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Himmel dringen oder versuchen um die HerrinAphrodite zu freien, „>)' τιν’ \ivahävf\ 5) TtaiöaΤϊόρκω“, wie J-urenka ergänzt, oder 'η τιν’άργνρόιόμι 7t ui 6α Ιϊόρχω ’ (Diels ). Letztereralso nimmt nach der Erwähnung Aphrodites nur noch eine Göttin an, um die ein Sterb-licher nicht freien soll, und erklärt a. a. 0 . 346diese für die Nereide Thetis , während Jurenka(Wiener Sitzangsber. a. a. 0 . 83) seiner Ergän-zung gemäfs übersetzt: „nicht begehr’ er derNereiden eine, noch des Porkos Tochter“, undSerta Hartei. 37 diese Porkostochter für die Gor-gone Medusa (β·ιαπίοιον Φόρχοιο γένος, Find.Ρι /th. 12, 13) erklärt, die natürlich hier alsschön gestaltet (vgl. Bd. 1 Sp.1704, 5. 1721,20 ff.)aufzufassen sei. Ob Älknian mit dem Werbenum Aphrodite oder um des Porkos Tochter —an des. Peleus Werben um Thetis dachte Diels346 — bestimmte Mythen im Auge hatte oderob dies ein sprichwörtlicher Ausdruck war,läfst sich nicht bestimmen, vgl. Kitzler, Fest-schrift der Badischen Gymnasien, gewidmet derUniversität Heidelberg usw. (Karlsruhe 1886)S. 60. — Biels 346 verweist auf den ähnlichenGedanken bei Aesch. Brom, . 894 ft) ( Dindorf ),der freilich mit Bezug auf Io ausgesprochenist. Doch scheint es wahrscheinlicher, dafsAlkman auf einen uns unbekannten Mythosanspielt: wie Ixion nach Hera , Peirithoos nachPersephone, Orion nach Artemis , die AloadenEplrialtes und Otos nach Hera bez. Artemis,Aktaion gleichfalls nach Artemis ( Hyg. f. 180),Tityos nach Leto begehren und hierfür schwerbiifsen, so mag auch ein solcher Übermütiger[die ganz späte Geschichte von Arachnos beiFust. Od. 1665, 48 ff., der nach seinem Beilagermit der Charis Kaie sich rühmte rg Αψροό'ίτ -yμιγήνα i, kann kaum in Betracht kommen] seineHand nach Aphrodite ausgestreckt haben. Weilnun aber der Gedankengang bei Alkman einsolches Begehren „zu freien (γαμέν) Aphroditeoder des Porkos Tochter“ als schweres straf-würdiges Unternehmen, das Tod und Verderbenbringt, erscheinen läfst, so ist unter der Toch-ter des Porkos wohl kaum eine Nereide zu ver-stehen ; wenigstens soweit wir die Überlieferungübersehen können, erscheint das Verhältnis desPeleus zu Thetis oder des Aiakos zu Psamathedurchaus nicht in einem solchen Lichte. Willman sich daher nicht mit der von Jurenkavorgeschlagenen Deutung auf Medusa begnügen,so könnte man an die Sirenen denken, die nachiSoph. fr.111KJ (vgl. Bd.3 Sp.2433, 68f.) gleich-falls Töchter des Phorkys sind und denen, dieihnen nahen, Verderben bringen. Auch diePhorkostochter Skylla könnte in Betracht kom-men, da auch sie wie Medusa als 'ein Weibvon wilder Schönheit erscheint, in dessen Zügensich allenfalls eine gewisse Wollust der Grau-samkeit ausgeprägt findet’ (Waser, Skylla undCharybdis 80). Bedenkt man, dafs es den Men-schen untersagt wird, zu begehren nach Aphro-dite — dann folgt im Text eine Lücke — undnach des Phorkos Tochter, also nach einerMeeresgöttin, so drängt sich der Gedanke auf,ob nicht neben der Göttin im Olymp und nebender des Meeres eben in jener Lücke eine Göttinder Unterwelt, wobei man an Persephone (Pei-
rithoos) zu denken hätte, genannt gewesen seinmag. Ausgehend von der Tatsache, dafs Götteroft als Tiere gedacht und dargestellt werden— Dionysos 0oag als Ums, Dionysos ßovyevrjs alsStier, Poseidon Hippios als Rofs, Apollo Delphi-nios als Delphin, Keteus als nfjiog(vgl.v. II ilamo-witz, Homer. Unters. 152, 12); später hat Maafs,Hermes 26 [1891], 188 noch den als axvllog,Seehund, gedachten Dionysos Exvllirag (andersGruppe, Gr. Myth. 1412, 6) hinzugefügt; eskonnte ferner darauf hingewiesen werden, dafsman sich Apollo dachte in der Gestalt einesRaben ( Kallim. hymn. 2, 66. Studniczka, Kyrene 102, 23. v. Wilamowitz , Hermes 38 [1903], 578)oder eines Wolfes (fj. Wilamoicitz a. a. 0. 585, 3.Gruppe 1236, 6) oder eines Widders (Kagvog,Usener, Rhein . Mus. 53 [1898], 360. 377), denAsklepios als Schlange, den Poseidon in derGestalt eines Widders oder auch eines Rosses( Gruppe , Gr. Myth. 1146. 1159, 6) oder des Meer-widders ( Tümpel a. a. 0. 9), den Proteus undden Glauko3 von Anthedon in Gestalt einesxyrog, Tümpel a. a. O. 9 und Jahrb. f. klass.Phil. Suppl. 16 [1888], 208, den Aigaion alsdaldeoiov d-ygiov, Sehol. Apoll. Rhod. 1, 1165 —haben Maafs, Gott . Gel. Anzeig. 1889, 810 undWide, Lakon. Kulte 225f., den lakonischen See-dairnon Porkos, 'sei es Nereus oder irgend einanderer’ ( Wide) als Tiögxog aufgefafst, IIoQxogheilst freilich auch im Griechischen 'Schwein’,X. Mercklin, Bhilologus 6 (1850), 382, und auchbei Lyk. 74 ( 7160 x 0 g iGtonvg TivQa.exsl.rjg) wollteScaliger einen Eber erkennen, während anderees auf eineu Hamster (!) oder eine Fischotter,v. Wilamowitz , De Lycophr. Alex. a. a. 0. aufeine 'bestia marina’ (welche?) deuteten; dochist vielleicht nach der Erklärung v. Holzingersz. d. St. überhaupt kein Tier unter nogxog zuverstehen, und dies Wort hat auch hier seinegewöhnliche Bedeutung von „Fischreuse“. Wideweist einerseits auf den alten Münztypus vonKlazomenai hin, der ein Fliigelschwein auf-weist ( Head , Hist. num. 490. Catal. greek coinsBrit. Mus. lonia S. 17, 1 ff. pl. 3, 18. S. 18, 5ff.pl. 6, 1. S. 27, 93. 28, 99 ff. pl. 7, 3), anderer-seits auf das als Eber gebildete von Perseus bei der Befreiung der Andromeda bekämpftexfjrog auf einer korinthischen Amphora (inBerlin nr. 1652; abg. M. d. I. 10, 52 und Bd. 3Sp. 2047), dessen Beziehung zum Meere durchdie darunter angedeuteten Wellen erwiesen sei.Aber von diesen beiden Argumenten Wides istsicher die Berufung auf das geflügelte Schweinauf den klazomenischen Münzen hinfällig; denndieser Münztypus bezieht sich auf die vonArtemon bei Ael. hist. an. 12, 38 berichteteSage von dem geflügelten Schwein, das Klazo-menai heimgesucht haben soll und nach demein Platz %a>Qog vog TiTigarryg hiefs. Mag manüber die mythologische Bedeutung dieses Fabel-wesens — E. Knoll, Studien z. ältesten Kunst inGriechenland (Progr. d. König! StudienanstaltBamberg 1890) S. 53, woselbst auch weitereLitteraturangaben, hält die Beflügelung fürnicht ursprünglich und fafst den Eber etwaals Reminiszenz an einen lokalen Feld- undWalddämon; anders Gruppe, Gr. Myth. 12761)vgl. 286,11, siehe auch Imhoof-Blumer u. Keller,
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