Band 
Dritter Band, zweite Abteilung. Pasikrateia. - Pyxios.
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aus hat sich, wie Toepffer a. a. 0 . 252 aus-1iihrt, der Kult des Poseidon Pk. nach Attikaund anderen Gegenden verbreitet. Dafür dürftewohl auch die in Athen gefundene Inschrift:βνν&νται o'l -/.ατασχενάσαντες το γνμνάβιον AuΚεράιω xaiÄv&cu sprechen, I. G. C. Anderson,The annual of the brit. school at Athens 2(1896/97), 106f. Doch wird man nicht mitAnderson a. a. 0 . 111 'Άν&αι als Epitheton desZeus (vgl. die Inschrift im attischen Festkalenderaus der Epakria: Au Αν&αΧεΪ, Bichardson,Arner. Journ. arch. 10 [1895], 210 Z. 47 =de Prott, leg. Graec. sacr. 49 Z. 47) manwürde dann vorΆνΰαι die Wiederholung vonAll erwarten aufzufassen haben, sondernes ist eine Weihung an Zsvg Κεραιάρ (vgl.Ammon χεραιόρ, Kaibel, Epigr. 833. 835) undan den Poseidonsohn Anthas, dessen Kult zu-gleich mit dem seines Vaters nach Athen über-tragen worden ist. Freilich bleibt noch eineandere Möglichkeit: die Liste der βυν&νταιweist merkwürdig viele boiotische Namen auf,im boiotischen Theben (Paus. 9,16, 1) und viel-leicht auch sonst noch in Boiotien wurde ZeusAmmon verehrt u. das boiotische Anthedon solltenach Anthas (Paus. 9, 22, 5) benannt sein,so könnte der Kult des Zeus Keraios und desAnthas ursprünglich auch ein boiotischer, vonder boiotischen Genossenschaft nach Attikamitgenommener Kult sein. Nach Toepffer a. a. 0 .252. 254; vgl. Mannhardt a. a. 0 . 259 hat sichaus dem Beinamen des Poseidon, Phytalmios,der Heros Phytalos (s. d.), der Ahnherr des Ge-schlechtes der Φνταλίόαι (s. d.), die wohl denDienst des Poseidon versahen (vgl. Osk. Wulff ,Zur Theseussage [Diss. Dorpat 1892], 167), ent-wickelt. W. Vischer, Neues Schiceiz. Museum3 (1863), 50 erklärt den Poseidon Ph. der obi-gen Inschrift für den in Eleusis verehrten Po-seidon, wo er aber den Beinamen Πατήρ (Bd. 3Sp. 1681, 44 if.) führt, und ähnlich schlofs Buben-sohn, Mysterienheiligt. 120 aus der Verbindungdes Poseidon Ph. mit Demeter προηροοία (ob.2489, 66; s. auch Hesych. προτρνγαι a), dafs Po-seidon Ph. an den Proerosien von Eleusis mitDemeter Λροηροβία zusammen verehrt wordensei, vgl. jedoch 0. Gruppe bei Bursian 85(1895), 280. Eine Darstellung des PoseidonPhytalmios will Gerhard, Arch. Zeit. 3 (1845),72 auf dem Harpyienmonument von Xanthoserkennen. 3) Für Erythrai , Priestertum desΠοσειάών Φυτάζι}Χμι og, Dittenberger, Sylloge2 1 370 Z. 80 p. 539 = 2 S , 600 Z. 82 p. 368.4) Für Rhodos, auf einer in Gennadi bei Lindos gefundenen Inschrift mit der Opferbestimmung:Θενδαιβίου εχτα(ι.) ίβταμενον Ιίοτειδ&νι ΦνταΧ-μίωι vg τεΧεορ &οινήται (δύεται), Jules Martha ,Corr. hell. 2 (1878), 61öf. Dittenberger 2 1 , 375p. 551 = 2 3 , 622 p. 417. de Prott a. a. Ο. 1,23 p. 44. Inscr. Mar. Aeg. 1, 905 p. 147.II) Zeus , Anonym. Laur. a. a. 0 . 267, 102.Niketas ebend. 274. Hesych. s. v. ΦυτάΧμιορZsvg. Sehol. rec. Aesch . Ag. 327. Theod. Prodr.catom. 112; vgl. φντάλιε Ζεν, Orph. hymn. 15, 9.Φύτιορ . . Ζευς, Hesych. III) Dionysos,Anonym. Laur. 268, 41, vgl. bei Plut. de virt.mor. 12 den J-sog φντάΧμιορ xal ήμερίδηρ, dessenWesen es ist το άγριον χοΧοϋσαι και άφεΧεΐν

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τήν άμετρίαν, ειτα τι&ααβενειν και τιεριίαταβ&αιτο χρήσιμον. Eine Inschrift von der Insel losergänzen Bofs, Inselreisen 1, 175. Inscr. ined.2, 97 p. 11 und Bangabe, Ant. hellen. 2, 1195wohl richtig zu ΉραχΧείδηρ Αιο[ννβω] ΦνταΧ-μίω, während Boeckh, C. 1. G. 2, 2447 add.p. 1084 bemerkt: praestat scribere Aio[vvßiovvel Αιο[δώρον, deique nomen non explere;pluresenim dii φντάΧμιοι sunt. IV) Apollon ,Anonym. Laur. 267, 44; vgl. Maafs, De Lenaeoet Delphinio 13 f., der für den Beinamen desApollon nifhog dieselbe Bedeutung in An-spruch nimmt: Πν&ιορ = *Φύ-&-ιορ = Φύτιορ.

[Höfer.]

Phytalos (ΦύταΧος), attischer Heros im DemosLakiadai am Kephissos, durch welchen dieheilige Strafse von Athen nach Eleusis ging.Er nahm die Demeter bei ihrer Wanderungfreundlich auf und wurde dafür mit dem Feigen-baum beschenkt. Paus. 1, 37, 2; vgl. Athen .3 p. 74d. Welcher, Ztschr.. f. d. alte Kunst 131.Bursian, Geogr. 1, 326. Preller, Demeter u.Pers. S. 320. Mommsen, Ueortol. S. 255. SeineNachkommen, die Phytaliden (s. d.), gewährtendem Theseus, als er von Troizen nach Athen wanderte, gastliche Aufnalhine und sühnten ihnan dem Altar des Zeus Meilichios von demunterwegs vergossenen Blute. Zunu Dank dafürhatte für die Folge das Geschlecht der Phy-taliden auf Anordnung des Thesigu§ in Athen bestimmte Ehrenämter bei den Theseusfosten.Paus. 1, 37, 3. Plut. Thes. 12, 23. Mommsen,Heortol. S. 277f. 283. C. Boetticher, Philolog .22 (1865), 271 ff. Toepffer, Att. Geneal. 24711'.;vgl. Phytalmios I, 2. [Stoll.]

Phyteus (Φντενρ), Gründer der Stadt Phy-teion in Elis, Istros b. Steph. B. s. v. Φύτειον.Vgl. Phykteus. [Stoll.]

Phytia (Φυτία), Beiname der Leto s. EnmannBd. 2 Sp. 1968 u. Leto Bd. 3 Sp. 394, 5ff. u.Niobe; vgl. auch Usener , Götternamen 257 u.Anm. 22. Maafs, De Lenaeo et Delphinio 13.

[Höler.]

Phytios (Φύτιορ), 1) Beiname des Zeus und desHelios, Hesych. s. v. Maafs u. Usener obenunter Phytia; vgl. Phytalmios IV. 2) s.Orestheus. [Höfer.]

Phyto (Φυτά), 1) Name der samischen Sibylle,Eratosthenes bei Lyd. de mens. 4, 47 p. 103Wuensch. Schol, Llat. Phaedr. 244b p. 270Hermann. Clem. Alex. Strom. 1, 399 Pott.868 Migne. Suhl. s. v. EißvXXa. Diels, Sibyll.Blätter 53 (62, 1). E. Maafs, De Sibyllarumindicibus 58. Vgl. Phoito. 2) Nach der Ver-mutung von Bunte zu Hygin . P. A. 2, 21 eineder Hyaden; überliefert ist Phaio. [Höfer.]Phyxelis (ΦύξηΧιρ), Beiname des Dionysos,Anonymes Laurent, in Anecd. rar. ed. Schoell-Studemund 1 , 268, 40. Niketas ebend. 1 , 276.Der Beiname bezieht sich wohl auf die Fluchtdes Gottes vorLykurgos (s. d.), Hom. II 6, 135 ff.Vgl. Dümmler, Bhein. Mus. 43 (1888), 357.Crusius, Philol. 1889, 210, 34. F. A. VoigtBd. 1 Sp. 1052, 30 ff. [Höfer.]

Phyxios (Φνί-ιορ), Beiname 1) des Zeus ,Anonymes Laurent, in Anecd. var. ed. Schoell-Studemund 1, 267, 101, nach Dio Chrysost.(or. 1 p. 9. or. 12 p. 237 Dindorf) δια. τήν