Band 
Dritter Theil.
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PFEFFERS-B AD.

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fliefst aus demselben nach dem Greifen-See hin.Seine Ufer sind mit Hügeln umgeben; er ist abernicht so reitzend, als der Greifen-See ; ernährtviele Fische, besonders Karpfen und Hechte.

Pfeffers-Bad , in der Landschaft' Sargans , K.St. Gallen; wegen seiner Lage äusserst merkwür-dig und sehenswert!). (Den Weg dahin s. manunter dem Art. Ragatz). Das Bad liegt in demgräßlichen Schlunde der wilden Tamin , in wel-chen man auf steilem und übelm Fufspfade fa St.lang hinabsteigt. Die Badehäuser stehen dichtam linken Felsennfer der Tamin; gerade gegen-über südlich, in einer Entfernung von 150 Fufs,steigen nackte senkrechte Felswände 664 F. empor.Bey hellem Himmel geht für das Bad selbst in denMonaten Juli und August die Sonne um ix Uhrauf, und verschwindet um 5 Uhr. Die Quelledes Heihvassers liegt 6-700 Schritte von den ßade-häusernnach SW. in einem fürchterlichen Schlunde,welcher zu den sehenswerthesten Naturszenen derganzen Schweitz gehört, wovon weiter unten.

Geschichte des Bades. Die Quelle sollvon Jägern im J. 1058 > nach Mf-ynung andrer imJ. 1240 aufgefunden worden seyn. Bis im J. 1630bedienten sich die Kranken des Wassers und Badesbey der Quelle selbst, zu der sie auf die gefahr-vollste Art, mit Hülfe von Stricken und Leitern,in neuern Zeiten über eine hängende hölzerneBrücke, nach einigen über dem Schlund schweben-den Hütten gelangten. Herabwälzende Felstrüm-mer zerstörten diese jämmerlichen Anstalten; undnun sann man auf Rath zu bessrer Benutzungdieser Heilquelle. Johann Mader von PUifs.