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Phobos
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Hinweis auf die Ungeschicklichkeit, womit in5, 739 ff. zwei verschiedene Symbole für einenim wesentlichen gleichen Grundbegriff ver-bunden sind, überzeugend nachgewiesen, dafsdie Verbindung der Gorgo mit der Aigis einerviel späteren Zeit angehört, jene drei Verse alsoauch aus diesem Grunde als späteres Ein-schiebsel auszuscheiden sind. Damit fällt auch
scheinen, Paus. 5, 19, 4. Hier heifst es, aufdem Schild Agamemnons sei Phobos mit einemLöwenkopf (natürlich als Apotropaion) und derInschrift zu sehen gewesen:
Ovtog μίν Φόβος έοτί'Αγαμέμνων.
ροτών, ό δ’ έχων
, 1) Phobos auf einem etruskischen Kronleuchter
i (nach Mon. d. Inst. 3, 42).
das Schreckbild des Phobos in der Aigis undj damit überhaupt die Verwendung des Phobos
als Apotropaion bei Homer . Denn auch die! Erwähnung von Gorgo, Deimos und Phobos im(Schilde des Agamemnon, II. 11, 36 f., pafst/ durchaus nicht zu der übrigen Beschreibung! des Schildes, wonach in der Mitte ein stählerneri Buckel war, während den Schild Gorgo „rund
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Allein hier ist nur Phobos auf dem Schilde,und der Künstler fühlte das Bedürfnis, das10 Bild des löwenköpfigen Menschen durch Bei-schrift zu erklären, mufste also voraussetzen,dafs seine Zeitgenossen das Bild ohne die Er-klärung nicht ver-standen. Der lö-wenköpfige Pho-bos ist eine Neue-rung , die wahr-scheinlich wie diegeflügelte Artemis20 an demselbenKyp-seloskasten unterorientalischemEinflufs entstan-den ist. Aus Ho-mer gewinnen wiralso nichts für dieGestalt des Pho-bos, als dafs er wieAres in Men-30 schengestalt
und zwar von schrecklichem Aussehen gedachtwar, dafs aber das Schreckbild des Phobos aufWaffen dem Dichter der Ilias noch fremd war.Wenn in archaischen Vasenbildern Phobos mitgorgoähnlichem bärtigem Kopf erscheint, so istdies aus orientalischem Einflufs zu erklären.
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3) Phobos als Schildzoichen aufeinem kyren. Schalenbild (nachArch. Ztg. 1881 Taf. 12, 2).
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2) Phobos als Schildzeichen auf einer Caeretaner Hydriaim Louvre (nach Ann. delV Inst. 1864 tav. 0. P.).
4) Phobos als Schildzeichen des Hektor od. Polites aufder Frangoisvase (nach Wiener Vorlegebl. 1888 Taf. 2).
umkränzt haben“ soll, umgeben von Deimosund Phobos — eine rein unausführbare Vor-stellung — und ist daher schon von Christ inseiner Ausgabe als spätes und ungeschicktesEinschiebsel gekennzeichnet worden, s. Prölegg.p. 95, Anm.
Eine Stütze für diese Stelle könnte das Bilddes im 11. Buches der Ilias geschilderten Kampfes' zwischen Agamemnon und Koon über der Leichedes Iphidamas am Kasten des Kypselos zu bilden
Dagegen bietet uns Hesiod ein Bild von Phobos60 in der Schildbeschreibung. Zwar in der kleinenDarstellung im zweiten Streifen, v. 195, woDeimos und Phobos im Gefolge des Ares er-scheinen, waren sie sicher in Menschengestaltgebildet, aber das Mittelbild des Schildesv. 144 —167 war nicht, wie die gewöhnlicheLesart sagt, eine schreckliche Schlange, δρά-κοντος φόβος, sondern, wie sich aus denMünchener Tzetzes-Scholien ergiebt, άδάμαντος