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Phamenoph {Φαμένωφ), Bezeichnung destönenden Memnon im ägyptischen Theben:άλλα γάρ ον Μέμνονα oi Θηβαίοι λέγονσι , Φα-μένωφα ά£ είναι των Εγχωρίων, Paus. 1, 42, 3.Im Epigramm der Balhilla heilst es έκλνον . . .φώνας τάς 9είας Μέμνονος ?) Φαμενώ&, G. I. G.3,4727. Kaibel, Epigrammata 988 ρ. 414. NachWiedemann, Ägyptische Gesch. 386 findet sichneben Phamenoth und Phamenoph auch dieForm Phamenos.—Phamenoph und Phamenothist — Αμενωφις (Belegstellen bei Pietschmannbei Panly-Wissowa Bd. 1 S. 1824 s. v. Ame-nophis, S. 1825 s. v. Amenoth) bez. Αμεμώϋ·(Μέμνον ... η Aulvoik . βασιλεύ Αιγύπτιε, C.I. Gr. 3, 4731 und addend. ρ. 1203. Kaibela. a. 0. 992 p. 417) mit Vorgesetztem ägypti-schem Artikel d. h. der König Amenophis (Amnhotp) 3. Ygl. aul'ser der Litteratur beiPietschmann a. a. 0. auch W. Gurlitt, OberPausanias 88f. u. Holland , lloschers Ιλχ. Bd. 2,2661 ff. Ein Monat Φαμενώ&, Plut. Is. et Os.43. Lyd. de mens. 3, 22 p. 60 W. Corr. hell.26 (1902), 117. Index zu C. I. G. p. 38.
[Hofer.]
Phamenoth s. Phamenoph.
Phamenos ( Φαμενός ), 1) Sohn des Teiresias ,Soph. fr. 360 Nauck aus Herodian π. μον. λεξ,.8, 35. Darnach hat Schwarte im Schol. Eur.Phoen. 834: Πείαανύρος Ιστορεί, ότι Ξάν&ηγαμη&εΐσα Τειρεσία ίποίησε παίόας τέσσαρας,Φαινέη (ν. 1. Φαινεν), Φερσεκέρό'ην, Χλωριν,Μαντώ hergestellt: τέσσαρας, <Φαμεν'ον, Φερε-κύδην κ. τ. λ. Aus diesem Bericht wird erstensder Name der Mutter der Manto (darnach Bd. 2S. 2326, 38 zu berichtigen) gewonnen, zweitensdie Bestätigung der Konjektur Bergks, De com.ant. 129, der bei Sophokles a. a. Ο. {ξον&οςΦαμενος Τειρεσίον παΐς ) für das korrupte lonDu j,wofür Lehrs und nach ihm Lentz, Herodian1, 180, 27. 2, 914, 1 ξυνετύς las, ξαν&ός vor-schlug, das eben mit Bezug auf den Namender Mutter gesagt sein dürfte. Ob bei Philctasfr. 14 p. 63 Bach aus Antig. Caryst. 23 p. 35Beckmann ß ονγενέας φάμενοςπροσεβήσατο μακράμέλισσας mit Bergk, Anth. Lyr. p. 116 Φαμενόςzu schreiben und dieser mit dem Teiresias-sohne identisch ist, läfst sich nicht sagen. —2) s. Phamenoph. [Höfer.]
Phamu (cpamu) ist der etruskische Name füreine mythologische Figur, wie sie auf einemSpiegel von Bomarzo , der sich jetzt im Vati-kanischen Museum befindet, dargestellt ist.Derselbe ist veröffentlicht von Bunsen in denAmi. dell’ Inst. 1836, 282 sqq. und Monum.ined. 2, tav. XXVIII; im Mus. etr. Vatic. 1,tav. XXV ; von De Witte im Bull. delT Inst.1842, 149 sqq., in den Arm. dell ’ Inst. 1846,396 sqq. und den Nouv. arm. 1, 507 sq.; vonGerhard im Bull, dell’ Inst. 1836, 180 undEtr. Spiegel 4, 58 sqq., Taf. CCCXXIII; vonGennarelli im Giorn. arcad. LXXXV, 168 sqq.und von Fabretti G. 1. 1. nr. 2412. Die Dar-stellung ist folgende: In der Mitte steht cpamu(so, und weder Hamu, noch qpanu, noch garqpaun, lautet die Beischrift), ein schöner, nurhalb bekleideter Jüngling. Links von ihm stehteine eris genannte bekleidete weibliche Gestalt,die in der Linken ein Halsband hält. Noch
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weiter links steht euturpa (Euterpe ), diese mitAusnahme eines von der linken Schulter herab-fallenden Gewandes unverhüllt. Rechts vonqpamu steht die ähnlich der euturpa bekleideteGöttin alpnu. Noch weiter rechts befindet sichein bekleideter Mann, der die Beischrift ar^azeträgt. Sowohl die Beziehung der Szene aufden Adonis {Gerhard), wie auf den Thamyris{Bunsen , Deecke) ist durchaus abzuweisen: dieerstere pafst sachlich nicht, die letztere sprach-lich nicht, weil die Beischrift eben nicht Hamu,sondern pamu lautet. Nur die Analyse derNamen kann uns den richtigen Weg zeigen.Erwägen wir den aoiSbg Φημιος Τερπιάό'ης beiHomer {(kl. 22, 330), erwägen wir die mythi-schen Ahnherren des Homer selbst, Εύφημοςund Φιλοτέρπης, so kann nicht zweifelhaft sein,dafs auch hier qpamu (= gr. Φάμαν, Φήμαν)und euturpa (= gr. Ευτέρπη) dieselben beidenWortstämme enthalten, dafs euturpa wirklichdie Muse Euterpe sei, nicht blofs eine behag-liche, schöne Frau (Gerhard), und dafs pamuein Sänger sei, obwohl man von musikalischenInstrumenten nichts wahrnimmt. Sind somitdiese beiden Namen zweifellos griechisch, sosind die beiden Namen alpnu und eris ebensozweifellos nicht griechisch, sondern etruskisch.Erstere erscheint „als eine jugendlich-schöneGöttin dienender Art, mit Chiton und Manteloder mit nacktem Oberkörper, den Mantel umdie Hüften geschlungen, geschmückt mit Stirn-band, kunstreich geordnetem Haar, Ohrge-hängen, Halsband, Schuhen, auch geflügeltschwebend, in den Händen Palmzweige odereinen Apfel“ {Deecke, Etr. Forsch. 4, 63). Daetr. alpan , Αωρον“ bedeutet {Pauli, Etr. Stad.3, 77), so ist der ohne jeden Zweifel davonabgeleitete Name alp(a)nu einem griech. Doraoder Doris gleichbedeutend. Ja, es ist pichtunmöglich, dafs, wie etr. hindiat die Über-setzung eines griech. Ψυχή ist {Patüi, Etr.Stud. 3, 28 sq.), so auch alpnu die Übersetzungeines griech. Αώρα oder Αωρίς sei und dafsso irgend eine griechische dienende Gottheitgeheifsen habe. Der Name alp(a)nu selbst in-dessen ist etruskisch. Und ebenso etruskischist auch der Name eris. Zwar hält Deecke{Myth. Lex. s. v.) den Zusammenhang der etr.eris mit griech. ’έρις aufrecht, aber diese An-sicht läfst sich nicht stützen. Auch Deeckeselbst neigte früher {Etr. Forsch. 4, 45) zu derentgegengesetzten Ansicht. In der That handeltes sich (vgl. in den Nachträgen s. v. eris) umeine blofse Namenähnlichkeit, keine sachlichenBeziehungen. Die Form ar/aze endlich wirdvon Deecke als Αρκά erklärt, „als Zuhörer dieÖrtlichkeit andeutend“. Das ist sehr unsicher,denn einen sachlichen Anhalt für die Deutunghaben wir gar nicht, und sprachlich kann dieForm ebenso gut ein griech. Άργ- und Άρχ -wiedergeben, wie Άρκ-. Da alle dreie alsNamenstämme verwandt werden, so können wirschlechterdings nicht wissen, auf welchen vonihnen die Form ar^aze zurückgeht. [C. Pauli.]Phanagoras {Φαναγόρας), Ktistes und Epo-nymos von Phanagoreia , Hekataios bei Steph,Byz. Herodian 1 , 280, 8 Lentz. Diels, Hermes22 (1887), 442. [Höfer.]
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