*s
Immer-Thal,
DU : : TjM PATER ■
II. VIR : : COL HELV. : *)
Die Römer Hessen diesen Felsen durchbrechen,um die Verbindung zwischen den Helvetiern ,Raurachern und Sequanern zu erleichtern. Vondem Felsenthor geht es sehr steil ins Thal vonDachsfelden (Tavannes) abwärts, und ganz amFufs rechts hinter der Mühle sieht man die Quelleder lautern Birs . Die Ansicht des Dachsfelder-Tlials durch diese Fclsenöfnung, wenn man vonSonzeboz sich demselben nähert, versäume mannicht, zu geniefsen. Der Eingang in die Schweitz kann hier vermittelst eines zu errichtenden Thoresverschlossen und äusserst leicht vertheidigt werden.Ueber die Merkwürdigkeiten des Weges vonPierre Per litis , durchs Dachsfelder- und Münster -Thal nach Basel , s. man Münster - Thal. — EinePostkutsche geht von Basel durchs Immer- Thalnach Chaux de Fond.
Mineralogie. Die Felsen des Immer-Thalsbestehen aus Kalkstein, der an mehrern Ortenviele Versteinerungen enthält. — In der PfarreyTramein quillt flüssiges Asphalt aus der Erde.
*) Eine der bessern Lesarten ist folgende :
Numini Augustoruni
•via facta per TitumDunnium PaternumII. P irurn Colon, llclvct.
Dieser Titus Dnnnius Paternus war Duum-vir Colon.Helvel. unter den Kaisern M. Aurelius und L. Verus und wohnte zu Avencke. Andere lesen via facta perM. Durvum statt per Titum , indem die Einwohnernoch jetzt den Felsen Durvau nennen.