Band 
Dritter Theil.
Seite
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Luzern .

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nach Brienz- Wyler und Brienz (s. Brienz ).Von Lungern nach Sarnen 3 St. (s. Sarnen ). Aufdein Wege dahin, zwischen Kaiserstuhl und Gis-wyl, macht der Aa - Bach (Abflufs des Langern-Sees) zwey sehr malerische Fälle; der erste % St.von Giswyl, der zweyte 1 f 4 St. von dem voriger..Man mufs von der Strafse einen kleinen Umwegmachen, um sie zu sehen.

Luzern , Hauptstadt des K. Luzern, am Vier-waldstädter-Soe, von der Reufs durchstiömt, undam Fufse des Pilatus . W'irthshäuser: Adler,Rb'sli , Hirsch.

Geschichte. Ob hier zur Zeit der Römerein Ort, Lucerna genannt, gestanden habe, istnoch unausgeinittelt. Zu Ende des VII. Jahrhun-derts stiftete Wikard, Bruder des Herzogs Ru-precht, in der hiesigen Wildnifs eine Kapelle,welche bald zu dem Stift Münster des H. Leodegarerwuchs, unter dessen Schutz sich nach und nachdie Stadt Luzern anbaute. Karl des Grnjsen Vaterschenkte dieses Kloster im J. y 6 $ an die AbteyMurbach im Ober-Klsafs. Die Stadt stand zumTi)eil unter dem Abt, besafs aber grofse Freyhei-ten. Gegen Ende des XIII. Jahrhunderts verkaufteder Abt von Murbach seine Rechte an die SöhneKaiser Rudolphs von Habsburg. Luzern , der un-aufhörlichen Kriege, worin dasselbe durch das HausOesterreich , besonders gegen die drey benachbar-ten Wald-Kantone verwickelt wurde, und derharten Herrschaft müde, trat im J. 1352 in einenewigen Bund mit Uri ,_ Schwytz und Unterwalden,und ward der vierte eidgenössische Ort. Die Stadterwarb durch Kauf und durch Eroberung, in den