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Dritter Band, zweite Abteilung. Pasikrateia. - Pyxios.
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Picus

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Pkyza

xaxäv anocpv^iv, dem Deukalion und Pyrrhanach ihrer Errettung einen Altar errichteten,: Tzetz. Chil. 7, 382. Schol. Apoll. Bhod. 2, 1147.

! Mommsen, Feste der Stadt Athen 425 Anm. 1.Phrixos (s. d.) opferte dem Zeus Phyxios nach ge-lungener Flucht den goldenen Widder, Apolloä.

I, ü, 1. Schol. Apoll. Bhod. a. a. 0. und 4, 119.p. 534 Keil. Schol. Find. Ol. 13, 75. Pyth. 4,

5 428. Tzetz. Lyk. 21 p. 309, 175 p. 436 Müller.

Schol. Arat.. 225 p. 70 Bekker = p. 378 Comment.in Arat. ed. Maafs-, vgl. Wecklein, Einleit, zuKur. Med. 1 S. 2. Der Lakedaimonier Pausanias opferte nach der Ermordung der Kleonike (Flut.Kim. 6) dem Zeus Phyxios , um sich von derBlutschuld zu reinigen, Paus. 3, 17, 9. Dochdarf man hieraus nicht mit Preller-Bobert 145, 1I auf einen Kult des Zeus Ph. in Sparta schliefsen,j sondern da Pausanias in Phigaleia opfert, auf

! einen dortigen Kult, Wide, Lakon. Kulte 14.

j Der Kult des Zeus Ph. war besonders in Thessa-| lien heimisch, Schol. Apoll. Bhod. 2, 1147;j auch in Argos vor dem Delta genanntenj Platze befand sich ein Altar des Zeus Phyxios ,j Paus. 2, 21, 2; vielleicht läfst auch der in Eliserwähnte Ort, to <hv£iov xaXovysvov Polyb. 5,i 95, 8 auf einen elischen Kult schliefsen.\ 2) des Apollon, Anonymos Laurent, a. a. 0.

' 1, 267, 45. Philostr. Heroic. 10, 4 p. 711.

Sowohl Zeus als Apollon Phyxios sind wesens-gleich mit dem Zeus bez. Apollon Lykoreios(s. u. d. Art. Lykoreus), Immerwahr, Kulte u.

, Mythen Arkadiens 22. 137. 253. Wide a. a. 0.

| S. Pyxios. 3) der Götter im allgemeinen,

: Pollux 1, 24. [Höfer.]

> Phyza (<ä ?vga ), die Entmutigung, Genossindes Phobos, Hom. II. 9, 2; vgl. Schol. Toicnl.

II. 4, 441. S. Phyge. [Höfer.]

Piales s. Pielos.

Pias (Jliag), Name eines Satyrs = 'Tririks,Baumeister , Denkmäler 1302 1. [Höfer.]

Piasos (niaaog), Herrscher der Pelasger inLarisa Phrikonis am Hermos bei Kyme oderim thessalischen Larisa am Peneios, Vater derLarisa , der der eigenen Tochter (vgl. Assaon-Niobe , Thraemer, Pergamos 20 Anm. 4) vor ihrerVermählung mit dem Dolionenkönig KyzikosGewalt angethan hatte. Um ihre Schande zurächen, stürzte Larisa den Vater, als er sichüber ein Fafs mit Wein beugte, in dasselbehinein. In Larisa Phrikonis hatte Piasos einenKultus, Euphorion bei Parthen. 28 und imSchol. Apoll. Bhod. 1, 1063 und dazu Meineke,Anal. Alex. 41 f. Strabo 13 p. 621 ( Eust. adHom.. 11. 357, 43ff.). Nikol. Damasc. fr. 19(F. FL. G. 3, 368). Suid. s. v. atiigiara ; vgl.E. Meyer , Forsch, zur alten Gesch. 1 , 35, 3.Der Name Iliaaos (vgl. tuccqos, nicov) soll denfetten, fruchtbaren Boden bezeichnen, Volcker,Mythol. des Japet.-Geschl. 366. O. Müller,Orchomenos 126, 4. Angermann, Jahrb. f. Phil.153 (1896), 48, ebenso vielleicht auch der NameAdqiaa (vgl. laqog, laqivis), Völcker a. a. 0.Meineke a. a. 0. 42; andere Ableitungen desNamens Larisa bei Tümpel, Philol. 49 (1890),723. Heinr. Bertseh, Götternamen und Sprach-entwicklung (Programm Gymn. Bruchsal 1903)S. 32. Doch könnte der Name Piasos auch mitmvuv, trinken, Zusammenhängen, vgl. den

Satyrnamen Pias und besonders die Thatsache,dafs Piasos in einem Weinfafs seinen Todfindet. Zur Erklärung der Bd. 2 Sp. 1900erwähnten Münzen des thessalischen Larisa mit der Darstellung der ballspielenden Larisa ist zu verweisen auf Eust. ad Hom. 1554, 33:η Λάριαβα ΰφαιρίξονβα παρά τον Πηνεών ωλιβ-9εν sis rbv ποταμόν. Es ist wohl nicht zu zwei-feln, dafs die Bd. 2 Sp. 1898 ff. als verschiedenePersonen getrennten Heroinen Larisa ursprüng-lich identisch sind: in dem Sturz der Larisa inden Peneios könnte man eine Parallel zu demvon ihr herbeigeführten Sturz ihres Vaters Pia-sos in das Weinfafs erblicken. [Höfer.]

Picumnus s. Pilumnus.

Picus. Ein dem Kreise des Mars angehörigesWesen, das uns in der Überlieferung in drei-facher Form: 1) als heiliger Vogel, 2) alsGott, 3) als König entgegentritt. Der Vogel,der picus Martius (vgl. die andern von Koscheroben Bd. 2 Sp. 2427 ff. aufgezählten, dem Marsheiligen Tiere und Pflanzen), wird wohl dasUrsprüngliche sein. Der Specht ( pictis ) scheintin ganz Italien als heiliger Vogel des Marsgegolten zu haben, denn er kommt auch bei denUmbrern auf den Iguvinischen Tafeln vor(vgl. Buecheler, Umbrica 5, B. 9 u. 15; PiquierMartier = Picii Martii), ebenso bei den Aequizu Tiora Matiene (Koscher, oben Bd. 2, Sp. 2431,4ff. schlägt Marliene = turris Martiana vor), wonach Dionys. Hai. (1,14, 5) ein picus (ορνις οναυτοί μεν πΐν.ον , "Ελληνες δε δρυοκολάπτηνχαλοναιν; das Ganze wird ausdrücklich alsχρηβτήρεονΆρεος bezeichnet) auf einer hölzernenSäule sitzend weifsagte. Auch die Picenter, dieihren Namen von ihm ableiteten, wufsten vondem picus Martius zu erzählen, er sei Führerdesjenigen Ver Sacrum gewesen, wodurch As-culum begründet wurde (vgl. Paulus p. 212;Picena regio, in qua est Asculum dicta, quodSabini quum Asculum proficiscerentur, in vexilloeorum picus consederit. Strabon 5, 4, 2 = p. 200,40 M. . . δρυοκολάπτου την όδον ήγηβαμενον,

. . . πίκον γαρ τονόρνιν τούτον όνομάζουβι, χαΐνομίξουβινΆρεως Ιερόν, Sil. Ital. 8, 439ff.). Auchin der römischen Gründungssage spielte er eineRolle. Danach hatte er sowohl wie die Wölfineinen Anteil an der Errettung des Romulus und des Remus (vgl. Flut, de fort, Born. 8,320 D.ιερός δ ορνιςΆρεο s, όν δρυοκολάπτην χαλοναιν,ίπιφοιτων χαϊ προαχα&ΐζων άχρώννχος, έν μέρειτων νηπίων εχατέρου βτόμα τη χηλή διοίγων,ίνιτί&ειψωμιαμα, τήρ αΰτοϋ τροφήρ απο-μερίξων, Q. 11. 21; bei Ovid F. 3, 37 erscheinender Rhea Silvia im Traume Martia, picus,avis ... et lupa als Schützer der beiden dieZwillinge symbolisierenden Palmen). Auch ab-gesehen von diesem Mythus war der picusMartius ein für die Augurien bedeutungsvollerVogel (vgl. Festus p. 197; Plin. N. H. 20:

. . . pici . . . Martio cognomine insignes et inauspiciis magni). Mit ihm beschäftigte sichder Volksaberglaube in einem Baume, aufdem dieser Vogel nistete, blieben keine Nägelfest, sondern nach kurzer Zeit fielen sie alleaus (Isid, 12, 7, 47 [p. 407 Otto]: nam ferunthanc avem quiddam habere divinum, illo in-dicio, quod in quacumque arbore nidificaverit,

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