Teithras
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gils Maro Aeneis Buch YI S. 268) ausübend,Lucan . Phars. 6, 730 fF. Val. Flacc. 2,194. Sil.Jtal. 2, 530. Seneca Here. Oet. 1012. Stat. Theb.1,59. 4,213. 8,66. 758. 11, 208 ff. Öfter auchentwickelt Tieiphone dieselbe Tätigkeit wieEris , indem sie zum männermordenden Streiteanfeuert, Verg. Aen. 10, 761 — (wo sie wieGeorg. 3,552. Petron.Sat. 121,120 p. 88 ed. Bue-cheler 4 das Epitheton pallida [pallens, Seneca ,Here. Oet. 10127 führt, was nach Serv. z. d. St.und Honat. Interpret. Vergilian. ed. H. Georgii
2, 386, 11 [vgl. H. Georgii, Die antike Äneis-kritik 384] nicht sowohl auf die Göttin selbstzu beziehen ist, als vielmehr auf die Wirkung,die ihr Auftreten hervorbringt: quod pallidosfaciat, quos furore commoverit) — Val. Flacc.6, 179. 403. Sil Ital . 2, 532ff. 614ff. Stat. Theb.6, 467. 8, 346. 9, 150. 11, 58. 483. — Vgl. auchNonn. Dionys. 10,40. 12,218. 44,218. Petron.Sat. 120, 97 (p. 87 BuecheleF). Stat. Theb. 6,492(514). Sil. Ital . 13, 575. Val Flacc. Arg. 3, 214.
4, 410. Carm. Verg. 201, 3 in Poet. Lat. min. 4p. 199. Auch im Liebeszauber wird T. nebenHekate angerufen, Hör. Sat. 1, 8, 34. Bei einerunglücklichen Ehe funktioniert sie als pronuba,Ov. Heroid. 2,117. Nach einer auf einen Leonvon Byzanz zurückgeführten Erzählung bei(Plut.) de fluv. 2, 2 tötet T. den schönen Jüng-ling Kithairon, der ihre leidenschaftliche Liebezurückweist, durch eine Schlange, die sie vonihrem Haupte nimmt und auf ihn schleudert.Nun gilt zwar der Verfasser der Schrift de flu -ms gemeinhin für sehr unzuverlässig. Unmittel-bar an die Erzählung von T. und Kithaironschließt er die Erzählung vom Streite des Heli-kon und Kithairon mit Berufung auf Herme-siana.x, eine Erzählung, die auch Automedes vonMykene nach Demetrios von Phaleron bei Eust.ad Hom. Od. 1466, 55 ff. Schol. Hom. Od. 3, 267(p. 143, 20f.) und Lysanias von Kyrene bei Tzetz.Proleg. ad Hesiod Op. 30 Gaisf. behandelt hatten,und die auch in Bruchstücken der Korinna inBerlin . Klassikertexte 6, 2, 26 ff. (vgl. v.Wilamo-witz, ebenda 47f.) erhalten ist. Es ist alsoauch bei der Erzählung von der Liebe der Tei-siphone zu Kithairon nicht ausgeschlossen, daßPseudo-Plutarch hier nicht geschwindelt hat,sondern auf eine ältere Quelle zurückgeht. [Vgl.jetzt auch Chatzis, Der Philosoph und Gram-matiker Ptolemaios Chennos I. Paderb. 1914
5. LIIIff., dessen Glaubwürdigkeit nunmehr auchstark gestiegen ist. R.] — 2) Nach Euri-pides, AXxyaLiov (Sia KoqIv&ov) bei Apollodor
3, 7, 7 (vgl. Welcher, Die griech. Tragödien 2,580 ff. F. A. Basedow, De Euripidis fabulaAXxyicav 6 öicc ÄoQivd’ov [Rostock 1872]) Toch-ter des Alkmaion und der Manto, der Tochterdes Teiresias (nach Immisch, Jahrb. f. klass.Phil. Suppl 17,189 ist TuqscLov bei Apollodor fehlerhaft; es ist vielmehr nach Paus. 1,43,5dafür Ilolveiöov zu lesen). Alkmaion hattewährend eines wegen des Muttermordes (daranerinnert wohl auch der Name Teisiphone) überihn verhängten Wahnsinnes die T. und einenSohn Amphilochos gezeugt und beide Kinderdem König von Korinth , Kreon, zur Erziehungübergeben. Als T. herangewachsen war undin Schönheit erblühte, wurde sie von der eifer-
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süchtigen Gemahlin Kreons aus Furcht, vonjener verdrängt zu werden, als Sklavin ver-kauft. Der eigene Vater ist es, der späterahnungslos, daß es seine Tochter ist, die Skla-vin kauft. Erst als Alkmaion nach Korinth kommt, um seine Kinder zurückzuholen, erfolgtdie Erkennung. — 3) Unsichere Lesart beiQuint. Smyrn. 1, 405, wo Alb. Zimmermannschreibt: πολεμοιο δ’ ¥ρως λάβεν ίπποδοίμοιο !) Αντιμάχοιο &νγκτρα, ΜενεπτοΧέμοιο δ’ αχοιτινΤιβιφόνρν, darnach wäre also Tisiphone dieTochter des Troers Antimachos und die Ge-mahlin des Meneptolemos. Dagegen schreibtKoechly im Text (vgl. aber auch die adnot.crit.): . . . Χάβεν Ιπποδάμειαν | A. &. μενεπτοΧέ-μοιο δ’ αχοιτιν \ Τιαιψόνον:. setzt also an Stelleder Tisiphone einen männlichen EigennamenΤισίψονος ein, dessen Gattin die Tochter desAntimachos, Hippodameia, wäre. Dieser Τιβί-) φονος begegnet (nach Koechly) bei Quint. Smyrn.13,215 als ein von Neoptolemos erschlagenerSohn des Priamos, während Zimmermann stattΤιβίφονος: Αντίφονος (s. d.) schreibt. [Höfer.]Teisiphonos s. Teisiphone nr. 3.
Teisipyle (ΤειαιπνΧη), Amazone in skythischerBogenschützentracht neben den beiden in Ho-plitentracht dargestellten Amazonen Thraso(Θραβο) und Hypsipyle ( ’ΤφοεπνΧε , so!) imKampfe gegen Herakles auf einem Voluten-i krater in Arezzo , abg. Mon. dell’ Inst. 8 tav. 6(verkleinert wiedergegeben bei Furtwängler-Beichold, Griech. Vasenmalerei 2 S. 3, Abb. 2;s.unt. Sp. 231/2 Fig.l), viel besser bei Furtwängler-Beichold a. a.O. Tafel 61. Zu den Inschriften vgl.O. Jahn, Annali 1864, 240f. (vgl. 245). Heyde-mann, Mitteilungen aus d. Antikensammlungenin Ober- u. Mittelitalien (3. Hall. Winckelmanns-progr.) 104. W. Klein, Die griech. Vasen mitLieblingsinschriften'* Hfl nr. 3. Der Name T. soll) ebenso wie Hypsipyle die Amazonen als Be-schützerinnen ihrer Stadt und ihrer Tore be-zeichnen, Meichold a. a. O. 2, 5. [Höfer.]
Teitanios {Τειτάνιο g), Beiname des Asklepiosauf einer Weihinschrift aus Titane, einer derältesten {Paus. 2, 11, 6f. Thrämer in KoschersLexikon Bd. 1 Sp. 624, 48 ff.) Kultstätten desGottes, Corr. Hell. 3 (1879), 193 nr. 2. I. G. 4,436. Gruppe, Gr. Myth. 1442, 11. [Höfer.]Teithras {Τεί&ρας), Sohn des Pandion,Eponymos des gleichnamigen attischen Demos,Schol. Arist. Kan. 477 (wo Τί&ρας steht). BeiSteph. Byz. s. v. Θέβπεια. Eust. ad Hom. II.2, 498 p. 266,13 = Herodian ed.Lentz 1,280,19:Θίαπεια, πόΧις Βοιωτίας ■ ■ ■ Θεβπιάδου χτίαμα,χατά δε τινας θεβπίον τοϋ Τείι&ραντος τονΠανδίονος lautet sein Name zwar Teuthras,doch wird durch seine Bezeichnung als Sohndes Pandion seine Identität mit dem Epony-mos der attischen Τειϋ·ράαιοι erwiesen, Toepffer,Att. Genealogie 257 Anm. 5; vgl. auch Paus. 3,25, 4, wo der Athener Teuthras als Oikist deslakonischen Teuthrone genannt wird, E. Maaß,De Lenaeo et Delphinio 19. Durch die BeischriftTfsjiffpKs bezeichnet ist er dargeetellt auf einerrotfig. Kanne in Neapel als schwerverwundeterGenosse des Theseus im Kampfe gegen dieAmazonen, Heydemann, Arch. Zeit. 1869, 82nr. 11. Vasensamnil. des Museo Nazion. zu Nea