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Dritter Band, zweite Abteilung. Pasikrateia. - Pyxios.
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2295-2296
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2295 Phene

einem christlichen Apologeten seinen Ursprungzu verdanken. [Höfer.]

Ihene (Φηνη), Gemahlin des attischen Peri-phas, Ov. 31et. 7, 399; s. Bd. 3 Sp. 1972, 28 ff.

[Höfer.]

Pheneos (Φενεός), ein Autochthon in Arka-dien , Gründer der arkadischen Stadt Pheneos,Paus. 8, 14, 4. S. Phaneos. [Stoll.]

Pheneus (Φηνενς), einer der Söhne desMelas, welche den Oineus, den Bruder ihresVaters, zu stürzen suchten und deshalb vonTydeus erschlagen wurden, Apollod. 1, 8, 5.

[Stoll.]

Pkeno (Φηνώ), Tochter des Klytios ausAthen , vermählt mit Lamedon, König von Si-kyon, Paus. 2, 6, 2. [Stell.]

Pher (Φήρ), 1) der Singular bei Find, lyth.3, 4(5). 4, 119 (211) als Eigenname = Cheiron (s. d.). 2) Der Plural Φήρες bei Hnm. 11. 1,268. 2, 743 wird gewöhnlich (vgl. Bd. 2 Sp. 1035,30f. u. Anm. 1. Bd. 3 Sp. 1758, 32. 58, s. auchloepffer, Aus der Anomia 34) als Bezeichnungfür Κένταυροι, genommen, in welcher Bedeu-tung es Pindar (fr. 166 [147] Bergk 4 ; vgl. obennr. 1) gebraucht, ebenso wie Nonnos ((Dionys.5, 615 u. oft.), und auch die Grammatiker er-klären es = &ήρες (aiolisch = ψήρες) = Κέν-ταυροι ( Herodian 2, 599, 2f. Eust. ad Hom. 11.101, 44); vgl. jedoch auch 3Ieister, Griech. llial.

I, 119. Vgl. auch den Satyrnamen Pliereus.

[Höfer.]

Pliera (Φερά), Tochter des Aiolos, nach wel-cher die thessalische Stadt Pherai benanntsein sollte, Steph. B. s. v. Φεραί-, s. Pheraia 2.

[Stoll.]

Pheraia (Φεραία), 1) Beiname der Artemis-Hekate s. Obrimo Bd. 3 Sp. 595 ff. Einen inter-essanten Beleg für die Gleichsetzung der Hekateund Artemis bietet die Inschrift aus Thasos ΆρτέμιδοςΈπανγίης'Έχάτης, Corr.hell. 24(1900),268, 8, sowie die Inschrift von der Westseite derathenischen Akropolis: ^ρ[τ]εμιΑθ 5 [Έ]κάτης,C. I. A. 1, 208 p. 93, die vielleicht identischoder wenigstens sehr nahe verwandt mit derGöttin von Pherai ist, vgl. Milchhöf er, Kartenvon Attica 1, 26 f. Preller - Robert 322. 388.Hitzig-Bluemner zu Paus. 2, 10, 7 S. 536. AufPheraia-Artemis weist auch die in ihren Mythos(vgl. Bd. 1 Sp. 2351, 34ff. Bd. 3 Sp. 596, 25 ff.)verflochtene Βοιβηις λίμνη Φοιβηϊς λίμνη,Ρ. Kretschmer, EM. in d. Gesch. d. gr. Sprache249 (248, 4). v. Wilamowitz , Isyllos 70; vgl.Φέρων (s. d.), der Gründer von Beroia, Βέρης Φέρης (s. d.), Fick, Kuhns Zeitschrift 22,224. Zu den s. v. Obrimo Sp. 597 erwähntenMünzen vgl. aufserdem Hitzig-Bluemner a. a. 0.E. Muret, Corr. hell. 5 (1881), 297ff. PercyGardner , Types of greek coins Taf. 7, 36.

J. v. Schlosser, Beschreib, d. altgriech. Münzendes Wiener Mus. 22, 6f. Macdonald, Cat. ofgr. coins in the Hunter, coli. 1, 455. 2) Tochterdes Aiolos, des Königs in Thessalia-Aiolis , vonZeus Mutter der Hekate, setzte diese auf einemDreiwege aus, wo letztere von Hirten des Pheres(s. d.) gefunden und auferzogen wurde, Tzetz.Byk. 1180; vgl. Schol. Theokr. 2, 36. Die Ab-hängigkeit dieser Legende von obigem Kulteist durchsichtig. Vgl. Phera. [Höfer.]

Phereklos 2296

Pheraiiuon (tbsgaljicov), Sohn des Aiolos,Diodor 5, 8 (v. 1. B>SQa.pmr, dkgiiycov)·, im Schol.Hom. Od. 10, 6 und Apost. 1, 83 heifst er (bsgy-gtov. Seinen Kult in Messana bezeugen dieMünzen, die mit der Beischrift &egaiua>v ihnals Krieger in angreifender Stellung ähnlichdem Leukaspis (s. d. nr. 2) der Syrakusanerzeigen, Holm, Gesch. Sicil. 1, 52. 179. 3, 626nr. 171. Eckhel , Doctr. num. 1, 222. Mionnet

I, 256. 397. Torremuzza, Sicil. vet. num. 49tab. 50, 6. Friedländer, Arch. Zeit. 31 (1874),102. Head, Hist. num. 135. Cat. of greekcoins, Brit. 31us., Sicily 106 (mit Abbildung).31acdonald, Cat. of greek coins in the Hunter,coli, 1, 199, 15 pl 14, 18. Vgl. auch Imhoof-Blumer , 31onn. grecgues 22 nr. 39 f. [Höfer.]

Pheraios (hsgalog), Beiname des Hermes,Kallimaehos fr. 117 p. 384 Schneider, der Phe-raios durch x&ovios (vgl. Pheraia) erklärt;vgl. jedoch auch Bd. 1 Sp. 2351, 47 ff. 2347, 4.

[Höfer.]

Pheraios (I>rigaiog). Auf einer attischenKalenderinschrift mit Opferbestimmungen sollneben anderen unbekannten Heroen auch fjgon<br]gala>[i. geopfert werden, Amer. Journ. ofArch. 10, 210 Z. 15. IUchardson, Papers ofthe american school 6 (1897), 376 Z. 15; dePrott,leges Graecorum sacrae 1, 48 Z. 15; vgl. S. 52.Ob = rfrsgatog (vgl. v. Wilamowitz , Isyllos 56Anm. 1 zu S. 55)? [Höfer.]

Plieraixlros ( &egavdgog ). Nachdem Hera-kles in Olympia gymnische Wettspiele ein-gesetzt und im Faustkampf gesiegt hatte, wurdeer in der zweiten Olympiade im Itingkampfvon Elatos und Pberandros Besiegt. Daherentstand das Sprichwort: ng'og övo ovS oHgaxlpg: Zenöb. 5, 49. Duris in Schiol. Flat.Phaidon 89 c p. 233 Hermann = p. 380) Bekker,wo über die Entstehung des Spirichwoirts nochandere Angaben. Vgl. Suid. v. OvSh 'JHgaxXggTtgog dvo , u. v. OvSsv Hg. itgoyg övo. [Stoll. ]

Phereboia ( (btgtßoia ), eine der Gattinnendes Theseus , Pherekydes bei Althen. 13, 557b( F. II. G. 1, 97). Flut. Thes. 229; nach Serv.ad Verg. Aen. 6, 21 war sie eine dter Jungfrauen,die mit Theseus als Beute für dien Minotaurosbestimmt nach Krete gingen. Siie ist identischmit Periboia, der Mutter des Alias, Osk. Wulff,Zur Theseussage (Dorpat 1892)) S. 178, 135;beide Namen aber sind ursprünglich Bezeich-nungen der Persephone, Toepffer, Aus d. Anomia41. Att. Geneal, 271 u. Anm. 1.. [Höfer.]

Pherekles (<I>SQ£xli)g), nach Hesych. s. v.$>£g£xlta = Adonis s. Bd. 1 Sp.. 73, 17.

[Höfer.]

Pliereklos (<p£Q£nlog), 1) ein Troer, Sohn desHarmonides, ein geschickter Baumeister, derauch dem Paris die Unglücksschiffe gebauthatte, mit denen er nach Lakedaimon segelteund die Helena entführte, II. 5, 59 ff. Apollod.Fpit. 3, 3. Coluth. Bapt. Hel, 196. Tryphiod.60. Tzetz. Lyk. 97. Schol. Nikandr. Th. 268.Ov. Her. 15 (16), 22. Die Stelle der Ilias läfstes einigermafsen zweifelhaft, ob Phereklosoder sein Vater Harmonides die Schiffe desParis gebaut, s. Schol. 11. 5, 60. 62. Tzetz. L.93. Phereklos fiel vor Troia durch Meriones,

II. 5, 59. Tzetz. Hom. 69. 2) Phereklos

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