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Dritter Band, zweite Abteilung. Pasikrateia. - Pyxios.
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2403-2404
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2403 Phoinix

κογενοΰ s Ευρώπης) ; Mosch. Id. 2, 7; Hellanikos und Apollodoros in Schol. II. 2, 49); Apollod.bihl. 3, 1, 1, 2 ( rivhg δε Ευρώπην ovx Αγηνορος&lXa Φοίνικας Χέγονβί); Conon 32. 37; Palaeph.10; Schol. Eur. Phoen. δ (Πείρως, ΆβτυπαΧαίη,Ενρώπεια ); Clem. Rom . Recogn. p, 54 Burs.(= Homil. 5, 13). Astypaleia wird nebenEuropa genannt bei Astos (Paus. 7, 4, 1), aui'ser-dem bei Tzetz. Lyc. 488 und Schol. Eurip.Phoen. 5. Karrne erscheint als Tochter desPhoinix Antonin. Lib. 40 (Eltern Φοίνιξ τουΑγήνορος und ΚαΒβιέπεια Αραβίαν), Verg. Cir.220, Clem. Rom . Recogn. 10, 21 (p. 52 Burs.).Kadmos : ol μεν Άγήνορος Χέγοναι τον Κάδμον ,οί äh Φοίνικας, Schol. Apollon . Rhod. 3, 1180.Atymnos ist έπίχΧηαιν ein Sohn des Ph., Schol.Apollon. Rhod. 2, 178 ( Hesiod , Asclep., Antim.,Pherec.). Bei Clem. Rom . Recogn. 10, 22 (p. 54Burs.) Homil. 5, 13 wird er von Zeus , derdie Gestalt des Phoinix angenommen hat, ge-zeugt. Apollod. 3, 1, 2, 3 nennt den Atymniosnur einen Sohn des Zeus und der Kassiepeia.Als wirkliche Söhne des Phoinix werden Schol.Apoll. Rh. 2, 178 mit Berufung auf die oben-genannten vier Gewährsmänner Phineus, Kilixund Doryklos angeführt. Kepheus wurde vonEurip. nach Hygin. poet. astr. 2, 9 ein Sohndes Phoinix genannt (in der 'Andromeda ,Nauck- p. 392). Adonis ist Sohn des Phoinixund der Alphesiboia, Apollod. 3, 14, 4, 1; dazuProbus in Verg. Buc. 10, 18 (p. 25, 16 K.) (=Hesiod. frg . 32 Rzach).

Der Wohnort des Phoinix ist Sidon Schol.II. 2, 494; Hygin . 178 (vgl. Eurip. im Φρίξος:Σιδώνιόν ποτ αβτν Κάδμος έχΧιπών). Königvon Tyrus heifst Ph. bei Palaeph. 52 (vgl.Scymn. 958, Val. Flacc.' 4, 631 s.). Ph. istweitberühmt (II. 14, 321: Φοίιιν.ος τηΧεκλείτοιο).Mit anderen Kindern des Agenor geht Ph. aufdie Suche nach Europa ( Apollod. 3, 1, 1, 2)und kommt dabei nach Phoinikien, welchesnach ihm benannt wird. Eurip. Φρίξος: . . .Φοϊνίξ 11 οθενπερ τοννομ ή χώρα φέρει.; Schol.Eur. Phoen. 5: &φ οΰ ol Φοίνικες . Hygin.178 erzählt: Agenor sandte seine Söhne aus,darunter den Phoinix; dieser kam nach Afrika und blieb dort, und von ihm haben die Punierden Namen. (. . . Phoenix in Africam est pro-fectus ibique remansit; inde Afri Poeni suntappellati.) Bei Konon 32 ist Phoinix selbstder Vater, der seine Söhne, darunter den Kad-mos, aussendet, um die Europa zu suchen.

Auf Kunstdarstellungen wird Phoinix nurals Nebenperson beim Raube der Europa zuerwarten sein. Z. B. auf dem Mosaik ausPalestrina, jetzt im Palazzo Barberini , abgeb.bei Jahn, Entführung der Europa ( Denkschr.d. Wiener Ak. 1870, pliil.-hist. Kl. 19) Taf. 2blickt ein bärtiger Mann, auf einen langen Stabgestützt, der Entführten nach. Vgl. Bd. 1,Sp. 1413 mit Abb. Eine ähnliche Gestalt findetsich auf einer Vase des Britischen Museums(F184, Catalogue Bd. 4), abgeb. Elite ceramogr. 1,pl. 27. Wenn es sich hier um Europas Vaterhandelt, bleibt allerdings unentschiedenund ist an sich belanglos ob er Agenor oderPhoinix zu benennen ist.

3) Sohn des Amyntor (Αμνντορος Όρμενίδαο

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I 448; Apollod. 3, 13, 8, 3; Tzetz. Lyc. 421),welcher in Eleon in Boiotien herrschte (K 266,vgl. B 500), und der Hippodameia (Schol. II.9, 448; Anecd. Paris . 3, S. 238, 7 f.; Eustath.zur Ilias 762, 42ff.) oder der Kleobule (Tzetz.Lyc. 421) oder der Alkimede (Anthol. Palat.

з, 3 und Schol. Townl. II. 9, 949). Er geniefstauf Bitten seiner Mutter die Liebe der παΧΧακίςseines Vaters, I 449 ff. Das Kebsweib heifstKlytia Schol. I 448; Tzetz. Lyc. 421 nennt sie'Klytia oder Phthia; Apollod. Phthia. NachEuripides (s. Schol. II. 9, 453) war es nur einfalscher Verdacht; ähnlich Apollod. (κατα·ψευ-βαμένης φθοράν Φθίας) und Anthol. Palat. 3, 3.Vgl. Schol. Plat. leg. 11 p. 931 II. Phoinix wirdvon seinem Vater verflucht: er soll kinderlosbleiben. Den Fluch erfüllt der Herrscher derUnterwelt (Ζευς καταχθόνιος) und Persephone .Weiter erzählt die Ilias : Ph. wollte im erstenZorn den Vater erschlagen; bei ruhiger Über-legung unterliefs er es. Aber der Aufenthaltim Vaterhause ist ihm unerträglich geworden.Neun Tage lang läfst er sich von Verwandtenund Freunden zurückhalten; in der zehntenNacht erbricht er die Thür und übersteigt un-bemerkt die Hofmauer, um sich äi ' ΕΧΧάδοςενρυχόροιο (V. 478) nach Phthia zu Peleus zubegeben, der ihn freundlich aufnimmt und zumBefehlshaber der Doloper macht (483 f.: καί μάφνειον έθηκε, ποΧυν δέ μοι ώπααε Χαόν ναίονδ έβχατιην Φθίης, ΑοΧόπεΰΰιν άνάοβιον). Auchvertraut er ihm die Erziehung seines SohnesAchilleus an, welchem Phoinix von dessenfrühester Kindheit an väterliche Sorgfalt widmet,als wäre es sein eigenes Kind (I 485495).Endlich begleitet er den Achilleus auf Wunschdes Vaters in den Krieg gegen Troja , um ihmmit seiner Erfahrung zur Seite zu stehen.Euripides erzählt, dafs Phoinix von seinemVater geblendet wurde (bei Arist. Ach. 421:τά ποια τρνχη; τά τον τνφΧοϋ 'Φοίνικαςουνείπετο δε αντίο). Dsgl. Apolloid. 3, 13, 8, 3:υπό τοΰ πατρός έτυφΧώθη und ITzetz. zu Lyc.421, auch Schol. Plat. leg. 11 p..931 B. NachAnthol. Palat 3, 3 sucht die Sluitter Alkimededen Amyntor vergeblich zurückzuhalten, alser willens ist den Sohn des Arugenlichtes zuberauben. Peleus bringt den Ph. zu Cheiron ,durch dessen Kunst er seine Sehkraft wiedererhält, Apollod., Tzetz. Lyc. 421. Vgl. Prop.2, 1, 60. Peleus nimmt den Ph. auf διά τηνβνγγένειαν Schol. II. 9, 448. Bei Hygin. 257(qui inter se amicitia iunctissimi fuerunt) wird

и. a. genannt: Peleus Aeacis filius cum PhoeniceAmyntoris filio.

Als Anführer der Doloper wird Phoinix beiPindar erwähnt (Strabo 9, 431 C. = fr. 177Boeckh, 183 Schröder). Vgl. Steph. Byz.: Κτι-μένη, πόΧις Θετταλίας, υπό ΠηΧέως Φοινίκιδωρηθείαα, ης τους ποΧίτας 'Όμηρος ΑόΧοπάςφηβιν. Die Bezeichnung ίππηΧάτα Φυΐνιξ 1/.9, 432 (ähnlich ίππ. ΠηΧενς 438) deutet aufdie kriegerische Tüchtigkeit des Phoinix, diefür die Ilias freilich der Vergangenheit ange-hört. Hier ist Ph. nur noch der greise Beraterdes Achilleus, ausgenommen etwa 16, 196, woer an die Spitze einer Myrmidoneuabteilunggestellt wird. II. 9, 168 ff. wird Ph. nebst Aias

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