντώντι ευχήν καίΆππη συνβίω, Athen . Mitt. a. a. Ο. 442 nr. 711,so vermutet Koerte, dafs dieser Fall auch hiervorliegt, nur dafs der Vater nicht mit Namengenannt, sondern nur als das, was er durchden Tod geworden ist, als Gott bezeichnetwerde; eine dem Glauben der Phryger ent-sprechende Ansicht, vgl. die Inschrift Gotting.Gelehrt, Am. 1897, 411 nr. 61, die von einerToten sagt: ή θεά γέγονις (= γέγονας) ; vgl.auch lat. deus parens (s. Parentes Di). Wer(wenn Pater Theos als wirklicher Gott aufzu-fassen ist) darunter zu verstehen ist, läfstsich mit Bestimmtheit nicht feststellen. Viel-leicht ist mit ihm identisch der Ζευς Αίος(oder Αΐος) einer Inschrift aus Ilorylaion:Α(ι)ί Αίω ευχήν, Koerte, Gott . Gelehrt. Anz.1897, 409 nr. 65, in dem wir möglicherweiseden uralten Himmelsgott Αίος ( Usener, Götter-namen 70f. Kretschmer, Einleit, in die Gesch.d. griech. Sprache 241) zu erblicken haben,der, wie Koerte, G. G. A. a. a. 0. vermutet,von dem thrakisch-phrygischen Stamme zäherfestgehalten sein mag als im eigentlichenGriechenland . Nach Koerte soll hier ZeusDios dem Zeus Bronton entsprechen; m. E.würde er, vorausgesetzt dafs der Πατήρ Usosein wirklicher Gott ist, sich in seinem Wesenmit diesem decken; vgl. auch πατήρ als Be-zeichnung des Uros bei Porphyr, de abst. 2,46.50.

4) Beiname des Asklepios, Herondas 4, 11( πάτερ Παιήον).

5) Als κόσμον πατήρ (über die Triadenπατήρ, δύναμις und νους in der 'orphischenTheogonie s. Gruppe, Griech. Kulte u. Mythen1, 633 ff.) werden bezeichnet Ba ΐτ (unbekannteaigyptische Gottheit, die auch Άθώρ undΆκωρι heifst, C. I. Gr. 4971. Kaibel, Epigr.4971 Helios, Hymn. mag. 4, 24 Abel ; ähn-lich heifst Sarapis πατήρ πάντων, Anth. appd.7, 21, 1 Cougny, der Chor der Wolken beiArist. ntib. 569 ff. ruft an μεγαλώνυμου ήμέτερονπατέρ, Αιθέρα σεμνότατον. Proteus heifstπατήρ, weil πάντα έν Πρωτεϊ πρώτη φύαις

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