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Dritter Band, zweite Abteilung. Pasikrateia. - Pyxios.
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Psyche (Grabseirenen)

Psyche (als Hahn)

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umgekehrt die Linke das Haar rauft und dieRechte die Brust schlägt. Andere Trauerge-bärden sind vereinzelt, so z. B. dafs die Seirenemit beiden Händen das Haar rauft oder mitbeiden Händen sich die Brüste schlägt. Auch

auf Grabstelen behandelt werden, S. 207bis 212. In der Tat schliefst sich direkt andie Darstellung der leierspielenden Seirene aufeinem altarähnlichen Grabpfeiler, wie wir sieauf der weifsgrundigen Lekythos im Brit,

7) Leierspielende Seirene auf der weifsgrundigen Lekythos im Brit.Museum B 651 (nach ITarrison and Verrat·, Myth. and Mon. o/ anc. Athens p. 584 Fig. 19).

6) Grabseirene im Louvre (nachBouillon. Munde des AntiquenBd. 3 Basrel. 6).

noch ein andererGestus der tiefstenTrauer hat wohl beiattischen Grabsei-renen Verwendunggefunden, das Mo-tiv der trauerndenDienerinnen (vgl.Furtwängler , Lacoli. Sabouroff 1,

Taf. 1517. Bruckm. Taf. 534): der zur Seitegeneigte Kopf ist in die hohle rechte bzw.linke Hand gestützt, der Ellbogen ruht auf dervor den Leib gelegten andern Hand. Nichtmehr hierher gehört üer Androseiren in pom-pejanischen Wandbil-dern. vgl. Weicher S.

181 ff. Pig. 92; keines-wegs ja klingt in ihmnoch der hocharchaischeTypus der bärtigen Sei-rene nach, vielmehr er-scheint er rein dekora-tiv verwendet gleichandern schwebenden Fi-guren, entsprungen dem'Bedürfnis formaler Re-sponsion.

Aber nicht blofs dermenschenköpfige Vogelgilt Hs das Abbild dermenschlichen ipv%rj, auchin reiner Vogelgestalt,als Togel ohne Men-schenkopf ward dieMensehenseele bildlichwiedergegeben (vgl. S. Wide, Ath. Mitt. 26,1901,152 ff. und a. 0. Sp. 783 f.), 'wenn durchandere Umstände der dämonische Charakterdes Vogels unverkennbar ist, fügt Weichervorsichtig bei, Ath. Mitt. 30, 1905, 209, wo imZusammenhang mit dem Seelenvogel 'Hähne

Museum B 651 sehen, bei Weicher, SeelenvogelS. 51 Fig. 19 (s. unsere Abb. 7), diese anderean auf einer ziemlich gleichzeitigen weifsgrun-30 digen Lekythos im Nationalmuseum zu Athen ,bei Weicher, Ath. Mitt. a. O. S. 207 Abb. 1(s. unsere Abb. 8), nur dafs hier eben der Hahnrechtshin auf dem Grabmal steht. Und ebensovergleichen sich gut Weicher, Seelenvogel S. 164Fig. 84 (s. unsere Abb. 9) und Weicher, Ath.Mitt. a. 6. 208 Abb. 2 (s. unsere Abb. 10): aufeinem kleinen rf. Aryballos im Nationalmuseumzu Athen erscheint neben dem Grabpfeilergleichfalls ein Hahn, während uns anderseits40 eine Gruppe von kleinen rf. Lekythen und Ary-ballen eine stets armlose Seirene zeigt auf einer

8) Hahn als Seelenvogel auf einer weiiagrundigen Lekythos im Nationalmuseum zuAthen (nach Ath. Mitt. 30, 1905, 207 Abb. 1).

niedrigen Erhöhung, dem Tumulus, sitzendneben der Stele. Einen gewöbnlicben Vogelsehen wir z. B. über dem von der geflügeltenEos weggetragenen Leichnam des Memnonrechtshin fliegen, und zwar direkt über desToten Mund, auf der kleinen rf. Amphora der