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kläischen Thronsessel eine Darstellung derEinkehr des Herakles bei Pholos annimmt.Nach Paus. 3, 18, 10 war dargestellt u. a.ΉρακΧέονς μονομαχία πρός Κύκνον , καί ή παράΦόλφ των Κενταύρων μάχη. Furtwänglerschreibt mit Schubart- Walz Φόλω τω Κενταύρωund nimmt eine Ungenauigkeit im Ausdruckdes Pausanias an; dieser habe sich bei Pholoszur Unzeit an die ihm aus Handbüchern be-
iiber die nähere Angaben nicht vorliegen:1) Chiusi , ’nasetto . . rappresentante Ercole c olcentauro P'olo’, Bullettino 1850, 163. — 2) Cor-neto Tarquinia, 'Herakles bei Pholos', Petersen,Beim. Mitt. 7 (1892), 336. — 3) Pholos allein,einen Baumstamm haltend und den Deckel desFasses hebend, Vase ehemals in der Samml.Canino , de Witte, Descr. d’une coli, de vas.peints . . provenant des fouilles de l’Etrurie
kannte Kentaurenschlacht erinnert; diese sei io nr. 77 p. 37. Panofka, Eigennamen mit xaMg
jedoch an einer anderen Stelle des Thrones(Paus. 3, 18, 16: Ήρακλέονς . . προς ’ΌρειονΚένταυρον μάχη ) dargestellt, an unserer Stelleaber seien Herakles und Pholos am Weinfassedargestellt gewesen. Dagegen hält Bobert beiPauly-Wissowa Bd. 3 S. 129, 44 ff. s. v. Bathy-kles an der durch die Lesart gebotenen Auf-fassung fest. — Sehr unsicher ist ferner die
1) Herakles und Pholos vor dem Fasse stehend, anwesend Athene und Hermes(nach Gerhard, Auserl. Vasenb. II Taf. 119/120).
Deutung auf Pholos (Meyer, Gandharven 78)in der Darstellung eines schreitenden Ken-tauren, der einen Fichtenzweig und ein Trink-gefäfs hält, Müller-Wieseler 2 S. 3 Taf. 46, 558;könnte man wohl den von Milchhöfer,
S. 11. K. Wernicke, Die gr. Vasen mit Lieb-lingsnamen 75 nr. 1. W. Klein, Die griech.Vasen mit Lieblingsinschr , 8 116 nr. 12. —4) Vase aus Terranuova (Gela) in Zürich ,0. Benndorf , Die Antiken von Zürich nr. 342S. 33 =■= Mitt. d. ant. Gesellsch. in Zürich 17Heft 7 S. 155: Herakles gleichfalls abwesend;von den zwei neben dem aus der Erde ragen-den Fasse stehenden Ken-tauren ist wohl der mitmenschlichen Vorderbeinenfür Pholos anzusehen. DieseVase ist wohl identisch mitder nach Arch. Anz. 25 (1867),
114 aus Terranuova stammen-den Lekythos: Zwei Ken-tauren am Fafs des Pholos’.— 5) Herakles begrüfst durchHandschlag den Ph., der überseiner Schulter einen Baum-stamm mit daran hängendemHasen, Fuchs und Vogelträgt in Gegenwart des Her-mes; das Fafs ist nicht mitdargestellt, de Witte, Descr.etc. nr. 76 p. 37. Walters,Cat. of the greek and etruscanvases in the brit. Mus. 2, 226p. 147 (tyrrhenische Am-phora). — 6) Vase aus Tar-quinii: Dieselbe Darstellungmit denselben Personen, Arch.Anz. 25 (1867), 5 nr.. 16. Bulle-tino 1866, 234. — 7) Amphora,jetzt in Berlin: Herakles steht in Unterhand-lung mit dem Jagdbeute tragenden Pholos vordem noch geschlossenen Fasse, Gerhard, 1 *A. V. 2, 129 Taf. 119/120, 7; anwesend sind ':Athene und Hermes (s. Abb . 1). Die bei weitem
eher __
Museen Athens 65 nr. 12 als Chiron (?) be- 50 meisten Darstellungen zeigen die Eröffnung deszeichneten Kentauren (menschliche Vorderfiifse, Fasses — gewöhnlich durch Herakles ; ob. nr. 3. 4
in der L. Kantharos, in der R. Fichtenstammmit zwei daranhängenden Hasen, Collignon,Cat. des vas. de la soc. arch. d’Athenes 512 p. 135)Pholos nennen. Aus dem Fasse des Pholosin Abwesenheit des letzteren schöpfend sollHerakles nach Heydemann, Vasens. d. Mus.Naz. zu Neapel 2713 S. 372. Bullettino 1869,126 nr. 3 (hier noch Athene , wie oft, anwesend)auf zwei swf. Vasen in Neapel dargestellt sein.Die letztere Darstellung, Herakles in Abwesen-heit des Pholos das Fafs öffnend in Gegenwartder Athene , findet sich auf zwei weiteren Vasen,Dubois, Cat. Panckoucke nr. 407. De Witte, Cat.Durand nr. 272. Mit grofser Wahrscheinlich-keit bez. mit bestimmter Sicherheit sind) aufPholos folgende Vasendarstellungen zu beziehen,von denen zuerst diejenigen angeführt werden,
fehlt Herakles — und das Schöpfen des Hera-kles aus demselben, und zwar ist die Eröffnungdargestellt auf folgenden Vasen: 8) Brit. Mus.,Arch, Anz. 10 (1852), 178. Walters a. a. O.2, 464 p. 236 (anwesend aufser Pholos Athene ).— 9) Brit. Museum, Walters a. a. O. 2, 536253 (dieselbe Darstellung). — 10) Chiusi , MuseoChiusino 1 Tav. 80 p. 75 (aufser Pholos noch60 ein Kentaur anwesend). — 11) Petersburg,Stephani, Compte rendu 1873, 91 ff. Taf. 5, l.Vasens. d. Kais. Eremitage 2, 1272 S. 104f.:genau dieselbe Darstellung; denn der Gegen-stand, den Herakles hebt und der nach Stephanieiner Mumie oder einem Wickelkinde gleicht,ist weiter nichts als ein plumper Felsblock,genau wie auf der Vase in Chiusi , und dasaufgemalte Gesicht u. s. w. ist modernen Ur-