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Unterwelt
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...vav... bezeichnet, was zu k]vdv[xrj oderATJajifta ergänzt werden könnte; ['s. A. Wink-ler, ßresl. ph.il. Abh. 3,5. 1888, S. 25] / Aska-laphos, o. Bd. 1, Sp. 611. / Bella, Sen.; Sil.It. / Ara, Demosth. 25, 62. / Blasphemia ,Demosth. 25,52. / Briareos, Hesiod . Theog.817; Verg. ; Sil. It. vgl. Obriareos. / Brimo,Luk. vsxvog. 20. / Charon , s. o. nr. 46. / Chi-maira, Verg.; Luk. vsx. 14. Sie zerfleischt inder U. einen Tempelräuber; Luk. mort. dial.30,1. / Curae, Verg.; Sil-It. / Dike, Hut.ser. num. vind. 22, 664. Vasenbilder o. Bd. 3,Sp. 17831'. Zweifelhaft Wiener Vorlegebl. Ser. E.Taf. I. [S. auch Dieterich, Arch. f. Iiel.-Wiss. 11(1908), 169f.] / Discordia, Verg.; Sil. It. ' Do-lor , Sen. / Echidna, Kur. Vhoin. 1020; Ari-stoph. Ban.iTi. / Egestas, Sil. It. / Empusa,Aristoph. Ban. 293. / Erinys , s. o. Bd. 1,Sp. 1310if.; Dieterich, Nek. 54tf. / Error, Sil.It. j Eumenides schleppen nach Aisch. Kum.267 den Frevler zur Bestrafung in die U. —E. im Hades: Hör. c. 2,13, 36; Verg. georg. 4,481; Aen. 6,280; Brop. 4,11,21 ff.; Stat.Theb.8,57; silv. 6,3,280 u. ö. / Eury nomos, s. o.Bd. 1, Sp. 1427. / Fames, Verg. j Fata, Stat.Theb. 8, 26. Auf dem Vibiabild stehen die dreiFata divina rechts vor dem thronenden PaarDispater und Aera Cura; s. o. Bd. 1, Sp. 1185f. /Funus, Sen. / Furiae , Stat. Theb. 8,24; Sil.It. 13,604; Mart. 10,6,18; vgl. Ov. met. 4, 453;Sen. Thyest. ltf.; Val. Fl. 2,106. / Geryones,Verg. Aen. 6, 289. / Gigantes, Sil. It. / Gor-gones am Eingang d. U., parodiert in jVopyd-ves Tiftqdaiui bei Aristoph. Ban. 477. Verg.Aen. 6,292. rogysiig xEqpodU) Od. X 634. / Gyes,Hesiod. Theog. 734. 817. / Harpyiae , o. Bd. 1,Sp. 1844,16ff. / Hekate, o. Bd. 1, Sp. 1895f. /Hekatoncheires, lies. Theog. 669./ Hydra,Verg. Aen. 6,676; Stat. Silv. 5, 3, 280. / Hy-pnoB, Bes. Theog. 759; vgl. Somnus, Sopor. / In-sidiae, Sil. It. ! Kentauren, Verg.; Sil. It. /Kottos, Hes. Theog. 734; 817. / Kyklopes,Sil.lt. 13,440. / Labos, Verg. j Letum, Verg.)Livor, Sil. It. / Luctus, Verg.; Sen.; Sil. It. jMacies, Sil. It. / Maeror, SU. It. j Megaira,Sil. It. 13, 575. 692. 611; Nonnos 12, 218. / Me-11 o i t i o s, lies. Theog. 614. / Metus, Verg.; Sen.
/ Moirai , Luk. Fhilops. 25; Sarkophag bei los.Keil, Österr. Jahresh. 17 (1914), 143; b. Fata, Par-cae. / Morbi, Verg.; Sen. / Mortes, Verg.;Stat. Theb. 8, 24. / Naides ä/irpißioi ix Tagrd-i^iovaca, mythologisierende Geschichts-schreiber bei Dion. Hai. Thuk. 6. / Neikos,Demosth. 25, 62. / Nemesis, s. Buhl, De mor-luor. iudic. 97. / Orthros, Sil. It. 13, 844ff. /Ballor, Sil. It. / Parcae , Glaud. 35,305. /Kavor, Sen. / Phthonos, Demosth. 25. 52. /loinai, Ps.-Plat. Axioch. 13, 371e; Luk. vex.11; Verg. Cul. 376; vgl. Plut. ser num. vind.22,664cf.; Stat. Theb. 8,25. / Prometheuse“®i Hör. c. 2, 13,37, ist wie ein menschlicherBüßer gedacht; vgl. Wilamowitz , Aisch. 142,1. /Budor serus, Sen. / Kosse des Diome-“®s, Sil. It. 13,440. / Scyllae, Verg.; Stat.«ilv. 6,3,280; Sil. It. 13,440. / Senectus, Sil.H; Sen. / Somnus , Ov. met. 11, 593. / Sopor,\ er g■; Sen. Here. für. / Sphinx, Sil. It. j Sta-Sl «, Demosth. 26, 62. / Styx, Hesiod . Theog.
775; s. o. nr. 41f. / Teisiphone, Verg. Aen.6,656. 571; Oü. met. 4,474; Stat. Theb. 8,66;Nonnos 12,218; Luk. Katapl. 23,25. / Thana-tos, Hes. Theog. 769; G. de Nicola, Bull, d’arte2 (1908), 88tf./Titanes, Hes. Theog. 669; Hom.hgm. 2,157; Verg Aen. 6, 680. Vgl. II. & 279. /T u % u 1 % a, etruskischer Rachegeist, der den The-seus und Peirithoos bedroht; o. Bd. 3, Sp. 1787;Bd. 5, Sp. 677f. 1281; dazu Athene e Borna 17i (1914), 156 Fig. 6.
50. Wie diese Wesen selbst, so sind auchdie Vorstcllung8kreise, denen sie entstammen,und die Gründe, aus denen sie in die Unter-welt versetzt sind, mannigfacher Art; öftersmögen mehrere Gründe zusammengewirkt ha-ben. Wenn viele dieser Anlässe von selbst ein-leuchten, es z. B. klar ist, daß die Gottheitendes Schicksals, des Schlafes und der Träume,des Rechtes deshalb in die U. versetzt sein) können, weil man an deren Eingängen dasSchicksal befragte, Traumorakel einholte undRechtsentscheidungen fällte, wenn die Leidenund Leidenschaften deshalb hier erscheinen,weil man in ihnen höllische Dämonen erblickte,so sind diese naheliegenden Erklärungen nichtdie einzig möglichen, und es können minde-stens neben diesen Ursachen auch noch anderemitgewirkt haben. Nicht jedes einzelne dieserWesen ist in diesem Zusammenhang alt, aberdie oben unterschiedenen Gattungen lassen sichalle bis in die Anfänge der griechischen Dich-tung verfolgen. Die körperlichen Leiden strö-men aus dem Faß der Pandora hervor ( Hesiodipy. xal gg. 91 ff.), das ursprünglich das Faßder U. war; und daß auch die schlimmenStimmungen der Seele einst schon in diesemZusammenhang genannt waren, läßt die Nen-nung der Elpis vermuten, die nicht, wie Girard,Bev. et. gr. 22 (1909), 217 meint, etwas Gutes ist,als das sie allerdings später gefaßt ist, sondern(Waltz ebd. 23 (1910), 49 ff.) nur wie die übrigenin Pandoras Faß eingeschloBsenen Wesen einÜbel gewesen sein kann.
61. So groß die Zahl der höllischen Götterund Geister ist, so sind doch der toten Men-schen natürlich weit mehr. Wie bei verschie-denen Völkern des Orients ist in Griechenland die U. die 'Stätte der Versammlung.’ [Ein an-tikes Zeugnis, in welchem die U. direkt so be-zeichnet wird, habe ich augenblicklich nichtzur Hand. Doch ist vielleicht ein Hinweis aufdie syrischen Akten des Cyriakus und der Iu-litta gestattet, die Stocks, Ztschr. f. Kirchen-gesch. 31 (1910), 1 ff. besprochen hat. Dort wirdeine Reise ins Jenseits geschildert, und schließ-lich kommt der Held der Erzählung 'nach je-ner Stadt, wo der See der Versammlung ist’Dort fand er Schlangen und ein Heer vielerDämonen und große Drachen und den König desGewürms der Erde, dessen Schwanz in seinenMund gesteckt war. Schon Stocks hat auf dieÄhnlichkeit dieser Erzählung mit Stücken desAlexanderromans hingewiesen; s. auch Theol .Lit.-Ztg. 1912, 673. In der Tat begegnet unsdiese Episode in der Alexandertradition meh-rere Male; insbesondere das Gegenstück zujenem See (s. u. nr. 67) findet sich in Ps.-Kall.2,31p. 86; 3, 17 p. 122; 3,21p. 130; Ep. ad