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Psyche (als si'SaXov )
Psyche (als ddalov)
liehen Darstellungen, die offenbar schon vonder epischen Quelle abhängig sind, erscheintHermes als Seelenwäger, y>v%oetaTiqs, wozu ersich ja als tyvxoTtojiTtos empfahl, vgl. G. Robert ,Bild und Lied S. 143 ff. Voraischyleisch istdie sf. Lekythos aus Capua im Brit. Mus., s.o. Bd. 2, Sp. 1142, Abb. 1, wo der spitzbärtigeHermes in Chlamys, Petasos und Flügelschuhenzwischen zwei ausfallenden gewappneten Krie-gern mit der Linken die Wage haltend zweinackte geflügelte Pigürchen wägt, und zu denältesten Vertretern dieses Typus gehört auchdie sf. Vase aus Caere in Wien , vgl. K. Mas-ner, Sammlung ant. Vasen und Terrakotten imk. k. Österreich. Mus., Wien 1892, nr. 235, wowiederum der bärtige Hermes die Wage mitFlügelfiguren hält, während Zeus dabei sitztund aufser den Müttern, Thetis und Eos, nochzwei bärtige Männer zugegen sind. Ferner
1, 19 bei Baumeister , B. d. kl. A. (2) S. 921Abb. 994 und o. Bd. 2, Sp. 1142, Abb. 2, vgl.Jahn a. 0. 129. Im obern Teil beobachtet derjugendlich unbärtige Hermes die an einemBaumstamm befestigte Wage, in deren Schalennackte Flügelwesen stehen; die Schale rechtssinkt beträchtlich; links steht Thetis mit Mauer-krone, rechts weicht Eos zurück mit Gebärdender Verzweiflung; unten die beiden unbärtigenio Kämpfer, Memnon rechts mit einem Speer imHals ins rechte Knie gesunken, Achill linkszum Todesstofs ausholend. Daran liefse sichanschliefBen das Vasenbild bei Jahn a. 0.Taf. 7, 1; offenbar aber liegt hier eine Dar-stellung des Erotenverkaufs vor: „Die Flügel-knaben unterscheiden sich schon durch die,Art, wie sie es sich in den Schalen bequemmachen, und ihre lebhaften Gebärden von denkleinen Figuren der Keren oder Eidola . . .“,
14) Hermes (als Psychostates) zwischenThetis rechts und Eos links, die Eidola von Achill undMemnon wägend, auf einer campanischen Schale imLouvre (nach Mon. d. Inst. 6, 1857 tav. 5 a).
Hermes, wiederum spitzbärtig, mit Kerykeionin der erhobenen Linken, mit Wage in derRechten zwischen Zeus rechts und Thetis linksauf dem rf. Vasenbild aus Corneto , aus derSammlung des Duc de Luynes in der Biblio-theque nat. zu Paris , vgl. Bull. d. Inst. 1831, 5.Be Witte, Ann. d. Inst. 6, 1834, 295 z. Mon.2 tav. 10 B. Jahn a. 0. 130 f. S. Reinach a. 0.1, 89, 4, s. o. Bd. 2, Sp. 1143, Abb. 3; in denbeiden ungeflügelten Miniaturkriegern, die inden Wagschalen stehen und einander zuge-wandt drohend die Lanzen schwingen, wirdman in diesem Fall Achill und Hektor er-kennen im Anschlufs an Hom. TI. 22, 209 ff.Wiederum steht der bärtige Hermes, mit demPetasos im Rücken, mit Kerykeion in der vor-gestreckten Linken und mit Wage in der ge-senkten Rechten, die Eidola von Achill undMemnon wägend, zwischen den beiden Müttern,Thetis rechts und Eos links, auf der campa-nischen Schale im Louvre, beschrieben von L.Schmidt, Ann. d. Inst. 29, 1857, 118ff. z. Mon. 6tav. 5a. S. Reinach a. 0.1,144 (s. unsere Abb. 14).Ferner vgl. die Darstellung einer unteritalischen(nolanischenl Vase nach Millin , Peint. de vases
Jahn a. 0. S. 220. Endlich zwei etruskisch-italische Darstellungen, hauptsächlich ihrerBeischriften wegen interessant. Auf einemetruskischen Spiegel, bei Gerhard, Etr. SpiegelTf. 235, 1, o. Bd. 2, Sp. 1143, Abb. 4, vgl.Jahn a. 0. S. 129 f., sehen wir den jugendlichunbärtigen Hermes (Turm) sitzend und mit derRechten die Wage hochhaltend, in den Wag-schalen die Eidola von Achle und Efas, d. h.von Achill und der Eos Sohn (?), und rechtsdabei sitzend als Zuschauer Apollon (Aplu),und auf einer pränestinischen Cista (vgl. Mon.6, 54 und dazu M. Mayer , Herrn. 27, 499 ff.und o. Bd. 2, Sp. 2682 fi, 65 ff.) wird wiederumdie Seelenwägung von Mircurius ausgefiihrt,während Aciles sich zum Kampf rüstet undJacor, sein Gegner, wartet; wie bei Efas ander Eos SohD, so denkt man auch bei Jacoran Memnon . — Auch Darstellungen der Ber-gung von Memnons Leiche kommen, hierin Betracht. Auf einer kleinen spät sf. flüch-tigen Amphora im Louvre (nr. 388), beschriebenvon W. Helbig, Bull. d. Inst. 1864, 175 f., undauf einer sehr ähnlichen sf. Amphora derS. Bourguignon zu Neapel , vgl. P. J. Meier ,