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Terensis
Tereus
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βτων ποιητής, Γέτις. (τινές δε το )> Δούλης κύ-ριόν φαβι ; womit man vgl. Eust. ad Hom. Od.1479, 60 ff.: την δούλην Ζευζίππον (so!) τέ τίνοςεΐπον ΰνγατέρα και κύριον αντής έξέ&εντο δνομα,ον το ακριβές αφανές έν τοϊς παΧαιοϊς νπομνή-μαοι. καϊ ό των Νόατων δε, φαβι, ποιητής κύ-ριον όνομα λέγει το Δούλης. Als Grund dafür,daß bei Homer Δούλη als Eigenname aufzu-fassen sei, gibt das Scholion an, daß Homer die Sklavin niemals δούλη, sondern ΰεράπαινα ionenne, und daß daher auch der Vers II. 3, 409(ε’ιβόκεν ή αλοχον ποιήβεται ή ογε δούλην) alsunecht verworfen werde. Auch bei Paus. 2,18,0:Νικόατρατος και Μεγαπέν&ης Μενελάφ γεγαμη-μένοι έκ δούλης faßt ν. WilamowitZ a. a. 0. δούληals Eigennamen, schreibt also έκ Δούλης, wo-gegen Kordt a. a. 0., m. E. mit Recht, Einsprucherhebt. Daß bei Apollodor δούλη nicht Eigen-name sein kann, liegt auf der Hand. Hercherdachte daran, bei Apollodor statt Τηρηίδος zu 20schreiben Στειρίτιδος, entschloß sich aber dann,was v. Wilamoioitz a. a. 0. (vgl. Hermes 40 [1905],175) billigt, zu der Annahme, daß Πιερίς alsEmendation zu Τηρηίς zu betrachten sei und1 die Stelle ursprünglich gelautet'habe· έκ δούε- ιλης ήδέ)> γένος Αΐτωλίδος, ή κα&άπερ Άκονβί-λαός φηβι Πιερίδος. Danach meint ν. Wilamo-witz , daß auch in dem oben angeführten Homer-seholion ,,Τηρίς und in weiterer EntstellungΤηριδάη nichts als Πιερίς sei.“ Einen anderen 30Weg schlug Heyne, Ad Apollod. bibl. not. 2p. 730 ein, indem er vorschlug: έκ δούλης Πιε-ρίδος γένος Ίή} ΑΙτωλίδος. Maxim. Mayer,Hermes 27 (1892), 494f. hat Τηρηίς zusammen-gestellt oder vielmehr für identisch erklärt mitdem bei Hom. II. 2, 828 (vgl. Strabo 12, 565) inAdjektivbildung gebrauchten thrakischen Orts-namen Τήρεια: ol Πιτύειαν ’έχον και Τηρείηςόρος αίπύ und verweist ferner auf Strabo 13,589: Τηρείης όρος οί μέν τα έν Πειρωββώ ΰρη 40φαβίν . . οί δ’ άπό τετταράκοντα βταδίων Ααμ-"ψάκου δεικνύονβι λόφον, έφ’ ώ μητρός &εώνιερόν έβτιν άγιον Τηρείης έπικαλούμενον. Da-mit ist Τηρηίς, aus dem das Homerscholioneinen Eigennamen gemacht hat, als Ethnikonerwiesen, und die ApoUodorsidWo ergibt, wennman die Ergänzung von Heyne annimmt, einenuntadligen Sinn: έκ δούλης δέ Πιερίδος γένοςή Αίτωλίδος, ή κα&άπερ Ακονβίλαός φηβι Τη-ρηίδος. [Höfer] 50
Terensis, römische Gottheit, die das Aus-dreschen des Getreides auf der Tenne über-wacht, Arnob. adv. nat. 4, 7. Usener , Götter-namen 76 f. [Höfer.]
Tereus (Τηρεύς) s. Itys, Philomela nr. 5 u.vgl. Aedon, Pandareos. Die folgenden Zeilenbeschränken sich auf Nachträge und befassensich nur mit der Person des Tereus, soweit siein den oben angeführten Artikeln noch nichtbehandelt oder nur flüchtig gestreift worden ist. 60
Tereus ist Sohn des Ares: Apollod. 3, 14,8.Hygin. fab Ah. 246. Ου. Met. 6,427. Lactant. Plac.narrat. fab. Ovid . 6 (p. 664 Magnus). Als Dankfür die dem Pandion gegen seine Grenznach-barn — den Labdakos nennt Apollod. a. a. 0. —geleistete Hilfe erhält er von Pandion dessenTochter Prokne zur Gemahlin, Apollod. a. a. 0.Ov. a. a. 0. 428. Lact. Plac. a. a 0.; vgl. (den
unten ausführlicher zu besprechenden Bericht Ibei) Thule. 2, 29. Als Gemahlin des Tereus lkenntdie Prokne schon Aesch . Suppl. 60 f.: Τ'ηρεΐαοίκτρα αλοχος-, daraus ist wohl der Sctlu.ß ge-stattet, daß Aesch , Ag. 1145 bei der Erwäh-nung der Klage der Nachtigall um Itvs eben-falls den Mythos von Prokne, Philomelai undTereus im Auge gehabt hat. Auch Hesiod lkenntden Mythos von Prokne und Philomela: im den’Έργα καί Ήμέραι 568 nennt er die Παινδιο-νίς χελιδών (= Sappho fr. 88 Bergk 4 S . 118)und in frgm. 203 (p. 397 jRzach) aus Ael.. Var.hist. 12, 20 berichtet er, daß die Nachtigallvöllig, die Schwalbe zur Hälfte des Sclhlafesentbehre: nun fährt Aelian fort: τιμωρίιαν δέαρα ταύτην έκτίνονβι διά τό πά&Ός το έν (Θράκηκατατολμη&έν (Coraes, διατολμη&έν codd.) το έςτο δεΐπνον έκείνο το α&εβμον. Gehören die an-geführten Worte inhaltlich auch noch dem He-siod an, was mir aber wenig wahrscheinlichdünkt, so würde sich aus den Worten το πά-&ος τό έν Θράκη schließen lassen, daß auchbei Hesiod schon Tereus genannt war. Dennnach der Mehrzahl der Quellen ist Tereus Kö-nig' der 'Thraker, eei es, >da>ß eie unter denThrakern die Bewohner des eigentlichen Thra-kiens, Großthrakiens verstehen oder diejenigenThraker, welche nach Mittelgriechenlandl vor-gedrungen waren und um Eleusis in Boiiotienund Phokis gesessen haben sollen, v. WClamo-witz, Euripides Herakles l s , 9. P. Kretschmer,Einleitung in die Gesch. der griech. Sprache 242.Back, Jahrb. f. Hass. Phil. 185 (1887), 448 f.Man hat diese mittelgriechischen Thraker vonden in Thrakien wohnenden scheiden wollen;z. B. v. Wilamowitz , Aus Kydathen ( Philol. Un-tersuch, 1) S. 129 u. Anm., wogegen aber m. E.mit Recht Bolide, Psyche 2 S , 8 Anm. 1 Einsprucherhebt. Über die Heimat des Ttereus vgl. ferner— außer der im folgenden Text erwähntenLiteratur — Ililler von Gaertr-ingen, He Grae-corum fabulis ad Thraces peirtinentibus 35 ff.(vgl. dazu Gruppe, Wochenschr. für klass. Philol.1886, 1505 f.) Ulr. Hoefer, Kimon 94 ff., Max.Mayer, Hermes 27 (1892), 489 flf. Toepffer, Atti-sche Genealogie 38 u. Anm. 1. G'. Busolt, Griech.Geschichte 2 2 , 79 f. Auszugehen ist von Thuk.2,29: Tereus , sagt er, der Gemahl der Prokne,der Tochter Pandions, hat mit dem Odrysen-fürsten Teres — wie es von den Neueren z. B.Crusius, Lit. Centralblatt 1887,1351 (vgl. Toepffera. a. 0.) annimmt — nichts zu schaffen, er stammtauch nicht aus demselben Thrakien wie jener,sondern wohnte in dem damals von Thrakernbesiedelten Daulia (Daulis) — über die gleich-falls auf Tlmkydides zurückgeführte Angabe,daß Tereus in Megara zu Hause gewesen sei,s. unten —. Denn erstens, fährt er fort, wird vonvielen Dichtern die Nachtigall (in die Prokne |verwandelt worden ist) Δαυλιάς genannt — bei jgriechischen Dichtern ist diese Bezeichnung jnicht erhalten, wohl aber bei römischen, s. ■Bd. 3 Sp. 2346, 27 ff. und Catull . 65, 14. Ov.Heroid. 15, 154; vgl. Seneca, Thyest. 275 — unddann ist es wahrscheinlich, daß Pandion ver-wandtschaftliche Beziehung zu gegenseitigemNutzen (vgl. oben Sp. 371,66 und Paus. 1, 5, 4:Πανδίων . . . δννάμεως ένεκα προς τον Θράκα