Band 
Dritter Theil.
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234
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234 Muschel-Horn. Mutta- Thal.ist auch der Name Misteinch. entstanden, welcherdas verdorbne Medio- lacus ist; zur selbigen Zeitwar Anet eine Insel (s. Anet ). Der Hügel be-lstellt aus Sand und Mergel, so wie die ganzeGegend. Bey Münchweiler liegen Versteinerungen.

Muschf.l-Horn (Vogels-Berg , Ai'icula, Montedel Uccello), aus welchem das deutsche Muschel-llorn entstanden ist; eins der höchsten Felsen inder Urgebirgskette des K. Graubündten, zwischen!den Rheinwald- Misoxer- Calanker- und Polen-zer - Thälern, ioz^o F. übers Meer. Von ihmsteigt der grolse Rheinwald- Gletscher herab, undan dessen Fufs entspringt der Hinter -Rhein.

Mutta-Thal, im K. Schwytz, 2-5 St. lang,von der Mnotta durchströmt, und öfnel sich % St.ton dein Flecken Schwylz. Die Slrafse von Schwytzüber den Pragei und durchs Klon - Thal nach Gla-rus führt durchs Mutta-Thal. Von Schwytz biszum Dorf Mnotta am Fufse des Prageis 2 J 2 St.Mehrere Wasserfälle sieht man auf diesem Wege :Rechts der Zingel- und iS^ii/jr-Bach , sind nur nachstarkem Regenwetter ansehnlich ; links der TVeth-oder Stauhi-B&ch und der Metten -Bach. IndemDorfe stellt das Frauen-Kloster St. Joseph, woder Reisende aufgenommen wird, und für die Be-wirihung nach Gutdünken bezahlt. Den Weg vonliier über den Pragei (s. diesen Artikel).

Merkwürdiger Marsch der Hussen. Süd-wärts vom Dorfe sieht man die Oefnung einesengen Thaies, welches sich nach dem Schächen-Tliale hinaufzieht, durch hohe Felsen aber davongetrennt ist, und mit dem engen Bisis - Thal pa-rallel fortläuft. Dieses unbewohnte Thal, durch