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αταζοναη ίϊεαοάμενον τρεφόμενον άναΧαβεΐν,ϋ~εϊαν τινά νομίζοντα την τον παιδιού είναιγένεαιν. Dieses Kind nannte Mnesarchos Άρι-αταϊος und gab es seinen drei Söhnen: Euno-stos,TyrrhenosundPythagoras zum Gespielen.— Der Lebensbaum, von dem sich nachdieser Version das Tages-Pythagoraskindleinnährt, der Pflug, durch den es von Tarchonausgeackert wird, und der Phallos, welcheram Herde des Tarchetios (s.d.) erscheint, stehenmythologisch auf einer Stufe, wie dies für jedesder drei, hier in verschiedenen Versionen vor-kommenden Glieder bereits wiederholt nach-gewiesen wurde. Auch sind die Ackerfurche,die von Tarchon gepflügt wird und aus derTages zum Vorschein kommt, die jungfräu-liche Pythais-Parthenis, weiche den Pytha-goras gebiert, und die jungfräuliche Sklavin(oder Tochter; hier dürften zwei Mythenschich-ten zusammengeflossen sein, siehe Tarchetios)des Tarchetios wieder gleichartige mythischeElemente. Da hierdurch außer der oben vonC. Pauli vermerkten sprachlichen Beziehungauch eine weitgehende sachliche Übereinstim-mung zwischen dem Albanerkönig Tarchetioseinerseits, dem Pflegevater Tarchon anderseitsund dem gleichnamigen oder doch seinemNamen nach nur unwesentlich differenziertenPflegesohne Tages nachgewiesen ist, welches. v. Tarchetios auch noch in ihrer 'römischen’(Tarquinius ) und ' korinthischen ’ (Periander)Fassung zu beleuchten sein wird, dürfte diemythologische Identität der drei genanntenPersonen gesichert sein. Auch Tarchon istja nicht nur (wohl zuerst) Ackersmann, son-dern ebenfalls (wohl hernach; vgl. Gordios,Presmisl und in verblaßter Form Cincinnatus )Begründer des etruskischen Staatswesens, alsoKönig, wie Tarchetios. Da nach loh. Lyd.a. a. 0. die tagetischen Bücher Wechselredenzwischen Tages und Tarchon sind, scheinen sienach demselhen dialogisch-katechetischen Prin-zipe abgefaßt gewesen zu sein, das auch dieZwiegespräche zwischen Theuth (Dhoute-Her-mes; loh. Lyd. bezeichnet den Tages als χ&όνιοςΈρμης) und dem König Thamun, dergleichenschon Platon (Phaedr . 274 C — 275 A) kannte,ausgezeichnet haben muß, und das zuletzt nochin dem hermetischen Schriftenkorpus anklingt.
Tages II, Skythe, von Kastor getötet, Val.Flacc. Argon. 6, 223. [Höfer.]
Tagus, Rutuler, von Nisos getötet, Verg.Aen. 9, 418. [Höfer.]
Tainareios ( Ταινάρειος ). Eine Inschrift ausAlexandria ist geweiht Θεψ Ταιναρείφ Άγα&ωδαίμονι v.ai ονννάοις d -εοΐς, Arch. f. Papyrus-forschung 2 (1903) 566 nr. 125. Botti, Pland’Alexandrie p. 85. A. Schiff, Festschrift für0. Hirschfeld 378 Anm. 5 zu S. 377. WennSchiff a. a. 0. eine Identifizierung des Agatho-daimon mit Poseidon erblicken will, so hat ersich zu dieser Ansicht durch das EpithetonΤαινάρειος, das aber, wie es scheint, für Po-seidon nur in rein lokaler Bedeutung gebrauchtwird, bestimmen lassen. Bei dem chthonischen( Rohde, Psyche l 2 , 254/55 Anm. 2. Beitzenstein,Götti. Gel. Nachr. 1904, 317 ff.) Wesen des Aga-
Tainarios 6
thodaimon liegt es nahe, Ταινάρειος in ähn-licher Bedeutung wie Tainarios (s. d. nr. 2 undvgl. Tainaria) aufzufassen, freilich nicht indüsterem verderblichen Sinne, sondern = 'ύπο-χ&όνιος’. [Höfer.]
Tainaria ( Ταιναρία ). In einer der in derArt des Ovidianischen Ibis gehaltenen Ver-wünschungen des Euphorien: η καί νιν αφεδα-νοϊο ταννΰΰαμένη από τόξου || Ταιναρίη Χοχίηαιγυναικών έμπεΧάτειρα || ’Άρτεμις ώδίνεααιν έφταΐάωρι μετάαποι ( Berliner Klassikertexte 5, 1,59 Vers 10 ff. = Euphor. frgm. ed. F. Schneid-weiler 95 p. 64) faßt v. Wilamowitz , Berl. Klass.a. a. 0. 63 f. Ταιναρίη prädikativ auf: Artemis ,die als tänarische (d. h. verderbliche, todbrin-gende) bei den Geburtswehen der Weiber er-scheint, möge den Verwünschten mit ihremPfeile erreichen. Vgl. aber auch P. Corssen,Philologus 72 (1913), 462. Zur Bedeutung vonTainaria vgl. auch Tainarios 2. [Höfer.]Tainarides ( Ταιναρίδης ), 1) Patronymikondes von Morrheus (s. d.) getöteten Dasyllios,Nonn, Dionys. 30, 188. — 2) Bezeichnung desHyakinthos, Ov. Met. 10, 183 (Ethnikon = La-cedaemonius). [Höfer.]
Tainarios ( Ταινάριος ), 1) Beiname des Po-seidon, des 'Taenarius deus’ ( Propert . 1, 13, 22)in Sparta : τέμενος Ποαειδώνος [Ταιναρίον] (Sie -belis, Schubart- Walz, Dindorf, Hitzig-Blümner,Spiro), Ταινάριον δε έπονομάξοναιν, Paus. 3,12, 5. Auf mehreren Inschriften wird ein Kult-verein der Ταινάριοι genannt, 1. G. 5, 1, 210{Le Bas 2 S. 85 nr. 163 c. Collitz 4446); vgl.Conze u. Michaelis, Annali 33 (1861), 44. Bur-sian, Geogr. von Griechenland 2, 125, 1. Zie-barth, Das griech. Vereinswesen 42, 211. Poland,Gesch. des griech. Vereinswesens 71 f. Kolbe zuI. G. a. a. 0. p. 71. Aus der Erwähnung einesαιοφόρος, τον ΰίν φέρων in den angeführtenInschriften muß auf eine Prozession geschlos-sen werden, bei der das Bild des Poseidon ge-tragen wurde, Nilsson, Griech. Feste 68. Zwei-felhaft ist es, ob die Stelle bei Hesych . Tai-ναρ/β[ϊ] παρά Αακεδαιμονίοις έορτη Ποαειδώνοςκαί έν αντη Ταιναριαβταί sich auf den Kult inSparta oder in Tainaron bezieht, Nilsson a. a. 0.66. Wide, Lakon. Kulte 31, 2. Für die letz-tere Annahme könnte man Plut. Sept. sap. conv.17 anführen: εις Ταίναρον άπεαταΧμένος έκ τι-νων χρηΰμών, τω Ποαειδώνι &υβίαν καί θεω-ρίαν άπάγων. Der Tempel des Poseidon vonTainaron {οΰπι Ταινάρω &εός, Ar. Ach. 509),über den man vgl. Bursian, Über das VorgebirgeTaenaron in Abhandl. d. philos.-philol. Klassed, K. Bayer. Akad. d. Wiss. 7, III (1855), 777 ff.Derselbe, Geogr. v. Griechen!. 2, 150, wird nichtnur auf Inschriften {ιερόν τον Ποαειδώνος τονέπϊ Ταινάρω C. I. G. 1335. GolUtz 4593. 4594.I. G. 5, 1, 1226. 1227) erwähnt, sondern nochhäufiger von den Schriftstellern, Paus. 3, 25, 4.Strabo 8, 363. Skylcix, Peripl. 46 {Geogr. min.1, 41). Skymn. 518 f. Pompon. Mel. 2, 3 (p. 45,3 Parthey). Steph. Byz. s. v. Ταίναρος. Polyb.9, 34, 9. Er besaß das Asylrecht {Plut. Pomp.24) und spielt bei dem Verrate des Pausanias eine gewisse Rolle, Thuk. 1, 133, 1. Diod . 11,45, 4. Com. Nep. Paus. 4. Aristodem. 8, 3 {F.H. G. 5,11). Themist. Ep.16 (p. 756, 25 Epistologr.
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