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Phlegyeia
Phlogia
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Auch bei Maximilian Mayer, Giganten undTitanen finden sich über die Phlegyer förder-liche Bemerkungen (S. 16f., 99f.). [Türk.]
Phlegyeia {ΦΧεγνεία, Inschrift aus Ptolemais,Bev. archeol. 13 [1889], 71) und Phlegyei's( Φλεγνηΐς , Oral·,, bei Paus. 2, 26, 7), Beinameder Phlegyastochter Koronis. [Höfer.]
Phleia {ΦΧειά) , Beiname 1) der Aphro-dite , Anonym. Laur. in Anecd. var. ed. Schoell-Studemund 1, 269. Zur Deutung s. Phleon. — io2 ) der Demeter, ebend. 270, 12. S. Phloia.
[Höfer.]
Phleon {ΦΧεών), so Ael. var. hist. 3, 41, oderΦλίως, Inschrift aus Ephesos , Wood, Discov.at Ephes. inscr. city nr. 13. Newton-Hicks,Anc. greek inscr. in the Brit. Mus. 3, 595p. 218; vgl. Hesyeh. s. v. ΦΧεω· Αιοννβου ιερόν.Beide Formen finden sich in den vom Anonym.Laur. in Anecd. var. ed. Sehoell-Studemund 1,268, 39 im Genetiv aufgeführten έπί&ετ a Aio- 20vvoov. φΧεώ'τινερόε ψλεώνορ γράφονοιν fernerΦλενς, Etym. Μ. 796, 44. 189, 41 (wo Φενςfälschlich statt ΦΧεύς steht), Φλοΐος, Flut.Sympos. 5, 8, 3. Φλιονς , Schol. Apoll. Bhod.
1, 115, Φλΐος, Etym. M. 539, 35 (sehr zweifel-haft ist die Lesart ΦΧων sowie die Beziehungauf Dionysos auf der Vase von S. Marino, woandere Φάων lesen, Klügmann, Arch. Zeit. 21[1863], 47). Kultbeiname des Dionysos, demnach Flut. a. a. 0. 'einige der Hellenen’ opfer- 30ten; speziell bezeugt ist der Kultus desDionysos Phi. für Chios {Etym. 31. 796, 44),für Ephesos durch die oben erwähnte In-schrift, auf der ΑημητριαβταΙ καί AiovveovΦλέω μνοται erwähnt Vierden, für Phlius ,das nach seinem Sohne Phlias (s. d.) oderPhlius (s. d.), einer Hypostase des Gottes selbst,benannt war; vielleicht auch in Priene, wennman aus dem dort vorkommenden Personen-namen ΦΧέας {Newton-Hicks a. a. 0. 3, 419 40S. 36 Z. 32) darauf schliefsen darf. Der Namebezeichnet den Gott als Vegetationsgott,vgl. Etym. 31. 796, 44: ψΧω ' το γεμω καίενκαρπώ' Ael. a. a. Ο.: το ποίνκαρπείν οι αρ-χαίοι ώνόμαζον φΧνειν. Plut. a. a. 0.: το yapαγαν ακμάξειν και τε&ηΧεναι φΧοίειν νπο τωνποιητών Χόγεσ&αι. Schol. Apoll, a a. 0.: άπότον φΧεϊν τον οίνον, ο ίατιν εν&ηνεΐν. Hesyeh,ψΧιοΰς η τών καρπών ΐν.χνβις. Vgl. Phleia,Phloia , Phlias , Phlius ; lat.: Flora, Fiel·, 50Vergl. Wörterb. 2 3 , 176. Usener, Götternamen242, 63. 244. Lobeck, Aglaoph. 402. Bhem.
31. J. Baunack, Studien auf dem Gebiete desGriech.llQ. Wide, T,al·. Kulte 169. H. Ehrlich,Nomina auf -εν g (Diss. Lpzg. 1901) 13, 1. DieEpitheta , die den Dionysos als Vegetations-gott bezeichnen, sind Bd. 1 Sp. 1059, 63ff.verzeichnet. Neu kommt hinzu ΚαΙΧίκαρπος,wie Dionysos auf Inschriften von Mopsu Hestiaund Aigai in Kilikien heifst {Heberdey und 60Wilhelm, Beisen in Kilikien in Denkschriftend. kais. Äkad. d. Wiss. 44 [1896, VI] S. 12nr. 28 S. 16 nr. 441 und Βότρυρ, dessen Mystenauf einer Inschrift aus Philippi erwähnt werden,Corr. hell. 24 (1900), 317. [Höfer.]
Phleosl D , n „
Phleus ] ®· pllleoa ·
der Form des Namens ähnliche Schwankungenauf wie Phleon, der Beiname seines Vaters(s. d.). Es steht 1) $>Xlag bei Paus. 2,6,6; 12, 6;vgl. Steph. Byz. s. v. $>Xiovg . . ■ Tlavßaviagös anb HXiavrog; ferner Orph. Arg. 194. Apoll.Bhod. 1, 115 (v. I IPXdag) u. Schol. p. 535 Keil.Eudocia 220 p. 354. Flach (v. 1. $>XoLag). Auchbei Philetas bei Steph, Byz. s. v. <DXiovg willE. Alaafs, De tribus Philetae carm. comment.(Ind. lect. Marburg W. S. 1895/96) p. 9, 5 fürdas überlieferte ö>Xiovg schreiben Mtag. —2) HXlaeog (Phliasus) Hyg. f. 14 p. 46, 4 Schm.— 3) Msiag s. nr. 1 u. Lemma Schol, Apoll. Bhod.
1, 115. — 4) <Moiag s. nr. 1. — 5) Miovg, ScholHom. II 2, 571. Steph. Byz. a. a. 0. u. Philetasebend. (vgl. nr. 1). Schol. Apoll. Bhod, 1, 115.An allen erwähnten Stellen mit einer Ausnahme(s. unten) wird Dionysos als Vater genannt.Die Mutter wird als vvypr] schlechthin be-zeichnet von Orph, Arg. a. a. 0., Cthonophyleheilst sie im Schol. Apoll. Bhod. 1, 115. Steph.Byz. a. a 0.; vgl. Paus. 2, 12, 6. DieselbeCthonophyle, eine Tochter des Sikyon, er-scheint nach anderer Sage als Gattin des Phlias,nachdem sie vorher von Hermes den Polybosgeboren hatte; dem Phlias gebar sie den Andro-damas, Paus. 2, 6, 6. 12, 6. 0. Müller, Dorier
2, 60. Busolt, Griechische Geschichte l 2 , 216,3; vgl. Curtius, Peloponn. 2, 471. Usener,Götternamen 294. Die argivische Sage freilichgab dem Phlias den Keisos (s. d.), Sohn desTemenos zum Vater, u. die Araithyrea — dieswar der frühere Name für Phlius — zur Mutter,eine Genealogie, gegen die schon Pausanias (2, 12, 6) polemisiert; vgl. 0. Müller, Dorier1, 80. Araithyrea als Mutter setzt Bobert,Arch. Jahrb. 3 (1889), 53 auch bei Hyg. f. 14ein, wo überliefert ist: Phliasus, Liberi patriset Ariadnes Alinois filiae fdius ex urbe Phli-unte . . . alii aiunt Thebanum (dies Mifsver-ständnis erklärt sich wohl nach Apoll. Bhod. 1,117 <3Xiag . . ■mqyjioiv icpißnog ’Aoanolo , vgl.Orph. a. a. 0., aus einer Venvechslung der gleich-namigen Flüsse); Bobert schreibt Liberi patriset Araethyreae Alinyae filiae. Argonaut ist Phlias nach Orph, Apoll. Bhod. Hyg. aa.aa. 00 .; Eponymos von Phlius nach Steph. Byz.Schol. Apoll. Bhod. Schol. Hom. 11. aa. aa. 00 .Wahrscheinlich ist der bei Paus. 6, 20, 16 ge-nannte Vater des Dameon (s. d.) d>Uovg —Pausanias hat sonst nur !>Xiag (s oben) — mitunserem Plilias identisch. [Höfer.]
Phliasos s. Phlias 2.
Phlios s. Phleon.
Phlius s. Phleon u. Phlias 5.
Phlogea b. Phlogia.
Phlogeos {<3X6ysog), eines der Rosse desKastor bez. der Dioskuren, Stesichor. fr. 1 mitden von Bergk 3 4 , 205 gegebenen Literatur-nachweisen. Bergk a. a. 0. 206 vermutet nachQuint. Smyrn. 8, 241 !>X6yiog (Rofs des Ares ).Nach Fick-Bechtel, Die griech. Personennamen434 bezieht sich $>X6ysog auf die oyta cpXbysa{Hom. 11. 5, 745), den Wagen, auf dem Athene und Hera in den Kampf eilen. [Höfer.]
Phlogia {d?Xoyia), Gemahlin des Euchenor,Mutter des Echetos, Königs von Epeiros, Schol.Odyss. 18, 85 H. Q. und Eustoth. z. d. St.